30.01.2007 - 5.1 Informationen und Anfragen
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.1
- Datum:
- Di., 30.01.2007
- Status:
- öffentlich (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
Wortprotokoll
Herr Dr.
Muschke äußert, in der vergangenen Woche sei über die Bezuschussung einer
sozialpädagogischen Stelle beim Schulzentrum durch den Kreis berichtet worden.
Herr Dr. Hoffmann berichtet, dass solche Schulprojekte nach den Richtlinien des
Kreises aus Mitteln des Jugendamtes finanziert würden. Anscheinend überlege das
Schulzentrum sich an einem solchen Schulprojekt zu beteiligen.
Herr Mohr
erinnert, dass der Vertrag des Kreises mit den Volkshochschulen (VHS) zur
Finanzierung der VHS zum Ende 2007 auslaufe und stellt die Frage, ob die
Verwaltung bereits Überlegungen angestellt habe, wie die Vereinbarungen
weiterzuführen seien. Herr Stankat berichtet, dass die Verwaltung bis zur
Sitzung des Ausschusses im Mai die Angelegenheit vorbereiten wolle.
Herr Mohr
bittet Herrn Jankowski, den Planablaufvergleich 2006 (Soll zu Ist) als
entsprechende Auflistung dem Protokoll als Anlage bzw. der Einladung zur
nächsten Sitzung als Anlage beizufügen.
Herr Mohr
zitiert aus einem Artikel der Segeberger Zeitung vom 19.01.07 zum baulichen
Zustand von Sportgeräten im Land und fragt an, ob es Überlegungen gebe, eine
entsprechende Erhebung im Kreisgebiet durchzuführen. Herr Stankat betont, das
Problem sei in der Verwaltung bekannt. Da diese Aufgabe leider nicht Gegenstand
des neu geschlossenen Vertrages mit dem KSV sei, müssten hier Gespräche mit dem
KSV gesucht werden, wie mit dieser Aufgabe umgegangen werden soll. Er werde in
einer der nächsten Sitzung wieder über die Angelegenheit berichten.
Zu
Bücherei Bornhöved fragt Herr Mohr, ob sich der für den Sommer geplante
Zusammenschluss der Gemeindebücherei Bornhöved mit der Fahrbücherei finanziell
für den Kreis auswirken werde. Herr Stankat berichtet zur aktuellen Situation
und sagt zu, den Vergleich der Kosten für die Standortbücherei und die
Fahrbücherei in einer der nächsten Sitzung vorzulegen.
Herr Mohr
fragt mit Blick auf eine mögliche Kulturstiftung, ob Kapital der KSB in eine
Stiftung überführt werden könne. Wenn dies rechtlich möglich sei, könne der
Kreis sich evtl. ja so finanziell entlasten. Herr Wolf meint – vorbehaltlich
einer rechtlichen Prüfung - es sei wohl prinzipiell möglich, Gelder aus der KSB
herauszunehmen und in eine Stiftung zu überführen; nur das Grundvermögen (im
Sinne des Gesellschaftsrechts) dürfe nicht angetastet werden. Dann müsse aber
auch die bestehende Satzung geändert werden. Das Innenministerium habe aber in
einem Runderlass bereits massive Bedenken – im Hinblick auf eine
Verwaltungsstrukturreform - angemeldet, dass sich die Kreise ihres Vermögens
entledigen, indem dies in Stiftungen überführt würde. Grundsätzlich sei eine
Transferierung von Geldern in eine Stiftung aber möglich. Der Ausschuss bittet
die Verwaltung entsprechend den geäußerten Anregungen hierzu Vorschläge zu
unterbreiten.
Herr
Stankat berichtet, dass der geschlossene Vertrag zwischen Kreis und KSV über
die Wahrnehmung der investiven Sportförderung bereits vom Landrat
unterschrieben sei und der Aufgabenübergang zurzeit vorbereitet bzw.
abgewickelt werde. Ebenso seien die neuen Richtlinien zur Sportförderung vom
Landrat ausgefertigt worden. Der Richtlinientext geht zur Information als
Anlage ans Protokoll.
Herr
Urban informiert, dass für den März Gespräche auf Fraktionsebene mit der Stadt
Bad Bramstedt über die Zukunft der JFS geplant seien. Er regt an, dass auch
andere Fraktionen Gespräche auf dieser Ebene führen. Dies könne ja neben den
offiziellen Gesprächen der Verwaltung laufen.
Anlagen
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