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Hilfe des Jugendamtes

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10.01.2023: Ferienspaß trotz finanzieller Sorgen

Kreis Segeberg. "Das neue Jahr hat begonnen, die Terminkalender füllen sich und für viele ist die Ferienplanung eine wichtige Überlegung", weiß Jugendamtsmitarbeiterin Angela Klimpel. Doch aktuell gebe es mehr Familien denn je, für die eine Reise aufgrund finanzieller Sorgen alles andere als selbstverständlich sei. Bereits seit vielen Jahren unterstützt das Land Schleswig-Holstein Familien mit geringerem Einkommen durch die Jugendferienwerksmittel (JFW). Diese ermöglichen,

  • dass Kinder und Jugendliche – Jugendferienwerkskinder – vergünstigt an Ferien- und Freizeitmaßnahmen von freien und öffentlichen Trägern der Jugendhilfe teilnehmen können

und

  • dass Erziehungsberechtigte gemeinsam mit ihren Kindern einen eigenständig geplanten Familienurlaub verbringen können.

Das Land hat die "Richtlinie zur Förderung von Ferien- und Freizeitmaßnahmen mit Kindern und Jugendlichen" (Jugendferienwerksrichtlinie) neu gefasst und die Fördersätze erhöht. Für Jugendferienwerkskinder gibt es jetzt bis zu 12 Euro pro Tag und Person (bisher 10 Euro) und für Familienurlaube bis zu 18 Euro pro Tag und Person (bisher 15 Euro). Maximal kann ein Familienurlaub mit 65 Prozent der anerkennungsfähigen Kosten gefördert werden. "Die Familien müssen also immer noch einen nicht unerheblichen Teil der Kosten selbst finanzieren können", sagt Klimpel.

Der Zuschuss wird für mindestens fünf und maximal 14 Tage gezahlt. Die Tage können auch auf zwei Urlaube pro Familie aufgeteilt werden. Förderfähig sind nur die Kosten für die Unterkunft sowie die An- und Abreise, nicht jedoch die für Verpflegung und andere Nebenkosten.

Um einen Förderantrag stellen zu können, müssen die Familien

•        Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II oder XII beziehungsweise

•        Wohngeld,

•        Kinderzuschlag nach dem Bundeskindergeldgesetz oder

•        Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) erhalten oder

•        ein regelmäßiges Nettoeinkommen haben, das eine bestimmte Einkommensgrenze nicht übersteigt.

Der Kreis Segeberg hat den Kreisjugendring (KJR) mit der Abwicklung der Anträge für die Teilnahme von Kindern und Jugendlichen an Ferien- und Freizeitmaßnahmen von freien und öffentlichen Trägern der Jugendhilfe beauftragt. Beim KJR gibt es weitere Auskünfte dazu: Telefon 04551-3464, E-Mail.

Die Beratung zur Förderung von Familienurlauben übernimmt Angela Klimpel vom Kreis-Jugendamt: Telefon 04551 951-9189, E-Mail. Sie verschickt auf Anfrage das Antragsformular, dem dann weitere Unterlagen beizufügen sind.

Anträge für Familienurlaubsförderungen können das ganze Jahr über gestellt werden. "„Wenn eine Familie die Gesamtfinanzierung des Urlaubes aber nur mit der Zuwendung sicherstellen kann, so ist der Antrag spätestens drei Monate vor Reiseantritt einzureichen", erläutert Klimpel. Wenn eine Familie den Urlaub auch ohne die Förderung finanzieren kann, müsse diese spätestens zwei Wochen vor Antritt der Reise beantragt werden. "Es kann dann aber vor dem Urlaubsbeginn nicht mehr mit einem Bescheid und somit nicht mit einer Förderzusage gerechnet werden."

Einen rechtlichen Anspruch auf eine finanzielle Unterstützung haben die Antragsteller*innen nicht. In der Kreisverwaltung wird anhand der Vorgaben und nach den verfügbaren Haushaltsmitteln über eine Förderung entschieden. Gleiches gilt für die Stadt Norderstedt, die die Anträge für Familien aus ihrem Stadtgebiet selbst bearbeitet.

