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Soziales und Migration

Letzte Meldung

04.03.2026: Info-Veranstaltung: Pflegemutter berichtet aus ihrem Alltag

Kreis Segeberg. Der Pflegekinderdienst des Kreises Segeberg bietet wieder eine Veranstaltung für interessierte Pflegeeltern-Bewerber*innen an. Familien, Paare und Einzelpersonen, die ein Pflegekind oder mehrere Pflegekinder aufnehmen möchten, können sich am Donnerstag, 12. März, von 15 bis 17 Uhr über das Thema informieren.

Eine erfahrene Pflegemutter berichtet aus ihrem Alltag als Pflegestelle. Sie steht auch zur Beantwortung von Fragen zur Verfügung.

Das Treffen findet in der Dienststelle des Jugendamtes in Bad Bramstedt, Altonaer Straße 2, statt.

Eine Anmeldung per E-Mail ist erforderlich bis Mittwoch, 11. März. Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt. Angemeldete Personen erhalten eine Bestätigung per E-Mail.

17.02.2026: Neue Geschäftsordnung für die Behindertenbeauftragten

  • Datum: 17.02.2026

    Behindertenbeauftragte (Geschäftsordnung, veröffentlicht am 17.02.2026)

    Zur Wahrnehmung der Interessen der Menschen mit Behinderungen im Kreis Segeberg werden eine Beauftragte oder ein Beauftragter oder bis zu drei Beauftragte für Menschen mit Behinderungen durch den Kreistag bestellt.

09.02.2026: "Aktionsplan Chancengleichheit": Jetzt an Umfrage teilnehmen

Kreis Segeberg. Der Kreis Segeberg startet den neuen "Aktionsplan Chancengleichheit – Kreis Segeberg für alle gemeinsam gestalten". Ziel ist es, dass alle Menschen im Kreisgebiet besser am gesellschaftlichen Leben teilhaben können – zum Beispiel in den Bereichen Wohnen, Arbeit, Bildung, Gesundheit, Freizeit und Mobilität. Niemand soll ausgegrenzt werden oder auf unnötige Hürden stoßen – unabhängig beispielsweise von Geschlecht, Alter, Behinderungen, Herkunft oder sozialem Status.

Im Mittelpunkt steht zunächst eine Online-Umfrage, bei der alle mitmachen können, die im Kreis Segeberg leben oder arbeiten:

  • Menschen, die selbst Schwierigkeiten oder Barrieren erleben,
  • Menschen, die andere unterstützen (beruflich oder ehrenamtlich),
  • alle, die ihre Beobachtungen und Ideen teilen möchten.

Die Umfrage:

  • startet jetzt,
  • läuft bis zum 8. März 2026 und
  • ist anonym.

Ziel der Umfrage ist es, herauszufinden:

  • Wo stoßen Menschen im Alltag auf Hindernisse oder Probleme?
  • Was fehlt, damit sie besser mitmachen können?
  • Welche Ideen gibt es, um Dinge zu verbessern?

Diese Rückmeldungen sind wichtige Informationen für die Entwicklung des Aktionsplans.

"Ein gerechterer und offenerer Kreis Segeberg kann und soll nicht allein durch Politik oder Verwaltung entstehen. Er entsteht, wenn viele Menschen mitdenken, mitreden und mitgestalten", sagt Projektleiterin Gunda Züllich vom Büro für Chancengleichheit und Vielfalt. Zuständig für die integrierte Sozialplanung im Kreis freut sie sich über die enge Zusammenarbeit mit anderen Planungskräften bei diesem Querschnittsthema Teilhabe. "Das ermöglicht es uns, ganzheitliche Lösungen zu entwickeln." Wichtig ist ihr und ihren Mitstreiter*innen, dass der Aktionsplan kein Projekt ist, das "schnell fertig sein soll. Wir haben einen langen Weg vor uns und Veränderungen entstehen Schritt für Schritt". Manches werde gelingen, anderes müsse ausprobiert und verbessert werden. Auch aus Fehlern soll gelernt werden.

Der Kreis Segeberg versteht seine Rolle dabei so:

  • Er gibt den Startimpuls,
  • organisiert den Prozess,
  • bringt Menschen zusammen,
  • schafft Räume für Austausch und Zusammenarbeit,
  • entwickelt machbare Ideen, die umgesetzt werden können.

Damit sich im Alltag wirklich etwas ändert, braucht es aber viele Beteiligte: Vereine, Initiativen, Einrichtungen, Politik, Verwaltungen und vor allem die Menschen im Kreis selbst. Einige wichtige Akteur*innen sind bereits eingebunden und unterstützen den Prozess. Dazu gehören das Netzwerk der Behindertenbeauftragten und -beiräte, die Senior*innenbeiräte, das Netzwerk Inklusion 4.0, das Projekt "Inklusion vor Ort" und das Forum für Migration und Chancengleichheit.

Neben der Umfrage wird es weitere Möglichkeiten zum Mitmachen geben, zum Beispiel:

  • Gespräche und Workshops,
  • Treffen mit verschiedenen Gruppen,
  • als wichtigsten Baustein eine große Konferenz Ende April.

Die Ergebnisse aus den Beteiligungsformaten werden dann genutzt, um den Aktionsplan zu entwickeln. Der Prozess wird von Kreispolitiker*innen in einem parteiübergreifenden Arbeitskreis begleitet und unterstützt. Gunda Züllich bekräftigt: "Ich erlebe eine große Bereitschaft, hier Verantwortung zu übernehmen, Benachteiligungen abzubauen, Teilhabe zu fördern und die dafür nötigen Prozesse anzustoßen. Zudem bin ich fest davon überzeugt, dass das nicht nur unsere Pflicht vor dem Hintergrund der Menschenrechte ist, sondern auch ein wichtiges Signal, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt und unsere Demokratie zu stärken."

Um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten, ruft der Kreis Segeberg alle Bürger*innen auf: "Machen Sie mit! Sagen Sie uns, was im Alltag schwierig ist und was besser werden sollte. Ihre Erfahrungen und Ideen helfen, den Aktionsplan Chancengleichheit so zu gestalten, dass er wirklich zu den Menschen im Kreis passt."

Es gibt die Möglichkeit, die Umfrage herunterzuladen, auszudrucken und an den Kreis per Post zu senden.

Hier gibt es alle weiteren Informationen

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