04.09.2006 - 4.2 Kommunalisierung der schleswig-holsteinischen Ö...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4.2
- Zusätze:
- Anlage
- Gremium:
- Ausschuss für Planung und Umwelt
- Datum:
- Mo., 04.09.2006
- Status:
- öffentlich (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Drucksache
- Federführend:
- Gremien, Kommunikation, Controlling
- Bearbeitung:
- Oliver Stürwohldt
Wortprotokoll
Der
Vorsitzende führt an, dass der Beschlussvorschlag so nicht eindeutig sei und
noch geändert werden müsse, um Missverständnisse zu vermeiden.
Daraufhin
erläutert Herr Mozer die Vorlage. Durch die Kommunalisierung der ÖPNV-Mittel
soll die Aufgaben- und Ausgabenverantwortung zusammengefasst werden. Diese soll
auch zu einer größeren Transparenz der ÖPNV-Mittel führen.
Weiterhin
führt Herr Mozer aus, dass die Verteilungsschlüsselaufstellung in der
Arbeitsgemeinschaft gekippt wurde und daher nicht mehr relevant sei.
Es würden
sich für den Kreis durch die Kommunalisierung der ÖPNV-Mittel jedoch keine
neuen Einsparungsmöglichkeiten ergeben, da die Höhe der ÖPNV-Mittel gleich
bleibt, diese jedoch lediglich einen anderen Weg nehmen.
Außerdem
beabsichtigt das Land Schleswig-Holstein die 10%ige Kürzung der
Regionalisierungsmittel durch den Bund im Rahmen der Kommunalisierung der
ÖPNV-Mittel an die Aufgabenträger (Kreise, kreisfreie Städte) voll
weiterzureichen.
Grundsätzlich
befürwortet Herr Mozer die Kommunalisierung der ÖPNV-Landesmittel.
Herr Hansen
erklärt, dass man es nicht akzeptieren könne, dass die Mittel für die
Schülerbeförderung um 10% gekürzt werden sollen.
Frau
Loedige äußert, dass sie Probleme bei Absatz 6 und Absatz 7 Satz 2 der
Eckpunktevereinbarung für eine Bündelung der Finanzierungs- und
Aufgabenverantwortung des ÖPNV auf kommunaler Ebene (Anlage 1 zu DrS/2006/068)
sieht. Ihrer Ansicht nach sei die Handlungsfreiheit des Kreises im Falle einer
Ausschreibung nicht sichergestellt.
Herr Mohr
schlägt vor, heute noch keine Entscheidung in der Sache zu treffen.
Der
Vorsitzende schlägt vor, dem Vorschlage von Herrn Mohr zu folgen und die
Angelegenheit auf eine andere Sitzung des Ausschusses zu schieben und äußert
ebenfalls Bedenken bei Absatz 7 der Eckpunktevereinbarung.
Die Vorlage
wird einstimmig auf die nächste Sitzung verschoben und der Beschlussvorschlag
soll von Herrn Mozer entsprechend umgestellt werden, damit er eindeutiger ist.