03.01.2023: Mehr Geld für Freizeitangebote in der Jugendarbeit

Kreis Segeberg. Im Kreis Segeberg steht in diesem Jahr mehr Geld für Ferien- und Freizeitangebote in der Jugendarbeit zur Verfügung. Mit dem kürzlich gefassten Beschluss hat die Kreispolitik die Fördermittel von bisher 16.500 Euro auf 41.500 Euro jährlich erhöht.

Antragsberechtigt sind alle Träger der freien Jugendhilfe wie Jugendgruppen, -verbände und -initiativen sowie alle Jugendzentren im Kreis in öffentlicher Trägerschaft. Maßnahmen, die gefördert werden können, müssen sich an Kinder, Jugendliche und junge Volljährige im Alter von sechs bis 27 Jahren richten, die im Kreis Segeberg wohnen. An einer Maßnahme müssen mindestens sieben Personen und eine Betreuungsperson teilnehmen. Die Angebote wie Ferienlager und -fahrten müssen in der Regel mindestens drei Tage und dürfen längstens 21 Tage dauern.

Der Kreisjugendring (KJR) Segeberg kümmert sich um die Bearbeitung der Anträge. Als Interessenvertretung seiner Mitgliedsvereine und -verbände sowie als Vertretung der Jugendverbände hatte er nun die Erhöhungen der seit 2005 unverändert festgesetzten Förderbeträge beantragt. Der Kreistag hat einer Neufassung Anfang Dezember zugestimmt. Seit dem 1. Januar 2023 gelten somit diese neuen Förderbeträge:

  • Ferien- und Freizeitmaßnahmen sowie Jugendbildungsmaßnahmen (5 Euro/Person)
  • Ferien- und Freizeitmaßnahmen mit präventiven Schwerpunkten, beispielsweise zu den Themen Sucht oder Gewalt (6 Euro/Person)
  • Internationale Jugendarbeit mit Begegnung im Kreisgebiet (6 Euro für alle Personen)
  • Internationale Jugendarbeit mit Begegnung im Ausland (9 Euro nur für Personen aus dem Kreisgebiet)

Für junge Menschen mit nachgewiesener Behinderung kann bei allen Maßnahmen ein höherer Betrag beantragt werden.

Seit 2005 fördert der Kreis Angebote der Jugendarbeit. "Es besteht die Hoffnung, dass sich die Vereine und Verbände nach den Jahren der Corona-Pandemie, in denen derartige Freizeitmaßnahmen kaum durchführbar waren, in den kommenden Jahren auf diesem Gebiet wieder verstärkt engagieren können", sagt Angela Klimpel vom Fachdienst "Kita, Jugend, Schule, Kultur".

Die Träger oder die zuständige Jugendgruppenleitung müssen die Zuschussanträge spätestens vier Wochen vor Beginn der Maßnahme stellen. Um Planungssicherheit zu haben, empfiehlt Klimpel eine möglichst frühe Antragsstellung.

Informationen zum Antragsverfahren gibt es beim Kreisjugendring Segeberg unter Telefon 04551 / 3464 oder per E-Mail. Die Antragsformulare sind auf der Internetseite des KJR bereitgestellt.

Ansprechpartnerin in der Kreisverwaltung zu den Themen Jugendarbeit und Jugendförderung ist Angela Klimpel:

Frau Klimpel

Kita, Jugend, Schule, Kultur

Burgfeldstraße 41a
23795 Bad Segeberg

29.11.2022: Malwettbewerb zum Anti-Mobbing-Tag

Kreis Segeberg. "Respekt! Fairness! Vielfalt!": Unter dieser Überschrift steht auch in diesem Jahr der Anti-Mobbing-Tag, der am Freitag, 2. Dezember, in ganz Schleswig-Holstein mit Aktionen und Kampagnen für Kinder und Jugendliche stattfindet. Das Land hatte den Tag im Jahr 2011 ins Leben gerufen. Er wird von einem landesweiten Aktionsbündnis koordiniert, zum dem auch der Kreis Segeberg gehört. Ziel des Bündnisses ist es, Kinder und Jugendliche über Mobbing aufzuklären und es im Vorfeld zu verhindern.

Bei einem Plakatwettbewerb haben Sechs- bis 17-Jährige bis zum 31. März 2023 die Möglichkeit, Gruppen- oder Einzelwerke zum Thema "Wir sind stärker als Mobbing!" über ihre Schule sowie ihre Kinder- oder Jugendeinrichtung einzureichen. Schulen und Jugendarbeit sind daher aufgefordert, mit Gruppen und Klassen zum Thema Mobbing zu arbeiten. Die zwölf besten Plakate werden in einem Schuljahreskalender 2023/2024 veröffentlicht.

