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Bus und Bahn

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07.11.2022: Kreise erwarten mehr Geld für ÖPNV

Kiel. Die Kreise und kreisfreie Städte erwarten eine deutliche Beteiligung an den zusätzlichen Bundesmitteln für den ÖPNV. Anlässlich der Zusage des Bundes, die Regionalisierungsmittel für den Öffentlichen Personennahverkehr um eine Milliarde Euro pro Jahr zu erhöhen und stärker zu dynamisieren, erklären der Vorsitzende des Schleswig-Holsteinischen Landkreistages, Ostholsteins Landrat Reinhard Sager (CDU), und der Vorsitzende des Städteverbandes Schleswig-Holstein, der Kieler Oberbürgermeister, Dr. Ulf Kämpfer (SPD), gemeinsam: "Wir begrüßen, dass sich der Bund jetzt stärker an der Finanzierung des ÖPNV beteiligt. Dies war ein erster und dringend notwendiger Schritt, der nicht der letzte sein darf. Jetzt muss aber auch das Land nachziehen."

Sager und Dr. Kämpfer unterstrichen die großen Herausforderungen, vor denen der ÖPNV stehe: "Bund, Länder und Kommunen sind sich einig, dass die Mobilitätswende kommen muss und wir dafür dringend in das Angebot investieren müssen. Gleichzeitig steigen die Preise für Fahrpersonal und Kraftstoffe massiv an und aufgrund der gesetzlichen Vorgaben müssen wir die Busflotten auf emissionsfreie Antriebsarten um-rüsten. Das alles kostet richtig viel Geld. Das können die Kommunen nicht alleine stemmen."

Sager betonte, dass die Ausgaben der Kreise und kreisfreien Städte für den ÖPNV seit Jahren exorbitant ansteigen: "Der Anteil der Kreise und kreisfreien Städte an den Kosten für das ÖPNV-Angebot mit Bussen und U-Bahnen steigt seit Jahren massiv an, während der Finanzierungsanteil von Bund und Land immer weiter zurückgeht. Diesen Trend müssen wir unbedingt stoppen."

Dr. Kämpfer ergänzt: "Die Schere klafft immer weiter auseinander. Die Mobilitätswende wird sich kommu-nal nicht gestalten lassen, wenn das Land im Koalitionsvertrag den Kommunen Geld für den ÖPNV geben will, das ihnen Kraft Gesetzes ohnehin bereits zusteht und dann an anderer Stelle fehlt. Wir brauchen drin-gend frisches Geld. Ein erster Schritt wäre es, die zusätzlichen Regionalisierungsmittel hälftig zwischen Land und Kommunen aufzuteilen und bei der Dynamisierung gleichzuziehen."

Dr. Sönke E. Schulz, Geschäftsführendes Vorstandmitglied des Schleswig-Holsteinischen Landkreistages, zeichnet die Entwicklung anhand konkreter Zahlen nach: "Die Kreise und kreisfreien Städte haben im Jahr 2020 gut 80 Mio. EUR für den Bus- und U-Bahn-Verkehr ausgegeben. Das entspricht in etwa einer Verdoppelung gegenüber 2016. Für das Jahr 2024 rechnen wir mit kommunalen Ausgaben von rund 150 Mio. Euro also fast einer weiteren Verdoppelung. Demgegenüber steigen die Bundes- und Landesmittel von knapp 72 Mio. EUR in 2020 auf gerade einmal 84 Mio. EUR in 2024 an. Die Entwicklung fällt immer weiter auseinander."

Marc Ziertmann, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Städteverbandes, ergänzt: "Der Zuwachs der Bundes- und Landesmittel für den kommunalen ÖPNV deckt nicht einmal die allgemeinen Kostensteigerungen ab. So kann die Mobilitätswende nicht funktionieren. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die kommunalen Aufwendungen für die dringend benötigte Mobilitätswende nicht allein den qualitativen und quantitativen Ausbau des ÖPNV umfassen, sondern alle Verkehrsträger im Fokus hat."

