Inhalt

Sozialpsychiatrischer Dienst: Hilfe bei psychischen Problemen, Süchten und Ängsten

Letzte Meldung

Für dringende Fälle außerhalb unserer Erreichbarkeit, also nach Feierabend oder am Wochenende, wenden Sie sich bitte an die Polizei unter 110. Unsere Kontaktdaten finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

22.02.2022: Projekt "Verrückt? Na und!" trotz Pandemie erfolgreich

Kreis Segeberg. Seit die Regionalgruppe des Präventionsprojektes "Verrückt? Na und!" im August 2020 unter neuer Leitung ihre Arbeit wiederaufgenommen hat, ist viel passiert. "Schulschließungen und Betretungsverbote machten es nicht leicht, mit dem Präventionsprojekt für Jugendliche an Schulen zum Einsatz zu kommen", sagt Projektkoordinatorin Kathrin Geyer vom Fachdienst "Sozialpsychiatrie und Gesundheitsförderung". Dennoch nahmen im vergangenen Jahr 450 Schüler*innen von neun Schulen aus dem gesamtem Kreisgebiet an insgesamt 22 Projekttagen teil. "Wir haben sogar eigens entwickelte digitale Projekttage angeboten, um die Schüler*innen auch im Homeschooling zu erreichen und in der Bewältigung von Belastungen zu unterstützen", so Geyer.

"Unser Ziel ist es, die psychische Gesundheit von Schüler*innen und Lehrkräften zu stärken", sagt Geyer. Mit den "Verrückt? Na und!"-Schultagen werden Schulen ermutigt, sich aktiv mit der Thematik "psychische Gesundheit" zu befassen. Es werden einfache und wirksame Wege aufgezeigt, wie an Schulen die seelische Gesundheit gestärkt und psychische Krisen gemeistert werden können. Schüler*innen erfahren, wie sie Warnsignale seelischer Krisen erkennen. Sie lernen, sich und anderen zu helfen und finden heraus, was ihr seelisches Wohlbefinden stärkt. Ängste und Vorurteile gegenüber Menschen mit seelischen Krisen werden hinterfragt und abgebaut.

Aktuelle Studien zeigen, dass junge Menschen gerade in der Zeit der Pandemie von seelischer Belastung betroffen sind und vermehrt psychische Störungen auftreten, zum Teil auch mit schweren Verläufen. "Es erscheint gerade jetzt wichtiger denn je, mit den Jugendlichen über ihre Belastungen zu sprechen und Hilfen aufzuzeigen. Am Lernort Schule ist das ideal, weil wir die Jugendlichen dort in ihrer Lebenswelt antreffen. Unser kostenfreies Angebot stärkt die Klassengemeinschaft und auch die Lehrkräfte werden für das Thema sensibilisiert. Wir freuen uns, dass das Angebot gut angenommen wird und wir schon einige Schulen im Kreis erreichen konnten."

Methodisch und inhaltlich ist das Programm so aufbereitet, dass es sich für Jugendliche und junge Erwachsene ab der 9. Klasse in allgemeinbildenden Schulen und Berufsschulen sowie für deren Lehrkräfte am besten eignet. An den Schulprojekt-Tagen gibt ein Team, das aus einer sozialpädagogischen Fachkraft und einer ehrenamtlichen, psychiatrieerfahrenen Person besteht, Informationen rund um das Thema psychische Gesundheit und auch Einblicke in das persönliche Erleben von Menschen mit psychischen Störungen. "Ziel dabei ist, dass Jugendliche lernen, was sie im Krisenfall selbst tun können, wo es welche Hilfen gibt und wie man damit umgehen kann, wenn im persönlichen Umfeld jemand von psychischen Erkrankungen betroffen ist."

Mittlerweile arbeiten sechs sogenannte "persönliche Expert*innen" im Projektteam mit, die ihre ganz persönlichen Geschichten und Erfahrungen in den Klassen erzählen. Eine davon ist Anja Andresen. "Ich brenne für dieses wichtige Projekt, da es zum einen jungen Menschen hilft, schwere Verläufe von psychischen Erkrankungen vorzubeugen, zum anderen trägt es auch zu meiner eigenen Genesung bei. Es tut gut, den Schüler*innen Mut zu machen, sich rechtzeitig Hilfe zu holen. Das hätte ich zu meiner Schulzeit auch gebraucht", sagt die Bad Segebergerin. Ihre Mitstreiterin Heike Korthals hat besonders die Kinder und Familien von Erkrankten im Fokus: "Ich als psychisch erkrankte Mutter weiß, wie einsam psychische Erkrankungen machen. Nicht nur Betroffene selbst, sondern auch die dazugehörige Familie."

