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Tiergesundheit und -haltung

Letzte Meldung

29.03.2022: Hinweis für Jäger*innen: Neue Abgabezeiten für Proben

Kreis Segeberg. Das Veterinäramt teilt mit, dass sich die Abgabezeiten für Trichinenproben und Schweißproben von Schwarzwild geändert haben. Ab sofort können Jäger*innen die Proben im neuen Dienstgebäude des Veterinäramtes in der Rosenstraße 28a in Bad Segeberg zu folgenden Zeiten abgeben: montags bis freitags von 8.30 bis 12 Uhr sowie dienstags und donnerstags zusätzlich von 14 bis 16 Uhr.

Nach dem Umzug an den neuen Standort steht vorübergehend keine Klingel zur Verfügung. Jäger*innen müssen sich daher vor Ort telefonisch unter den Rufnummern 04551-951 9337 oder 04551-951 9292 melden. Ein Hinweis mit den Nummern hängt auch am Haupteingang. Alternativ können die Proben täglich bis 12 Uhr oder nach telefonischer Absprache (04192-2779) im Fleischhygieneamt in Bad Bramstedt (Tegelbarg 19-21) abgegeben werden.

28.03.2022: Geflügelpest: Aufstallungsgebot ab 29.März aufgehoben

Kreis Segeberg. Nach Risikobewertung des Kreises wird das Risiko für einen Eintrag der Geflügelpest durch Wildvögel in Geflügelhaltungen im Kreis Segeberg als mäßig beurteilt. Das Aufstallungsgebot für Geflügel wird daher für das gesamte Gebiet des Kreises Segeberg zum Dienstag, 29. März, entfallen. Eine entsprechende Allgemeinverfügung wurde am heutigen Montag erlassen.

Das Seuchengeschehen hat sich nach Einschätzung des Veterinäramtes deutlich abgeschwächt. Zwar sei in der vergangenen Woche in Seedorf bei einem Mäusebussard das Virus nachgewiesen worden, der letzte an Geflügelpest erkrankte Wildvogel davor wurde aber bereits am 26. Januar in Schmalensee gefunden. Es handelte sich dabei um eine Wildgans. Insgesamt hat es seit November 2021 im Kreisgebiet 14 positive Geflügelpest-Befunde bei Wildvögeln gegeben. Einen Ausbruch in einer Geflügelhaltung gab es im aktuellen Seuchengeschehen im Kreis Segeberg bisher nicht.

Das Veterinäramt weist aber trotzdem darauf hin, dass die Gefahr der Geflügelpest noch nicht gebannt ist. Virusnachweise bei Wildvögeln in Deutschland seien unverändert da, vor allem Gänse und Greifvögel sind betroffen. Der Frühjahrszug von nordischen Wasservögeln ist nicht abgeschlossen, sodass nach Einschätzung des Amtes weiterhin eine Ausbreitungsgefahr besteht. Dies zeigen auch die neuerlichen Ausbrüche in den Kreisen Dithmarschen und Steinburg in dortigen Gänsehaltungen. "Die Biosicherheitsmaßnahmen bei in Gefangenschaft gehaltenen Vögeln müssen daher weiter konsequent eingehalten werden. Überall dort, wo Kontaktmöglichkeiten zwischen Wildvögeln und in Gefangenschaft gehaltenen Vögeln, insbesondere Wasservögeln, bestehen, können weiterhin Infektionen eingetragen werden."

Das Veterinäramt weist ausdrücklich darauf hin, dass die Allgemeinverfügung des Landes Schleswig-Holstein vom 23.11.2021 weiterhin uneingeschränkt gültig ist. Dies gilt insbesondere für sämtliche Biosicherheitsmaßnahmen sowie die Aufnahme von in Gefangenschaft gehaltenen Vögeln über Märkte, Börsen oder den mobilen Handel. Dies bleibt auch weiterhin verboten.

Im Kreis Segeberg sind nach Datenbanklage 1.633 Geflügelhaltungen mit circa 1.160.000 Stück Geflügel registriert. Die Datenbankinformationen beruhen auf dem Meldeverhalten der Tierhalter*innen. Das Veterinäramt geht von einer Dunkelziffer aus, was bedeutet, dass es vermutlich weitere Geflügelhaltungen gibt, die der Behörde nicht bekannt sind. Das Veterinäramt weist in diesem Zusammenhang noch einmal darauf hin, dass die Verpflichtung zur Registrierung/Meldung des Geflügelbestands bei der zuständigen Behörde bereits ab der Haltung eines Tieres gilt.

28.03.2022: Tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung (Aufhebung)

vom 28.03.2022 zur Aufhebung der Tierseuchenrechtlichen Allgemeinverfügung des Kreises Segeberg vom 12.01.2022 zur Aufstallung von Geflügel und dem Verbot der Durchführung von Ausstellungen von Geflügel und Tauben zum Schutz gegen die Geflügelpest im Kreis Segeberg.

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Tierseuchen

Die Vorbeugung und Bekämpfung bestimmter Tierkrankheiten, die insbesondere für landwirtschaftliche Nutztiere gefährlich sein können und von wirtschaftlicher Bedeutung sind, sowie Krankheiten, die als sogenannte Zoonosen von Tieren auf den Menschen übertragen werden können, bilden einen Schwerpunkt der öffentlichen Veterinärverwaltung. Aber auch für den internationalen Handel mit Tieren und für den privaten Reiseverkehr mit Hunden und Katzen sind wir Ihr Ansprechpartner.

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Tierschutz

Nicht erst durch die Aufnahme des Staatszieles Tierschutz in die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland im Jahre 2002 bildet dieser Aufgabenbereich einen weiteren Schwerpunkt unserer Tätigkeit. Hierbei führen wir aufgrund von Hinweisen Kontrollen in Tierhaltungen (gewerbsmäßige und private (Nutzt-)Tierhaltungen) durch.