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Soziales und Migration

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08.04.2026: Einfache Antragsstellung mit dem Servicekonto SH

Datum: 18.11.2025

Das Servicekonto des Landes Schleswig-Holstein

Das Servicekonto ist ein Online-Zugang für digitale Dienstleistungen.

Unsere Vorteile - Ihr Nutzen: Ihre Unterlagen liegen uns sofort vor. Wir können schneller reagieren und Ihnen Bescheide zügiger zusenden.

Und so geht's: Über den Bürger*innen-Service / Zuständigkeitsfinder des Landes (ZuFiSH) finden Sie unsere Serviceangebote zu Ihren Themen. Der ZuFiSH umfasst Kontakte, Dokumente, Anträge und Online-Dienste. Für die Online-Dienste benötigen Sie häufig das Servicekonto des Landes. Sie werden automatisch dorthin geleitet.


Kreis Segeberg. Der Kreis Segeberg hat ein Informationsvideo über die Vorteile des Servicekontos Schleswig-Holstein (SH) erstellt. In diesem Video wird kurz erklärt, wie einfach eine Registrierung im Servicekonto ist und welche Dienste damit genutzt werden können. Das Video ist ab sofort auf der Homepage der Kreisverwaltung verfügbar.

Mit dem Servicekonto SH können Bürger*innen des Kreises Segeberg ihre Anträge einfacher, schneller und datenschutzkonform online stellen. Die Kreisverwaltung setzt verstärkt auf diese Lösung, um den digitalen Austausch zwischen den Bürger*innen und der Verwaltung sicher und noch unkomplizierter zu gestalten. Aus diesem Grund ist eine Registrierung sehr wichtig.

Sicher und komfortabel – das Servicekonto

Es gibt zwei Varianten des Servicekontos:

  • Servicekonto (Basisangebot):

Für viele Online-Dienste reicht ein einfaches Servicekonto aus. Es ist schnell eingerichtet und benötigt lediglich eine gültige E-Mail-Adresse. So können Bürger*innen problemlos Anträge stellen, die keinen Identitätsnachweis erfordern.

  • Servicekonto Plus (mit Identitätsnachweis):

Für Online-Dienste, die eine Identifizierung erfordern, gibt es das erweiterte Servicekonto Plus. Zur Registrierung benötigen Antragsteller*innen einen gültigen Personalausweis mit Online-Ausweisfunktion sowie die AusweisApp. Damit können die Bürger*innen sich entweder am Computer oder direkt auf ihrem Smartphone anmelden.

Die Kreis-Homepage als zentrale Anlaufstelle

Die Online-Dienste, die mit dem Servicekonto SH verknüpft sind, finden Bürger*innen auf der Kreis-Homepage. Online-Redakteur Robert Tschuschke empfiehlt: "Am besten nutzen Sie die Suchfunktion und geben dort Ihr Thema ein. Wenn es dazu eine Dienstleistung gibt, finden Sie dazu auch mehr und mehr einen Online-Dienst anstelle eines PDF-Antrags. Sie werden im nachfolgenden Schritt automatisch gefragt, ob Sie bereits im Servicekonto registriert sind."

Der Kreis Segeberg ist für rund 560 Dienstleistungen im Landesportal, dem sogenannten Zuständigkeitsfinder Schleswig-Holstein (ZuFiSH), zuständig. Rund 100 davon verfügen über einen Online-Dienst. Ziel ist es langfristig, möglichst alle Formulare in Online-Dienste umzuwandeln.

Alles rund ums Servicekonto gibt's hier


Ursprünglich wurde die Mitteilung am 18.11.2025 veröffentlicht.