"Das Projekt wird von Lehrkräften, Schulsozialarbeiter*innen und den Jugendlichen als äußerst wertvoll erlebt. Wir machen uns stark für die seelische Gesundheit aller Menschen im Kreis Segeberg und wollen das Projekt möglichst sämtlichen weiterführenden Schulen anbieten", sagt Dr. Sylvia Hakimpour-Zern, Leiterin des Fachdienstes "Sozialpsychiatrie und Gesundheitsförderung".

Interessierte Schulen können hier weitere Informationen erhalten und Projekttage buchen:

Kathrin Geyer

Kreis Segeberg
Sozialpsychiatrie und Gesundheitsförderung

Hamburger Straße 30
23795 Bad Segeberg

19.11.2021: Workshop befasst sich mit Auswirkungen der Corona-Pandemie

Kreis Segeberg. Nach einem Jahr Corona bedingter Pause hat der Segeberger Workshop für Kinder- und Jugendgesundheit kürzlich wieder in der Jugendakademie in Bad Segeberg in Präsenz stattgefunden. Mit der jährlichen Veranstaltung hat der Kreis in Zusammenarbeit mit anderen Gesundheitsakteur*innen zum nunmehr 14. Mal aktuelle Themen der Kinder- und Jugendgesundheit aufgegriffen. Der Schwerpunkt lag dieses Mal im Bereich der psychosozialen Gesundheit mit aktuellem Bezug zur Corona-Pandemie und deren Auswirkungen.

"Das vergangene Jahr hat uns allen noch einmal mehr gezeigt, welchen Stellenwert und Einfluss die psychische Gesundheit auf unser Wohlbefinden, unsere Lebensrealität und Lebensqualität hat", sagte Kreispräsident Claus Peter Dieck in seiner Begrüßung.

Gekommen waren rund 80 Frauen und Männer, die pädagogisch oder medizinisch mit Kindern und Jugendlichen arbeiten oder sich ehrenamtlich in diesen Bereichen engagieren. "Der Workshop bot Gelegenheit für einen fachübergreifenden Austausch, zeigte Hilfen auf und hat das Ziel, dass die Teilnehmer*innen die Ergebnisse und Informationen im Anschluss weiterverbreiten", sagt Dr. Sylvia Hakimpour-Zern, Leiterin des Fachdienstes „Sozialpsychiatrie und Gesundheitsförderung“, die den Nachmittag moderierte.

Wie erleben Kinder und Jugendliche die Corona-Pandemie? Welche Auswirkungen haben die Herausforderungen auf ihre psychische Gesundheit? Was kann Kindern dabei helfen, besser mit den Belastungen umzugehen? Dr. Anne Kaman ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und stellvertretende Leiterin der Forschungssektion Child Public Health an der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychotherapie und -psychosomatik am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. In ihrem Vortrag befasste sie sich mit Fragen wie diesen und verdeutlichte, dass Kinder in der Coronapandemie vielfältige Belastungen erleben. Sie benötigen demnach langfristig Unterstützung, damit aus dem "Belastungserleben" keine chronische psychische Erkrankung erwächst.

Das anschließende Forum diente der Vertiefung des Themas. Anhand von Fallbeispielen aus der Praxis wurden unter anderem Strategien zur Förderung der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen während und nach der Corona-Pandemie erarbeitet.

Ein weiteres Thema war "Medienkompetenz – zwischen Homeschooling und Ersatzbeschäftigung". Während der Corona-Pandemie hat sich das Medienverhalten von Kindern und Jugendlichen drastisch verändert. Aus Mangel an Beschäftigungsalternativen haben sie verstärkt digitale Angebote genutzt, digital kommuniziert und digital gelernt. Das wurde im Vortrag von Bjoern Petersen deutlich. Er ist Regionalreferent für Medienkompetenz des Offenen Kanals Schleswig-Holstein und veranschaulichte, wie Erwachsene, egal ob Lehrer*in oder Eltern, Kinder und Jugendliche beim Umgang mit digitalen Medien erfolgreich unterstützen können.

