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Ordnung und Verbraucherschutz

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18.03.2026: Geflügelpest: Aufstallungspflicht bleibt vorerst bestehen

Kreis Segeberg. Das Veterinäramt des Kreises Segeberg weist darauf hin, dass die Aufstallungsverpflichtung von Geflügel vom 30. Oktober 2025 weiterhin Bestand hat. "Leider ist der Infektionsdruck noch immer sehr hoch. Es werden weiterhin eine Vielzahl toter Wildvögel beim Veterinäramt gemeldet."

Die toten Tiere werden eingesammelt, stichprobenartig beprobt und unschädlich beseitigt. In den Kadavern wird noch laufend das Geflügelpestvirus (H5 N1) nachgewiesen. Das bedeutet, dass der Erreger in der Wildvogelpopulation noch weit verbreitet ist und daher noch immer ein hohes Risiko für den Eintrag in gehaltene Geflügelbestände besteht.

Das Veterinäramt hat die Geflügelpestlage im Kreis Segeberg ständig im Blick und führt regelmäßig unter Berücksichtigung des Wildvogelmonitorings und den Empfehlungen des FLI eine regionale Risikobeurteilung durch. Sobald es die Tierseuchenlage zulässt, wird das Aufstallungsgebot aufgehoben werden.

Im Kreisgebiet wurden seit Jahresbeginn 61 tote Wildvögel eingesammelt und beprobt. Bis heute sind davon elf Vögel positiv getestet worden, bei Proben von über 20 Vögeln steht das Ergebnis noch aus.

Vom 1. bis 28. Februar 2026 wurden in Deutschland noch 29 Ausbrüche (Vorberichtszeitraum 30) bei Geflügel und in Gefangenschaft gehaltenen Vögeln in zehn Bundesländern gemeldet (darunter drei Haltungen in Schleswig-Holstein).

Auch nach der aktuellen Risikoeinschätzung des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) vom 6. März 2026 wird das aktuelle Risiko des Viruseintrags in deutsche Geflügelhaltungen und Vogelbestände in zoologischen Einrichtungen durch direkte und indirekte Kontakte zu Wildvögeln als hoch eingeschätzt.

Da das Geflügelpestvirus erst mit zunehmender Sonneneinstrahlung/UV-Strahlung und höheren Temperaturen inaktiviert wird (in der Regel erst ab Anfang/Mitte April), muss nach aktueller Risikobewertung die Allgemeinverfügung des Kreises Segeberg (allgemeine Aufstallungspflicht für Bestände ab 50 Stück Geflügel) zum Schutz von gehaltenem Geflügel daher bestehen bleiben.

Informationen zur Geflügelpest sowie die aktuelle Risikoeinschätzung gibt es auf der Internetseite des FLI.

17.03.2026: Tag des Gesundheitsamtes: "Vielfalt für Gesundheit" im Fokus

Kreis Segeberg. Am 19. März wird bundesweit der Tag des Gesundheitsamtes begangen. Der Aktionstag wurde 2019 vom Robert Koch-Institut ins Leben gerufen, um auf die wichtige Arbeit des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) aufmerksam zu machen. In diesem Jahr steht er unter dem Motto "Vielfalt für Gesundheit".

Das Motto soll verdeutlichen, wie vielfältig die Aufgaben der Gesundheitsämter und die Professionen sind, die dort zusammenarbeiten. Auch das Gesundheitsamt des Kreises Segeberg trägt mit seinen verschiedenen Fachrichtungen dazu bei, die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen und zu fördern – von der frühen Kindheit bis ins hohe Alter. Es arbeitet eng mit anderen Bereichen zusammen – etwa dem Jugendamt, der Eingliederungshilfe, dem Büro für Chancengleichheit und Vielfalt, der Sozialen Sicherung sowie dem Pflegestützpunkt. Ziel ist es, Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen zu unterstützen und gesundheitliche Chancengleichheit zu fördern.

Sozialpsychiatrischer Dienst und Gesundheitsförderung

Der sozialpsychiatrische Dienst unterstützt Menschen mit psychischen Erkrankungen oder in seelischen Krisen sowie deren Angehörige. Gleichzeitig entwickelt der Bereich Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und Prävention und arbeitet eng mit sozialen Einrichtungen und Beratungsstellen zusammen.

"Bildung, Beruf, Herkunft, Einkommen und soziales Umfeld beeinflussen die Gesundheit eines Menschen erheblich", sagt Dr. Sylvia Hakimpour-Zern, Leiterin des Fachdienstes Sozialpsychiatrie und Gesundheitsförderung. "Der soziale Status nimmt nicht nur Einfluss auf die körperliche, sondern auch auf die seelische Gesundheit." Viele Risikofaktoren für psychische Erkrankungen stünden in engem Zusammenhang mit sozialer Ungleichheit.

Zahnärztlicher Dienst

Eine Zahnärztin ist gemeinsam mit Prophylaxehelfer*innen regelmäßig in Kitas und Schulen unterwegs. Dort lernen Kinder spielerisch, wie richtiges Zähneputzen funktioniert. Außerdem informiert das Team Erzieher*innen sowie Eltern über Zahngesundheit, Ernährung und den Umgang mit Schnullern.