Verantwortlich für diesen Pressetext sind Dr. Sönke E. Schulz und Marc Ziertmann.

02.09.2022: Busfahrer*innenstreiks im Kreis

Aufgrund des Streiks der Gewerkschaft am 2. und 3. September hat die DB Regio Bus Nord einen Streikfahrplan für Sie erstellt.

Regio Bus Nord Informationen

21.04.2022: Schülerfahrkarten von Juni bis August im gesamten Nahverkehr gültig

Kreis Segeberg/Ratzeburg. Schülerfahrkarten im hvv- und SH-Tarif, die in den Kreisen Herzogtum Lauenburg, Segeberg und Stormarn über das OLAV Antragsverfahren ausgegeben wurden, sind unabhängig von ihrer räumlichen Gültigkeit in den Monaten Juni, Juli und August 2022 im gesamten Nahverkehr bundesweit nutzbar.

Auf Initiative der Bundesregierung können alle Bürger*innen den gesamten öffentlichen Nahverkehr bundesweit im genannten Zeitraum für 9 Euro pro Monat nutzen. Ab September sollen wieder die ursprünglichen räumlichen Geltungsbereiche der ausgegebenen Fahrkarten gelten.

Selbstzahleranteil für Schülerfahrkarten wird erstattet

Für Schülerfahrkarten, für die von den Antragsteller*innen ein sogenannter Selbstzahleranteil für das Schuljahr 2021/2022 im Voraus gezahlt wurde, wird eine Erstattung in voller Höhe der Monatsbeiträge durch die Kreise ausgezahlt. Die Auszahlung für die Monate Juni und Juli 2022 (das laufende Schuljahr endet mit dem Juli 2022) erfolgt durch die Zentrale Stelle Schülerfahrkarten beim Kreis Herzogtum Lauenburg ab August 2022 per Überweisung. Ein Antrag ist nicht erforderlich.

Auch der Selbstzahleranteil für den Monat August 2022 wird den Antragsteller*innen erstattet. Aus technischen Gründen muss jedoch zunächst der Gesamtbetrag gezahlt werden: "Unser Online-Antragsverfahren OLAV kann mit allen erdenklichen Kombinationen aus Wohn- und Schulort, Umzügen, Schulwechseln und unterschiedlichen Tarifgebieten umgehen und für jede Familie den richtigen Zuzahlungsbetrag ausrechnen und direkt als Bescheid verarbeiten. Als wir die Software entwickelt haben, hat aber niemand damit gerechnet, dass es mal zu Erstattungen für einzelne Monate für alle Antragsteller*innen gleichzeitig kommen könnte", so Andrew Yomi, Verkehrsplaner beim Kreis Herzogtum Lauenburg und Verantwortlicher für die OLAV-Plattform. "Diese Funktion nun für eine wahrscheinlich einmalige Aktion durch den Anbieter programmieren zu lassen, wäre wesentlich teurer und aufwendiger als die Beträge zunächst in Rechnung zu stellen und dann wieder zu erstatten. Ich bitte alle Betroffenen hierfür um Verständnis." Die Erstattung soll laut Yomi direkt im Folgemonat September ausgezahlt werden. Wie für die Monate Juni und Juli ist auch hierfür kein Antrag nötig.

Schülerfahrkarten für das Schuljahr 2022/23 jetzt beantragen

Für Schüler*innen, die im kommenden Schuljahr 2022/23 wegen Einschulung oder Schulwechsel neu eine Schule besuchen, sollten über das OLAV-Antragsverfahren unter www.ticket-olav.de bis zum 12. Juni 2022 rechtzeitig die Anträge auf Übernahme der Beförderungskosten zur Schule gestellt werden.