"Das dritte Thema, was uns bewegt, sind Kinder in psychosozial belasteten Familien", so Hakimpour-Zern. Dr. Christoph Barchewitz, Arzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie, und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin Angela Barchewitz betreiben seit 2019 eine privatärztliche Praxis und Kooperationspraxis für die örtliche Jugendhilfe in Bad Segeberg. Sie klärten darüber auf, dass es nicht die eigentlichen Diagnosen von Mutter oder Vater seien, die für Kinder und Jugendliche belastend seien, sondern das Ausmaß an Instabilität und fehlender Präsenz der Eltern. Wertvoll für betroffene Kinder und Jugendlichen seien nahe Verwandte oder externe zugewandte Menschen wie Lehrer*innen oder Sporttrainer*innen.

Im Rahmen eines weiteren vertiefenden Forums wurde ein im Kreis Segeberg entwickeltes Hilfe-System für psychosozial belastete Kinder und ihre Mütter vorgestellt. Dabei geht es vor allem darum, dass Schulkräfte und andere Unterstützer*innen der Kinder keine Scheu haben, als helfende Institution für die Eltern die Jugendämter zu benennen, die vorurteilsfrei an der Seite der Familien stehen und zur Stabilisierung der Kinder innerhalb der Familie beitragen.

Mehr

Ukraine-Krieg: Hilfe bei hoher psychischer Belastung!

Erst die Corona-Pandemie und jetzt der Krieg in der Ukraine – Menschen erleben eine andauernde hohe psychische Belastung.

Wichtig ist es, darüber zu sprechen. Das kann helfen und schwerwiegende gesundheitliche Folgen verhindern.

Ein bewährtes, kostenloses und anonymes Gesprächsangebot rund um die Uhr bietet die Telefonseelsorge unter den Nummen 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222.

Telefonseelsorge kontaktieren

Sollten Sie selbst oder eine Ihnen nahestehende Person im Kreis Segeberg bereits psychisch stark beeinträchtigt oder sogar psychisch erkrankt sein, dann können Sie sich für eine kostenlose Beratung auch direkt an den Sozialpsychiatrischen Dienst des Kreises Segeberg wenden.


Infomaterial

  • Datum: 19.07.2022

    Ukraine: Beratung und Hilfe bei seelischer Belastung

    Umfassende Informationen zum Thema "Beratung und Hilfe für Vertriebene und Geflüchtete bei seelischer Belastung".

  • Datum: 19.07.2022

    Ukraine: Beratung und Hilfe bei seelischer Belastung (UKRAINISCH)

  • Datum: 19.07.2022

    Ukraine: Beratung und Hilfe bei seelischer Belastung (RUSSISCH)


Links

Informationen zum Thema seelische Belastung auf ukrainisch und russisch

Überblick

Fast jeder zweite Mensch wird in seinem Leben irgendwann krank wegen einer Sucht oder einer anderen psychischen Störung.

Manche Menschen werden schwer krank und brauchen für längere Zeit verschiedene Hilfen. Der Freundeskreis und Verwandte finden es oft schwierig, damit umzugehen und brauchen auch Rat und Hilfe.

Wir haben einen Wegweiser erstellt. Darin sind viele verschiedene Hilfen zu finden.

  • Datum: 24.02.2022

    Psychosozialer Wegweiser Kreis Segeberg 2019

  • Datum: 09.06.2022

    Hilfe-Wegweiser (Flyer)

Beratung und Hilfen

Wer wir sind

Der Sozialpsychiatrische Dienst ist eine Beratungsstelle.

Wir beraten volljährige Menschen aus dem Kreis Segeberg.

Hier arbeiten Ärztinnen und Ärzte, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen sowie Verwaltungskräfte.

Wir unterstützen

  • Menschen in belastenden und krisenhaften Situationen,
  • Menschen mit psychischen Erkrankungen,
  • suchtkranke und suchtgefährdete Menschen sowie
  • Angehörige und Mitbetroffene.

Wir bieten an

  • individuelle Beratung,
  • bei Bedarf Hausbesuche in vertrauter Umgebung,
  • Hilfe bei einer frühzeitigen Erkennung von psychischen Erkrankungen und deren Behandlung,
  • Vermittlung geeigneter Hilfs-und Leistungsangebote,
  • bei Bedarf Kontaktaufnahme gemeinsam mit Ihnen zu Ärztinnen und Ärzten, Kliniken und Beratungsstellen sowie
  • Krisenintervention.