Zur Vorbereitung des Plakatwettbewerbes und als Unterstützung für die Präventionsarbeit dient der neue Anti-Mobbing-Tag-Filmclip, der pünktlich zum Aktionstag ab dem 2. Dezember auf der Anti-Mobbing-Tag-Internetseite abgerufen werden kann. "In diesem Clip wird gezeigt, wie sich Jugendliche gegen Mobbing stark machen und den Mut haben, das mit Worten und Plakaten öffentlich zu machen", heißt es vom Vorstand der Aktion Kinder- und Jugendschutz Schleswig-Holstein.

Neben dem Kreis Segeberg gehören dem Aktionsbündnis die folgenden Mitglieder an: die Jugendschutzbeauftragten der Kreise und Städte Kiel, Flensburg, Lübeck, Neumünster, Nordfriesland, Ostholstein, Plön, Schleswig-Flensburg und Stormarn, die Präventionskoordinatorin Kreis Pinneberg, das Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein des Bildungsministeriums, die Evangelische Schüler*innenarbeit, das Ministerium für Soziales, Jugend, Familie, Senioren, Integration und Gleichstellung sowie die Aktion Kinder- und Jugendschutz SH. Schirmherr ist Ministerpräsident Daniel Günther.

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Kinder und Jugendliche: Beratung bei Kummer und Melden von Gewalt

Kinder und Jugendliche, die Opfer von Misshandlung, Vernachlässigung oder Missbrauch werden, benötigen dringend Schutz und Hilfe.

Wenden Sie sich bitte an das Jugendamt oder an jede Polizeidienststelle, wenn eine unmittelbare Gefahr besteht. Weitere Hintergrundinformationen finden Sie auf unserer Homepage im Bürger*innen-Service.

Bei Notfällen von Kindern oder Jugendlichen außerhalb der Geschäftszeiten der Kreisverwaltung ist der polizeiliche Notruf 110 zu verständigen.

Darüber hinaus empfehlen wir Ihnen und Euch die Nummer gegen Kummer mit vielen Beratungsangeboten für Kinder, Jugendliche und Eltern. Für Menschen unter 25 Jahren gibt es den Krisenchat.

Jugendamt kontaktieren

Das Jugendamt und die Beratungsstellen im Kreis Segeberg sind da!

Das Corona-Virus und die steigenden Lebenshaltungskosten stelle Familien vor besondere Herausforderungen. Eine solche Situation gemeinsam zu bewältigen, ist nicht immer einfach.

Wo gibt es aktuell noch Hilfe, wenn das Zusammensein sich zunehmend schwierig gestaltet, vielleicht existentielle Sorgen mehr und mehr Kraft rauben und täglich neu aufkommende Probleme an den Nerven zehren?

Das Jugendamt ist unter der zentralen Rufnummer 04551-951 9600 montags bis donnerstags von 8.30 bis 16 Uhr und freitags von 8.30 bis 12 Uhr erreichbar.

Norderstedter*innen melden sich bitte direkt bei der Stadt Norderstedt.

Hilfe holen ist kein Zeichen von Schwäche!

Auch die Fachkräfte der Sozialen Dienste des Jugendamtes Segeberg unterstützen weiterhin Eltern, Kinder und Jugendliche. Es sind herausfordernde Zeiten, auch für Ihre Kinder. Holen Sie sich Hilfe, wenn es nötig ist. Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern beweist Umsicht und Sorge für Ihre Kinder. Scheuen Sie sich also nicht, uns anzurufen, bevor die Situation eskaliert.

  • Datum: 09.06.2022

    Hilfe-Wegweiser (Flyer)

Angebote und Aufgaben des Jugendamtes

Das Jugendamt berät und unterstützt

  • bei familiären Problemen,
  • in allen Fragen der Erziehung,
  • in Trennungs- und Scheidungsangelegenheiten,
  • bei der Regelung des Umgangs- und Sorgerechtes,
  • in Konflikt– und Krisensituationen,
  • bei der Beratung, Prüfung, Begleitung von Pflegefamilien, Vermittlung von Pflegekindern,
  • bei Adoptionen, 
  • durch Hilfen zur Erziehung (z. B. sozialpädagogische Familienhilfe, Heimerziehung, Tagesgruppen),
  • bei behinderungsbedingten Unterstützungsbedarfen von Kindern.

Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Beratung durch das Jugendamt auch ohne Kenntnis der Eltern

  • wenn es Probleme in der Familie gibt,
  • wenn Kinder und Jugendliche in Notsituationen um Hilfe bitten,
  • wenn Kinder und Jugendliche straffällig werden. Dann werden sie durch die Jugendgerichtshilfe im Strafverfahren unterstützt,
  • wenn Kinder und Jugendliche nicht weiter wissen und Rat benötigen.

So arbeitet das Jugendamt

  • Es führt Gespräche zu Hilfebedarfen.
  • Es bietet Termine nach Vereinbarung an.
  • Die MitarbeiterInnen suchen Sie bei Bedarf auch zu Hause auf.
  • Das Jugendamt orientiert sich an Ihrer aktuellen Lebenssituation.
  • Es gestalten mit Ihnen notwendige und geeignete Hilfen zur Erziehung.

Weitere Aufgabengebiete des Jugendamts

  • Engagement im Stadtteil,
  • Zusammenarbeit mit Kindertageseinrichtungen und Schulen, Vereinen und anderen Behörden,
  • Führung von Amtsvormund- und Amtspflegschaften,
  • das Projekt Willkommensbesuche bei Neugeborenen und Frühe Hilfen,
  • Angebote der Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit und des erzieherischen Kinder– und Jugendschutzes.

Beratungsstellen für wichtige Fragen

Viele wichtige Fragen? Wir antworten!

Geht es um Erziehungsfragen, Probleme im Miteinander, Spannungen, Sorgerechts- und Umgangsfragen oder auch um Fragen zum Kindeswohl, sind die Erziehungs- und Familienberatungsstellen im Kreis unter folgenden Nummern zu erreichen:

  • Familienbüro Bornhöved: +49 4323-8054 4711
  • Familienbüro Bad Bramstedt: +49 4192-2012 887
  • Haus der Sozialen Beratung Kaltenkirchen: +49 4191-9090 444
  • Haus der Sozialen Beratung Henstedt-Ulzburg: +49 4193-966 450
  • Begegnungs- und Beratungszentrum Bad Segeberg: +49 4551-955 102

Weitere Informationen gibt es im Internet auf der Homepage Beratung im Kreis Segeberg.

Bei schweren Krisen oder Hinweisen auf Gewalt ist das Kinderschutz-Zentrum Ostholstein-Segeberg ebenfalls weiterhin erreichbar. Hier erhalten Kinder, Jugendliche und Erwachsene Beratung und Hilfe. Das Kinderschutz-Zentrum in Bad Segeberg ist zu erreichen unter der Rufnummer +49 4551-88 88 8.

Kontakt zum Jugendamt

Außenstandorte des Jugendamtes

Norderstedt: Jugendamt und Jugendhilfe © Stadt Norderstedt
Jugendamt und Jugendhilfe in Norderstedt

Norderstedter*innen melden sich bitte direkt bei der Stadt Norderstedt.

Arbeitsbereiche des Jugendamtes sind unterteilt in den Allgemeinen Sozialen Dienst, die Wirtschaftliche Jugendhilfe, das Adoptions- und Pflegestellenwesen, die Amtsvormundschaften und Ergänzungspflegschaften sowie die Beistandschaften.

Info und Kontakt

Jugendamt und Jugendhilfe in Norderstedt

Norderstedter*innen melden sich bitte direkt bei der Stadt Norderstedt.

Arbeitsbereiche des Jugendamtes sind unterteilt in den

  • Allgemeinen Sozialen Dienst,
  • die Wirtschaftliche Jugendhilfe,
  • das Adoptions- und Pflegestellenwesen,
  • die Amtsvormundschaften und Ergänzungspflegschaften sowie
  • die Beistandschaften.

Info und Kontakt

Unterhalt und Sorgerecht

Wir helfen Ihnen und beraten Sie zu den Themen:

  • Beistandschaften,
  • Kindesunterhalt,
  • Unterhaltsvorschuss,
  • Sorgeerklärung,
  • Vaterschaftsanerkennung und
  • Beurkundung.

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