04.09.2006 - 5 Sachstand der Diskussion über die kommunalen Ve...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5
- Zusätze:
- Bericht: Herr Schwark
- Gremium:
- Ausschuss für Planung und Umwelt
- Datum:
- Mo., 04.09.2006
- Status:
- öffentlich (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
Wortprotokoll
Herr
Schwark erläutert die aktuelle Situation der Diskussion über die kommunale
Verwaltungsregionen (KVR).
Nach
aktuellem Stand soll der Kreis Segeberg zusammen mit dem Kreis
Rendsburg-Eckernförde, dem Kreis Plön und den kreisfreien Städten Kiel
und Neumünster die KVR Mitte bilden. Dieses Modell könnte laut
Landesregierung nur noch durch ein 15:0 Votum aller Kreise und kreisfreien
Städte in Schleswig-Holstein gekippt werden.
Ein solches
Votum ist nach jetzigem Stand allerdings sehr unwahrscheinlich. Somit wird das
Modell der Landesregierung wohl aller Voraussicht nach durch gehen und
umgesetzt werden.
Herr Schwark
führt aus, dass durch die Aufteilung des schleswig-holsteinischen Teils
der Metropolregion Hamburg auf drei KVR die Zusammenarbeit mit
Hamburg und den niedersächsischen Partnern viel schwieriger
wird. Praktisch wird zwischen den Kreisen und der Metropolregion eine
zusätzliche Ebene eingezogen, was den Abstimmungsaufwand bei der
Regionalplanung, bei regionalen Entwicklungskonzepten und bei
Kooperationsprojekten vervielfachen wird.
Herr
Schwark sagt allerdings auch, dass die Landesregierung den KVR per Gesetz wohl die
Regionalplanung übertragen, in dieses Korsett aber nicht auch
originäre Kreisaufgaben zwingen kann, wenn die Kreise das nicht
wünschen. Von daher verbleibt noch einiger Gestaltungsspielraum für die Zusammenarbeit
mit den anderen Kreisen in der Hamburg-Randregion. So wird in der nächsten
Sitzung der Arbeitsgemeinschaft Hamburg-Rand beraten, ob die vier Kreise ein
gemeinsames Projektmanagement für das "Zukunftsprogramms Wirtschaft
2007-13" einrichten oder dies den KVR überlassen wollen.
Der Ausschuss
macht einige Anregungen, in welche Richtung der Kreis Segeberg tendieren
sollte, entweder Richtung Osten zum Kreis Stormarn oder zum Kreis Pinneberg
Richtung Westen.
Herr
Schwark soll die Anregungen des Ausschusses mitnehmen und weitergeben.