Unser Angebot ist kostenfrei und vertraulich.


Informationsmaterial

Krise und Unterbringung

Der psychiatrische Notfall

In einer psychischen Krise fühlen sich Betroffene und Angehörige häufig allein gelassen. Unterstützung und Hilfe wird benötigt, um Menschen in einer solchen Situation gut begleiten zu können.

Eine psychische Krise liegt beispielsweise vor

  • bei starker Angst und Panik,
  • bei starker Erregung und Verwirrtheit,
  • bei akuten Wahn-Vorstellungen,
  • bei tiefer Verzweiflung und Resignation,
  • bei Selbsttötungsabsichten,
  • bei Selbst-Gefährdung oder Fremd-Gefährdung im Zusammenhang mit einer psychischen Erkrankung sowie
  • bei akutem, sehr starken Alkoholkonsum oder Drogenmissbrauch.

Bei Eigen-Gefährdung und Fremd-Gefährdung

Grundsätzlich ist bei jeder akuten Eigen-Gefährdung oder Fremd-Gefährdung die Polizei zu alarmieren:

Telefon 110

Zeigt sich im Rahmen des Einsatzes, dass die Gefahr im Zusammenhang mit einer psychischen Erkrankung steht, kann der Sozialpsychiatri­sche Dienst des hinzugezo­gen werden.

Nach dem Gesetz zur Hilfe und Unterbringung von Menschen mit Hilfebedarf infolge psychischer Störungen (PsychHG) können psychisch kranke Menschen gegen oder ohne ihren natürlichen Willen in einem geeigneten Krankenhaus untergebracht werden, wenn und solange sie infolge ihrer Krankheit ihr Leben, ihre Gesundheit oder bedeutende Rechtsgüter anderer er­heblich gefährden und die Gefahr nicht anders abgewendet werden kann.

Das zuständige Krankenhaus im Kreis Segeberg ist das Psychiatrische Krankenhaus Rickling.

Antragstellung und Durchführung der vorläufigen Unterbringung ist Aufgabe des Sozialpsychiatrischen Dienstes. Bei Kindern und Jugendlichen wenden Sie sich an das Jugendamt des Kreises Segeberg oder der Stadt Norderstedt.


Informationsmaterial

  • Datum: 26.10.2021

    Leitfaden für den psychiatrischen Notfall

Fachaufsicht

Damit eine öffentlich-rechtliche Aufgabe in die Hände privat-rechtlichen Klinik gegeben werden darf, muss diese Klinik beliehen werden. Die Prüfung der Recht- und Zweckmäßigkeit des Handelns der Klinik, in denen Unterbringungen erfolgen, obliegt hierbei den Kreisen und kreisfreien Städten.

Zur Ausübung der Fachaufsicht haben die Kommunalen Landesverbände und das Gesundheitsministerium ein gemeinsames Konzept zur Ausübung der Fachaufsicht entwickelt.


Informationsmaterial

  • Datum: 27.06.2022

    Konzept zur Fachaufsicht über die Durchführung von Unterbringungen psychisch kranker Menschen nach PsychHG

    © Land SH


Beschwerde-Möglichkeiten

Eine psychische Erkrankung bedeutet in erster Linie für die Betroffenen, aber auch für ihre Angehörigen, eine große Herausforderung. Um so wichtiger ist es, Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung und deren Angehörigen in der Wahrnehmung ihrer Rechte zu unterstützen.

Anliegenvertretung nach Paragraph 26 PsychKG

Paragraph 26 PsychHG schreibt die Bildung einer Anliegenvertretung in jedem Kreis und kreisfreien Stadt vor, die sich um die Belange der in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebrachten Menschen kümmert. Zur Anliegenvertretung zählt sowohl die Besuchskommission als auch eine Patientenfürsprecher*in inklusive einer entsprechenden Vertretungsperson.

Besuchskommission

Bei der Besuchskommission handelt es sich um ein Gremium, das dazu dient, in dem besonders grundrechtssensiblen Bereich der freiheitsentziehenden Unterbringung Transparenz herzustellen, Problemfelder zu identifizieren und im Einzelfall sowie auch allgemein dazu beitragen, eine patientinnen- und patientenorientierte und menschenrechtskonforme psychiatrische Versorgung zu gewährleisten. Die Besuchskommission hat ebenso die Aufgabe, Beschwerden zu bearbeiten.