Für Schüler*innen, für die bereits im Schuljahr 2021/22 ein Antrag über das OLAV-Antragsverfahren gestellt wurde und bei denen sowohl die Wohnadresse als auch die Schule gleichgeblieben sind, ist kein neuer Antrag für das Schuljahr 2022/23 zu stellen.

Die Zentrale Stelle Schülerfahrkarten fordert alle Antragsteller*innen aus dem Schuljahr 2021/22 rechtzeitig vor den Sommerferien auf, die bestehenden Daten aus dem Vorjahr lediglich zu bestätigen.

Zu OLAV

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Entspannt ankommen und Klima schützen

Wo andere im Stau stehen, können alle Bus- und Bahnfahrer*innen entspannt lesen, Mails checken, ein wenig schlummern oder den Blick über die tolle Natur im Kreis Segeberg schweifen lassen. Der Öffentliche Personennahverkehr wird im Kreis Segeberg kontinuierlich weiterentwickelt, um noch attraktiver zu werden.

Die Fahrt mit Bus und Bahn spart jede Menge CO2. So geht Klimaschutz!

Am schnellsten finden Sie Ihre Wunschverbindung auf der Seite des Hamburger Verkehrsverbundes hvv.

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Infos über den hvv

28 Verkehrsunternehmen fahren im hvv Gebiet nach einem einheitlichen Tarif und sorgen für fließende Übergänge zwischen den Verkehrsmitteln durch aufeinander abgestimmte Fahrpläne.

Eine Fahrkarte, ein Tarif und ein abgestimmtes Verkehrsangebot – das sind die Vorteile eines Verkehrsverbundes und getreu diesem Motto arbeitet der hvv.

Die Bundesländer und (Land-)Kreise, die als Aufgabenträger zur Organisation und Finanzierung des öffentlichen Personennahverkehrs verpflichtet sind, haben zur Umsetzung dieser Aufgabe die Hamburger Verkehrsverbund GmbH (hvv GmbH) gegründet.

Heute übernimmt der hvv für drei Bundesländer, acht Kreise und fast 30 Verkehrsunternehmen das Management des gesamten Verkehrsangebots, das heißt für alle Bus-, Fähr-, U-, S-, A- und Regionalbahnleistungen im hvv. 

Infos über die SVG Südwestholstein ÖPNV-Verwaltungsgemeinschaft

Mit der SVG Südwestholstein ÖPNV-Verwaltungsgemeinschaft hat sich der Kreis Segeberg gemeinsam mit den Kreisen Pinneberg und Dithmarschen eine Regie- und Managementeinrichtung für den Öffentlichen Personennahverkehr geschaffen.

Auf den Seiten der SVG finden Sie die folgenden ÖPNV-Pläne, -Berichte und -Informationen:

  • Regionaler Nahverkehrsplan,
  • Jahresberichte nach VO (EG) 1370/2007,
  • Verzeichnis der Liniengenehmigungen,
  • Förderung barrierefreier Ausbau von Bushaltestellen.

Aufgaben sind Planung, Organisation, Steuerung und Finanzierung des Öffentlichen Personennahverkehrs sowie die Zusammenarbeit mit dem Hamburger Verkehrsverbund und der NAH.SH.

Informationsmaterial

Schüler*innenfahrkarten: Online-Antrag

Mit dem Bus oder der Bahn zur Schule

Schüler*innen mit Wohnsitz im Kreis Segeberg können Fahrkarten ganz einfach online beantragen. Informationen finden Sie in der Satzung des Kreises.

Bei Antragstellung wird geprüft, ob es sich bei der gewählten Schule um die nächstgelegene, allgemeinbildende Schule in öffentlicher Trägerschaft handelt und eine Klasse der Jahrgangsstufen 1-10 besucht wird. Ausgenommen sind Schüler*innen, die am Schulort wohnen.

Wird nicht die nächstgelegene Schule der jeweiligen Schulart besucht, kann eventuell ein Selbstzahlerbeitrag anfallen. Dieser Betrag wird automatisch bei der Onlineantragstellung ermittelt.

