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Einführung

>>Der anthropogene (menschengemachte) Klimawandel

Dass der Klimawandel in erster Linie menschengemacht ist, gilt inzwischen als gesichert. Das heißt gleichzeitig, dass wir Menschen aktiv etwas dagegen tun können. Es herrscht weitgehende Einigkeit, dass ein Anstieg der globalen Mitteltemperatur um mehr als 2 °C gegenüber der vorindustriellen Zeit verhindert werden muss, um gravierende Folgen für uns alle zu vermeiden - hier ist rasches und zielgerichtetes Handeln gefragt. „Jenseits der zwei Grad werden die Risiken zunehmender Extremereignisse, des steigenden Meeresspiegels, sinkender Nahrungsproduktion und vieler Umweltflüchtlinge unbeherrschbar“, warnt Professor Stefan Rahmstorf vomPotsdam-Institut für Klimafolgenforschung, „dabei sind auch zwei Grad keineswegs harmlos.“  

Ein Ergebnis des Weltklimagipfels in Paris ist das 1,5° Ziel, auf das sich die Teilnehmerstaaten verständigt haben. Mehr dazu hier

>>

Der politische Prozess

Um das 1,5°C-Ziel nicht zu verfehlen, müssen bis 2050 die CO2-Emmissionen auf etwas über  2 Tonnen pro Person und Jahr sinken, was für Deutschland einer Reduktion von etwa 80-90% der jährlichen Emissionen (Referenzjahr 1990) entspricht (heute liegt der Bundesdurchschnitt bei etwa 10-11 Tonnen pro Person).
Wie dies erreicht werden kann, wurde in mehreren Szenarien untersucht. Germanwatch hat einen Vergleich von vier Niedrig-Energie-Szenarien für Deutschland angestellt, der hier abgerufen werden kann.

Auf dem Weg zum 2050-Ziel haben sich die EU-Mitgliedsstaaten verpflichtet, bis 2020 folgende Zwischenergebnisse zu erreichen um dadurch den Klimawandel zu verlangsamen:

  • 20% weniger Ausstoß von Treibhausemissionen (bezogen auf 2005)
  • 20% mehr Energieeffizienz
  • 20% Anteil Erneuerbarer Energien am Gesamtenergiemix

Mit der „Leipzig Charta zur nachhaltigen europäischen Stadt“, die im Mai 2007 verabschiedet wurde, legten die EU-Mitgliedstaaten die Grundlage für eine neue Stadtpolitik in Europa. Mit Bezug auf den Klimaschutz fordert die Charta, u.a. die Modernisierung der Infrastrukturnetze, eine schnellere Steigerung der Energieeffizienz, die Förderung eines leistungsstarken und preisgünstigen Stadtverkehrs sowie eine den Klimawandel berücksichtigende städtebauliche Strategie.

Auch wenn internationale Abkommen zum Klimaschutz eine sehr wichtige Rolle spielen, ist es die kommunale Ebene, auf der die Klimaschutzmaßnahmen praktisch umgesetzt und mit Leben erfüllt werden müssen. Genau hier setzt das integrierte Klimaschutzkonzept des Kreises und dessen Umsetzung an, die durch die beiden im Frühjahr 2013 eingestellten Klimaschutzmanager koordiniert wird.

Infos

Die Klimaschutzkonzepte       des Kreises Segeberg:

integriertes Klimaschutzkonzept
(PDF 4,3 MB)
Teilkonzept Klimaanpassung

(PDF 2,6 MB
)

Klimaschutz-Termine

20.07.2017

Energetisches Quartierskonzept Marinesiedlung in Wahlstedt »

2. Info-Abend am 20. Juli in der Begegnungsstätte
weiterlesen
01.11.2017

Kreisenergiespartour »

Energieberatungs-Veranstaltung beim Deutschen Hausfrauenbund e.V. Wahlstedt weiterlesen
08.11.2017

1. Energieforum »

beim Segeberger Wirtschaftstag weiterlesen

Unterlagen vergangener Veranstaltungen können Sie hier einsehen

Verantwortlich / Ansprechpartner

Herr Heiko Birnbaum »
Hamburger Str. 30
23795 Bad Segeberg
Telefon: +49 4551 951 522
Fax: +49 4551 951 99817
Raum: 611/B
(Büro, Etage: 6) Kontaktformular

Frau Sabrina Guder »
Hamburger Str. 30
23795 Bad Segeberg
Telefon: +49 4551 951 561
Fax: +49 4551 951 548
Raum: 611/B
(Büro, Etage: 6) Kontaktformular