Menschen, die nach PsychHG untergebracht sind, haben das Recht, sich telefonisch oder schriftlich mit der Besuchskommission in Verbindung zu setzen.
Die Besuchskommission soll das Krankenhaus mindestens zweimal jährlich besuchen.

Patientenfürsprecher*in

Die Patientenfürsprecher*innen sind unparteiische Vermittler*innen zwischen Patient*innen, Angehörigen und Krankenhaus. Sie sind allein dem Interesse der Patient*innen verpflichtet.

Im Psychiatrischen Krankenhaus Rickling gibt es auf den geschlossenen Stationen entsprechende Aushänge mit den Kontaktdaten.

Unabhängige psychosoziale Beschwerdestelle

Die psychosoziale Beschwerdestelle im Kreis Segeberg ist eine feste unabhängige Gruppe. Die Mitglieder arbeiten ehrenamtlich und unabhängig von Organisationen und Trägern. An die Beschwerdestelle können sich Menschen wenden, die Schwierigkeiten haben mit einer Einrichtung aus dem psycho-sozialen oder psychiatrischen Bereich. Die Anliegen und Beschwerden werden gemeinsam mit den Betroffenen und Beteiligten bearbeitet. Diese Unterstützung ist kostenlos.


Weitere Informationen

Arbeitskreise

Arbeitskreis Gemeindenahe Psychiatrie

Seit 1989 gibt es den Arbeitskreis Gemeindenahe Psychiatrie. Hauptaufgabe ist die Koordination der Hilfsangebote für psychisch kranke Menschen im Kreis Segeberg. Auf diese Weise soll eine bedarfsgerechte Versorgung sichergestellt und regionale Versorgungslücken oder Aufgabenüberschneidungen im Bereich der Arbeit mit psychisch erkrankten Menschen vermieden werden (gemäß Paragraph 3 PsychHG). Die oberste Landesgesundheitsbehörde erlässt eine Empfehlung zur Zusammensetzung des Arbeitskreises. Je nach Erfordernis kann der Kreis der Beteiligten erweitert werden. Der Arbeitskreis gibt Empfehlungen an die Politik, die Verwaltung und die Leistungserbringer. Er macht Vorschläge zur Planung und Weiterentwicklung notwendiger Hilfen.

2012 wurde ein erster Jahresbericht zur regionalen Psychiatrieplanung veröffentlicht. Dieser wird seitdem jährlich fortgeschrieben. Außerdem ist 2003 der erste Psychosoziale Wegweiser erschienen.
Die Geschäftsführung liegt beim Sozialpsychiatrischen Dienst.

Ansprechpartnerin

Frau Andrea Köhne
Tel.: +49 4551-951 9291
E-Mail schreiben

Informationsmaterial


Gemeindepsychiatrischen Verbund (GPV)

2002 haben sich Einrichtungen, Personen und Verbände, die an der psychiatrischen Versorgung im Kreis Segeberg beteiligt sind, zu einem Gemeindepsychiatrischen Verbund zusammengeschlossen.

Die Mitglieder haben sich verpflichtet, die Versorgung aller betroffenen Menschen mit psychischer Erkrankung oder Behinderung zu gewährleisten.
Hauptaufgaben des Gemeindepsychiatrischen Verbundes sind die Vernetzung und die Kooperation der Einrichtungen und Kostenträger.

Ansprechpartner

1. Vorstandsvorsitzender Herr Markus Straube
Tel.: +49 4328-18 884
E-Mail schreiben

Informationsmaterial

Psychiatrieplanung

2012 wurde ein erster Jahresbericht zur regionalen Psychiatrieplanung veröffentlicht. Dieser wird seitdem jährlich fortgeschrieben.

Die Jahresberichte zum Psychiatrieplan dienen der Information über die psychiatrische Versorgung im Kreis Segeberg.

Sie geben auch einen Überblick über Veränderungen in der Gesetzgebung. Und sie beziehen Stellung zu notwendigen Veränderungen sowohl im Umgang mit den betroffenen Menschen als auch in der Ausrichtung von Hilfen.


Informationsmaterial

Wichtige Dokumente und Informationen