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Sozialplanung und Integrierte Sozialplanung

Letzte Meldung

20.02.2024: Netzwerk für Menschen mit Behinderung setzt Zeichen gegen rechts

Kreis Segeberg. Das Netzwerk der Behindertenbeauftragten und -beiräte im Kreis Segeberg verurteilt entschieden jegliche Form von rechtsextremer Ideologie und setzt sich aktiv für eine inklusive und tolerante Gesellschaft ein, beispielsweise mit einer jährlich stattfindenden inklusiven Feier anlässlich des Weltbehindertentages im Dezember sowie weiteren inklusiven Veranstaltungen an vielen Orten im Kreis. Menschen mit Behinderung seien eine unverzichtbare und vielfältige Gruppe innerhalb der Gesellschaft. Sie verdienten Respekt, Wertschätzung und gleichberechtigte Teilhabe. Rechtsextremismus und Diskriminierung jeglicher Art stünden diesen grundlegenden Werten diametral entgegen.

"Die Geschichte hat uns gelehrt, dass die Auswirkungen von Hass und Intoleranz verheerend sein können. Wir dürfen nicht zulassen, dass sich die dunklen Kapitel der Vergangenheit wiederholen", heißt es vonseiten des Netzwerkes. Weiter: "Das Netzwerk für Menschen mit Behinderung setzt sich daher aktiv dafür ein, Barrieren abzubauen, Vorurteile zu bekämpfen und ein Umfeld zu schaffen, in dem jeder Mensch unabhängig von seinen individuellen Merkmalen frei und sicher leben kann. Wir arbeiten öffentlich, bieten Sprechstunden, Informationen und Unterstützung an. Wir glauben an die Stärke der Vielfalt und daran, dass ein respektvoller und toleranter Umgang miteinander die Grundlage für eine friedliche und gerechte Gesellschaft bildet. Wir rufen alle Mitglieder der Gesellschaft dazu auf, sich aktiv gegen Rechtsextremismus und Diskriminierung einzusetzen. Lasst uns gemeinsam für eine Welt kämpfen, in der jeder Mensch die Möglichkeit hat, sein volles Potenzial zu entfalten und in der Vielfalt als Bereicherung und nicht als Bedrohung betrachtet wird."

Kontakt: Jutta Altenhöner, Beauftragte für Menschen mit Beeinträchtigungen/Behinderungen, Kreis Segeberg, und Thorsten Luckow, Vorsitzender des Netzwerkes der Behindertenbeauftragten und -beiräte im Kreis Segeberg: 

Jutta Altenhöner

Beauftragte für Menschen mit Beeinträchtigung

Hamburger Straße 30
23795 Bad Segeberg

20.02.2024: Den N(O)rden am Herzen

Das Ehrenamt ist in unserem Land allgegenwärtig: Überall engagieren sich Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner. Jung und Alt setzen sich für die gute Sache und ihre Freizeit für andere ein.

Für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft hat das eine sehr große Bedeutung. Die Landesregierung ist daher bestrebt, das ehrenamtliche Engagement stärker hervorzuheben und noch mehr zu würdigen.

Wenn Ihnen eine Person am Herzen liegt, die sich ehrenamtlich engagiert, empfehlen Sie diese für einen Orden.

Infos und Personen empfehlen

19.02.2024: Online-Workshop: Gemeinsam gegen Alltagsrassismus

Kreis Segeberg. Unter dem Motto "Menschenrechte für alle" finden in diesem Jahr vom 11. bis 24. März die internationalen Wochen gegen Rassismus statt. Dabei handelt es sich um eine jährliche Initiative, die darauf abzielt, das Bewusstsein für Rassismus und Diskriminierung zu schärfen sowie Solidarität und Toleranz zu fördern. Während dieser Wochen finden weltweit Veranstaltungen und Aktivitäten statt. Ziel ist es, Vorurteile abzubauen, den interkulturellen Dialog zu fördern und Menschenrechte zu stärken. Auch der Kreis Segeberg, genauer gesagt das Büro für Chancengleichheit und Vielfalt (BfCV), beteiligt sich mit einem kostenfreien Online-Workshop an der Aktion.

"Rassismus ist ein tief verwurzeltes Phänomen in unserer Gesellschaft, das auf Vorurteilen, Stereotypen und Ungleichheiten basiert, immer häufiger vorkommt und lauter und sichtbarer wird", sagt Johanna Heitmann von der Koordinierungsstelle für Integration und Teilhabe des BfCV. Rassistische Vorurteile und Stereotypen seien oft in den Köpfen der Menschen verankert und könnten sich in alltäglichen Situationen und Interaktionen zeigen – sei es in Form von Mikroaggressionen, Vorurteilen oder unbewusstem Verhalten.