Kinder- und Jugendgesundheitsdienst

Ärztinnen sowie medizinische und sozialmedizinische Fachangestellte untersuchen jährlich rund 2.800 zukünftige Erstklässler*innen. Dabei wird die körperliche, geistige und psychosoziale Entwicklung überprüft. Die Untersuchungen können frühzeitig Auffälligkeiten erkennen – etwa im Bereich Sprache oder Feinmotorik – und so eine gezielte Unterstützung ermöglichen.

Amtsärztlicher Dienst

Der amtsärztliche Dienst bietet unter anderem kostenlose, anonym mögliche Beratungen und Testungen auf HIV an. Zusätzlich informiert das Team über andere sexuell übertragbare Infektionen und bietet regelmäßig eine Impfsprechstunde an. "All das ist wichtig, um möglichst vielen Menschen Zugang zu Informationen und mehr Sicherheit im Umgang mit Infektionsrisiken zu verschaffen", sagt Dr. Alexandra Emken, Leiterin des Fachdienstes Gesundheit.

Infektionsschutz und umweltbezogener Gesundheitsschutz

Ziel des Fachdienstes Infektionsschutzes ist es, übertragbaren Krankheiten beim Menschen vorzubeugen, Infektionen frühzeitig zu erkennen und ihre Ausbreitung einzudämmen oder zu verhindern. Zum Arbeitsalltag gehören Beratungen, Ermittlungen bei Infektionsfällen sowie Maßnahmen zur Hygiene und zum Gesundheitsschutz. Im Rahmen des Gesundheitsschutzes steht unter anderem die Trinkwasserüberwachung im Fokus.

"Der Tag des Gesundheitsamtes macht deutlich: Der Öffentliche Gesundheitsdienst ist ein wichtiger Bestandteil unserer Gesundheitsversorgung. Durch Beratung, Prävention, Untersuchungen und Zusammenarbeit mit vielen Partner*innen trägt das Gesundheitsamt dazu bei, gesundes Aufwachsen, Leben und Älterwerden für alle Menschen zu ermöglichen", fasst es Landrat Jan Peter Schröder zusammen.


Hintergrund zum Tag des Gesundheitsamtes

Am 19. März 2019 hat das Robert Koch-Institut erstmalig den "Tag des Gesundheitsamtes" ausgerufen. Mit diesem Gedenktag sollen die kommunalen Gesundheitsbehörden gewürdigt werden, die weltweit eine wichtige Säule für die Gesundheit der Bevölkerung darstellen, deren Bedeutung jedoch oftmals zu wenig bekannt ist. Für die Gesundheitsämter soll der Tag auch Anlass sein, die eigene Arbeit einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen. Anlass ist der Geburtstag des Arztes und Sozialmediziners Johann-Peter Frank, der Mitte des 18. Jahrhunderts geboren wurde und bis heute als Begründer des öffentlichen Gesundheitsdienstes gilt.

17.03.2026: Geflügelpest im Kreis Segeberg

Mit Beginn des Frühlings mehren sich verständlicherweise die Anfragen nach der Aufhebung des kreisweiten Aufstallungsgebotes. Aber leider ist der Infektionsdruck noch immer sehr hoch. Es werden weiterhin eine Vielzahl toter Wildvögel beim Veterinäramt gemeldet. Diese werden eingesammelt, stichprobenartig beprobt und unschädlich beseitigt. In den Kadavern wird noch laufend das Geflügelpestvirus (H5 N1) nachgewiesen. Das bedeutet, dass das Geflügelpestvirus in der Wildvogelpopulation noch weit verbreitet ist und daher leider noch immer ein hohes Risiko für den Eintrag des Geflügelpesterregers in gehaltene Geflügelbestände besteht.

Vom 1. bis 28. Februar 2026 wurden in Deutschland noch 29 Ausbrüche (Vorberichtszeitraum 30) bei Geflügel und in Gefangenschaft gehaltenen Vögeln in zehn Bundesländern gemeldet (darunter drei Haltungen in Schleswig-Holstein).

Im Kreis Segeberg wurden seit Jahresbeginn 61 tote Wildvögel eingesammelt und beprobt. Bis heute sind davon 11 Vögel positiv getestet worden, bei Proben von über 20 Vögeln steht das Ergebnis noch aus.

Auch nach der aktuellen Risikoeinschätzung des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) vom 06.03.2026 wird das aktuelle Risiko des Eintrags von hochpathogenem Aviären Influenzavirus des Subtyps H5 in deutsche Geflügelhaltungen und Vogelbestände in zoologischen Einrichtungen durch direkte und indirekte Kontakte zu Wildvögeln als hoch eingeschätzt. 

Da das Geflügelpestvirus erst mit zunehmender Sonneneinstrahlung/UV-Strahlung und höheren Temperaturen inaktiviert wird (in der Regel erst ab Anfang/Mitte April), muss nach aktueller Risikobewertung die Allgemeinverfügung des Kreises Segeberg (allgemeine Aufstallungspflicht für Bestände ab 50 Stück Geflügel) zum Schutz von gehaltenem Geflügel noch weiter bestehen bleiben. Das Veterinäramt hat die Geflügelpestlage im Kreis Segeberg ständig im Blick und führt regelmäßig unter Berücksichtigung des Wildvogelmonitorings und den Empfehlungen des FLI eine regionale Risikobeurteilung durch. Sobald es die Tierseuchenlage zulässt, wird das Aufstallungsgebot auch aufgehoben werden.

Aktuelle Informationen des Friedrich-Loeffler-Institutes zu Geflügelpest

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