24.03.2026: Aktionsplan Chancengleichheit: Einladung zur Konferenz am 29. April

Kreis Segeberg. Der Prozess zur Entwicklung des "Aktionsplans Chancengleichheit – Kreis Segeberg für alle gemeinsam gestalten" wird fortgesetzt: Nach einer erfolgreichen Umfrage mit mehr als 500 Teilnehmer*innen lädt der Kreis nun zur "Konferenz Chancengleichheit" für Mittwoch, 29. April, ein. Ziel ist es, gemeinsam Maßnahmen zu entwickeln, die die Teilhabe im Kreis Segeberg verbessern – unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft, Behinderung oder sozialer Lage. Der Kreis Segeberg versteht sich dabei als Impulsgeber und Plattform: "Ein gerechterer Kreis entsteht nur gemeinsam – durch Austausch, Zusammenarbeit und das Engagement vieler Menschen", sagt Projektleiterin Gunda Züllich vom Büro für Chancengleichheit und Vielfalt.

Die Umfrage im Februar hat wertvolle Hinweise darauf geliefert, wo Menschen im Alltag auf Barrieren stoßen und welche Verbesserungen notwendig sind. "Für die zahlreichen Rückmeldungen bedanken wir uns sehr herzlich. Sie bilden eine wichtige Grundlage für die nächsten Schritte", so Züllich.

Die Konferenz bietet allen Interessierten die Möglichkeit, sich aktiv in die Entwicklung des Aktionsplans einzubringen. Gesucht sind Erfahrungen aus dem Alltag, konkrete Bedarfe und Ideen für Lösungen.

Die Konferenz findet von 9.30 bis 16 Uhr im Fichtenhof-Saal in Rickling statt.

  • Ab 9.30 Uhr: Ankommen
  • 10 Uhr: Begrüßung durch Landrat Jan Peter Schröder, Einführung in den Aktionsplan, Impulsvortrag von Claudine Nierth (Mehr Demokratie e.V.) sowie interaktives Austauschformat „Sprechen und Zuhören“
  • 12.30 Uhr: Mittagspause
  • 13.30 Uhr: Workshops zu zentralen Themenfeldern (u.a. Gesundheit, Mobilität, Arbeit, Bildung, Freizeit) sowie gemeinsamer Abschluss im Plenum
  • 16 Uhr: Ende der Konferenz

Während der gesamten Veranstaltung gibt es zudem Möglichkeiten zur Vernetzung, Einblicke in die Umfrageergebnisse sowie weitere Beteiligungsangebote.

Der Aktionsplan Chancengleichheit ist die Weiterentwicklung des Aktionsplans Inklusion. Er ist als langfristiger Prozess angelegt. Veränderungen sollen Schritt für Schritt entstehen, Erfahrungen ausgewertet und Lösungen gemeinsam weiterentwickelt werden. Der Kreis arbeitet dabei eng mit verschiedenen Akteur*innen aus Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft zusammen. Klar ist: Für echte Verbesserungen braucht es viele Mitwirkende. Die Konferenz ist daher ein zentraler Baustein, um Wissen, Perspektiven und Engagement zusammenzubringen.

Der Kreis Segeberg ruft alle Interessierten auf: Bringen Sie sich ein, teilen Sie Ihre Erfahrungen und gestalten Sie den Kreis Segeberg aktiv mit!

Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist notwendig und möglich bis Mittwoch, 1. April.

Weitere Informationen zum Aktionsplan

20.03.2026: Digitale Hilfe bei Suchtproblemen - Kreis empfiehlt zwei Apps

Kreis Segeberg. Bei "Jugend im Kreistag" (JiKT) im vergangenen November hat sich eine Gruppe mit dem Thema "Realität statt Rausch" beschäftigt. In der Diskussion wurde deutlich, dass sich viele Jugendliche mehr digitale Aufklärung und schnelle Hilfe bei Suchtproblemen wünschen. Besonders wichtig ist dabei eine niedrigschwellige Unterstützung über das Smartphone. Der Jugend-Kreistag beschloss deshalb, dass die Kreisverwaltung prüfen soll, ob es Apps gibt, die Jugendlichen in schwierigen Situationen helfen können. Gewünscht waren Anwendungen mit Tipps zum Umgang mit Suchtdruck sowie einer Notfallfunktion, über die schnell Kontakt zu Jugend- und Suchtberatungsstellen aufgenommen werden kann.