Fahrkarte beantragen


21.04.2022: Schülerfahrkarten von Juni bis August im gesamten Nahverkehr gültig

Kreis Segeberg/Ratzeburg. Schülerfahrkarten im hvv- und SH-Tarif, die in den Kreisen Herzogtum Lauenburg, Segeberg und Stormarn über das OLAV Antragsverfahren ausgegeben wurden, sind unabhängig von ihrer räumlichen Gültigkeit in den Monaten Juni, Juli und August 2022 im gesamten Nahverkehr bundesweit nutzbar.

Auf Initiative der Bundesregierung können alle Bürger*innen den gesamten öffentlichen Nahverkehr bundesweit im genannten Zeitraum für 9 Euro pro Monat nutzen. Ab September sollen wieder die ursprünglichen räumlichen Geltungsbereiche der ausgegebenen Fahrkarten gelten.

Selbstzahleranteil für Schülerfahrkarten wird erstattet

Für Schülerfahrkarten, für die von den Antragsteller*innen ein sogenannter Selbstzahleranteil für das Schuljahr 2021/2022 im Voraus gezahlt wurde, wird eine Erstattung in voller Höhe der Monatsbeiträge durch die Kreise ausgezahlt. Die Auszahlung für die Monate Juni und Juli 2022 (das laufende Schuljahr endet mit dem Juli 2022) erfolgt durch die Zentrale Stelle Schülerfahrkarten beim Kreis Herzogtum Lauenburg ab August 2022 per Überweisung. Ein Antrag ist nicht erforderlich.

Auch der Selbstzahleranteil für den Monat August 2022 wird den Antragsteller*innen erstattet. Aus technischen Gründen muss jedoch zunächst der Gesamtbetrag gezahlt werden: "Unser Online-Antragsverfahren OLAV kann mit allen erdenklichen Kombinationen aus Wohn- und Schulort, Umzügen, Schulwechseln und unterschiedlichen Tarifgebieten umgehen und für jede Familie den richtigen Zuzahlungsbetrag ausrechnen und direkt als Bescheid verarbeiten. Als wir die Software entwickelt haben, hat aber niemand damit gerechnet, dass es mal zu Erstattungen für einzelne Monate für alle Antragsteller*innen gleichzeitig kommen könnte", so Andrew Yomi, Verkehrsplaner beim Kreis Herzogtum Lauenburg und Verantwortlicher für die OLAV-Plattform. "Diese Funktion nun für eine wahrscheinlich einmalige Aktion durch den Anbieter programmieren zu lassen, wäre wesentlich teurer und aufwendiger als die Beträge zunächst in Rechnung zu stellen und dann wieder zu erstatten. Ich bitte alle Betroffenen hierfür um Verständnis." Die Erstattung soll laut Yomi direkt im Folgemonat September ausgezahlt werden. Wie für die Monate Juni und Juli ist auch hierfür kein Antrag nötig.

Schülerfahrkarten für das Schuljahr 2022/23 jetzt beantragen

Für Schüler*innen, die im kommenden Schuljahr 2022/23 wegen Einschulung oder Schulwechsel neu eine Schule besuchen, sollten über das OLAV-Antragsverfahren unter www.ticket-olav.de bis zum 12. Juni 2022 rechtzeitig die Anträge auf Übernahme der Beförderungskosten zur Schule gestellt werden.

Für Schüler*innen, für die bereits im Schuljahr 2021/22 ein Antrag über das OLAV-Antragsverfahren gestellt wurde und bei denen sowohl die Wohnadresse als auch die Schule gleichgeblieben sind, ist kein neuer Antrag für das Schuljahr 2022/23 zu stellen.

Die Zentrale Stelle Schülerfahrkarten fordert alle Antragsteller*innen aus dem Schuljahr 2021/22 rechtzeitig vor den Sommerferien auf, die bestehenden Daten aus dem Vorjahr lediglich zu bestätigen.

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