Um Rassismus wirksam zu bekämpfen ist es laut Heitmann entscheidend, sich dessen Existenz bewusst zu sein, aktiv gegen Diskriminierung einzustehen und Strukturen zu hinterfragen, die Ungleichheiten aufrechterhalten. In Zusammenarbeit mit den Regionalen Beratungsteams gegen Rechtsextremismus Schleswig-Holstein lädt das Büro für Chancengleichheit und Vielfalt daher für Dienstag, 12. März, von 16 bis 18 Uhr zu einem Online-Workshop mit dem Thema "Gemeinsam gegen Alltagsrassismus – Strategien und Handlungsmöglichkeiten in der heutigen Gesellschaft" ein.

Der Workshop bietet Gelegenheit, vorhandenes Wissen zu erweitern, Erfahrungen auszutauschen und konkrete Handlungsschritte zu entwickeln, um sich aktiv gegen Rassismus einsetzen zu können.

Eine verbindliche Anmeldung ist erforderlich bis Freitag, 1. März, per E-Mail an teilhabe17.00@segeberg.de. Die Einwahldetails werden allen Angemeldeten rechtzeitig vor dem Workshop per E-Mail zugeschickt. Die Teilnehmer*innenzahl ist auf 30 begrenzt.

  • Datum: 22.02.2024

    Einladung zur Veranstaltung "Gemeinsam gegen Alltagsrassismus - Strategien und Handlungsmöglichkeiten in der heutigen Gesellschaft"

    Die Veranstaltung ist am 12. März 2024 und geht von 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr, online über ZOOM.
    Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Wir bitten um eine Anmeldung.

Mehr

Was machen wir für Sie?

Sozialplanung im Kreis Segeberg ist integriert. Integriert heißt hier: Sie planen mit allen für alle.

Was steht im Gesetz?

Im ganzen Kreis muss es genug soziale Angebote für die Bürger*innen geben.

Das sind zum Beispiel Beratungs‐Angebote.

Dort können die Menschen Hilfe und Unterstützung bekommen.

Dazu gehören vor allem:

  • Ältere Menschen.
  • Menschen, die Pflege brauchen.
  • Menschen mit chronischer seelischen Erkrankung. Das heißt: Die Erkrankung bleibt für immer.
  • Menschen mit Sucht‐Problemen.
  • Geflüchtete Menschen aus anderen Ländern.

Was macht die Sozialplanung?

Die Sozialplanung sucht Antworten auf Fragen:

  • Welche Angebote brauchen Menschen?
  • Wie viele Menschen brauchen diese Angebote?
  • Welche Angebote gibt es im Kreis?
  • Wie viele Angebote gibt es im Kreis?
  • Wo sind die Angebote?
  • Wie kommen die Menschen zu den Angeboten?
  • Wer macht die Angebote?
  • Wer bezahlt die Angebote?
  • Gibt es gute Ideen?
  • Was sagt die Wissenschaft?

Was macht die Integrierte Sozialplanung?

Die integrierte Sozialplanung bringt viele Menschen und Gruppen zusammen.

Das sind zum Beispiel:

  • Menschen aus der Kreis-Verwaltung Segeberg,
  • Menschen die Dienste anbieten, zum Beispiel Kirchen oder Vereine,
  • Selbst-Hilfe-Gruppen,
  • Politiker*innen von Kreis Segeberg,
  • Zielgruppen, das bedeutet: Menschen, die Hilfs-Angebote brauchen.

Die integrierte Sozialplanung entwickelt mit allen zusammen gute Ideen für die Hilfs-Angebote.

  • Datum: 09.02.2024

    Integrierte Sozialplanung (Konzept)


Ansprechpartner*innen

  • Denise Daude-Oster

    Büro für Chancengleichheit und Vielfalt
    Sozialplanung

    Hamburger Straße 30 (Zugang über Waldemar-von-Mohl-Straße) 30
    23795 Bad Segeberg

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    Sozialplanung

    Themen und Aufgaben

    • Daten-Monitoring, das heißt: Daten über nötige Angebote sammeln und auswerten.
    • Sozial-Bericht-Erstattung (SBE), das heißt: mit den Daten Berichte für die Politik schreiben.
    • Berichte und Zahlen veröffentlichen, zum Beispiel auf die Homepage stellen.
    • Betreuung der Computer-Software für die Sozial-Planung.
    • Dabei helfen, Inklusions-Projekte zu steuern.
  • Gunda Züllich

    Büro für Chancengleichheit und Vielfalt
    Integrierte Sozialplanung

    Hamburger Straße 30 (Zugang über Waldemar-von-Mohl-Straße) 30
    23795 Bad Segeberg

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    Integrierte Sozialplanung

    Themen und Aufgaben

    • Zusammen mit Planungs-Kräften in der Kreis-Verwaltung dabei helfen, die Angebote zu verbessern.
    • Mit anderen Sozial-Planungs-Kräften über gute Ideen sprechen.
    • Mit Selbst-Hilfe-Gruppen sprechen und erfahren, was sie brauchen.
    • Dabei helfen, die Verträge für die Angebote zu verbessern.
    • Dabei helfen, Inklusions-Projekte zu steuern.