Der Fachdienst Sozialpsychiatrie und Gesundheitsförderung des Kreises hat nun passende Angebote ermittelt. Zwei Apps erfüllen die gewünschten Funktionen und werden auch vom zuständigen Kreisausschuss für Ordnung, Verkehr und Gesundheit (OVG) und dem Kreistag befürwortet.

"SO!" – Unterstützung auf dem Weg aus der Sucht

Die App "SO!" hilft dabei, Kontakt zu Beratungsstellen aufzubauen und begleitet Nutzer*innen im Alltag, wenn sie ihr Suchtverhalten verändern möchten. Über eine Chatfunktion kann direkt eine Beratungsstelle kontaktiert werden.

Außerdem bietet die App unter anderem einen Abstinenz-Rechner, Checklisten, ein Stimmungstagebuch und einen sogenannten Notfallkoffer mit Strategien für schwierige Situationen. Auch Angehörige können sich dort informieren.

Die App ist kostenlos und anonym nutzbar. Sie ist Teil eines landesweiten Angebots der Landesstelle für Suchthilfe Schleswig-Holstein und mit der Website Suchtberatung digital SH verknüpft. Dort erhalten Menschen in Schleswig-Holstein kostenlose und anonyme Beratung – online oder vor Ort – zu Themen wie Alkohol, Cannabis, illegale Drogen, Medikamente, Nikotin, Glücksspiel, Mediennutzung, Essstörungen oder Kaufsucht.

"blu:app" – Informationen und Hilfe speziell für Jugendliche

Eine weitere empfohlene Anwendung ist die "blu:app". Sie richtet sich gezielt an junge Menschen und bietet verständliche Informationen zum Thema Sucht. Zusätzlich gibt es eine Chatfunktion, einen Beratungsstellen-Finder sowie einen direkten Zugang zu einem Krisenchat, der rund um die Uhr erreichbar ist.

Die App wurde von blu:prevent, einer Suchtpräventionsinitiative des Blauen Kreuzes Deutschland, entwickelt. Ziel des Vereins ist es, Kinder und Jugendliche dabei zu unterstützen, Herausforderungen zu bewältigen, selbstbestimmt zu leben und gesund aufzuwachsen.

Kreis Segeberg will Angebote bekannter machen

Der Kreis Segeberg will beide Apps künftig stärker bekanntmachen, damit möglichst viele Jugendliche von diesen digitalen Hilfsangeboten erfahren und sie bei Bedarf nutzen können.

Darüber hinaus empfiehlt der Kreis die App „Krisenkompass“ von der Telefonseelsorge. In dieser App gibt es Hilfe zur Selbsthilfe rund um das Thema Suizid sowie wertvolles Wissen und Unterstützung in akuten Krisensituationen. Die App richtet sich an Menschen in Lebenskrisen sowie an Angehörige und an Hinterbliebene nach Suizidfällen.

Außerdem gibt es die Selbsthilfe-App KIS von der Kontakt-und Informationsstelle Segeberg. Sie enthält Informationen und Angebote rund um das Thema Selbsthilfe im Kreis Segeberg.

Hier geht's zu den Apps

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ZuFiSH: Der Zuständigkeitsfinder Schleswig-Holstein mit Ansprechpersonen und weiteren Services

Der ZuFiSH ist das zentrale Informationsportal rund um Dienstleistungen, Online-Services, Ansprechpartner*innen und Dokumente, die die öffentliche Hand Ihnen als Bürger*in anbietet.



"Integreat"-App hilft

Mit Integreat haben Sie alle Informationen in einer App:

In Ihrer Muttersprache stehen Ihnen aktuelle TippsAngebote und Kontaktdaten von

  • lokalen Behörden,
  • Organisationen und
  • Initiativen zur Verfügung.

Außerdem können Sie Ausbildungsplätze und Praktika finden.

Ehrenamtler*innen finden ebenfalls wichtige Informationen und Kontakte.

Die App funktioniert auch offline ohne mobiles Internet. Suchen Sie nach Integreat im App-Store Ihrer Wahl.

Praktisch ist auch die Webseite der App, falls Sie die App nicht herunterladen möchten.

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