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Bus und Bahn

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27.09.2021: Bundesförderung in Millionenhöhe für ÖPNV-Projekte

Kreis Segeberg. Zu Beginn des Jahres hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) die Förderrichtlinie "Modellprojekte zur Stärkung des ÖPNV" bekanntgegeben. Mit der Förderrichtlinie sollen Projekte zur Stärkung des öffentlichen Personennahverkehrs unterstützt werden, die die CO2-Emissionen im Verkehrsbereich durch ein attraktiveres Angebot nachhaltig reduzieren. Dafür werden bis zum Jahr 2024 bis zu 250 Millionen Euro bereitgestellt.

Die vier Hamburg-Randkreise Pinneberg, Herzogtum Lauenburg, Stormarn und Segeberg haben sich gemeinsam im März dieses Jahres mit einer Projektskizze mit dem Titel "ÖVerKAnT" (Stärkung des Öffentlichen Verkehrs. Kreisübergreifende Angebotsoffensive zum Ausbau und zur Schaffung eines metropolitanen Stadt-Land-Taktes) um eine Förderung beworben. Wie das BMVI kürzlich mitgeteilt hat, ist diese Projektskizze eines von zwölf Modellprojekten, die im Rahmen der Förderrichtlinie berücksichtigt werden sollen. Danach stehen den vier Hamburg-Randkreisen in den nächsten drei Jahren (bis einschließlich 2024) ca. 18 Millionen Euro für ÖPNV-Projekte zur Verfügung.

Die Inhalte der Projektskizze ÖVerKAnT umfassen u.a. die Schaffung neuer (Express-)Buslinien, die Einführung automatisierter Bus-Shuttles, die Einführung/den Ausbau von Stadtverkehren sowie den Ausbau von On-Demand-Diensten, um das ÖPNV-Angebot vor Ort signifikant auszuweiten und attraktiver zu machen. Ebenso sind die Verlängerung von Betriebszeiten sowie Taktverdichtungen geplant. Zudem sollen ausgewählte P+R- und B+R-Anlagen in den HVV-Tarif integriert und die Buchung über eine Mobilitätsplattform ermöglicht werden. Zur besseren Integration verschiedener Verkehrsträger ist geplant, eine fahrgastbezogene Anschlusssicherung zu erproben. Die Entwicklung intermodaler Mobilitätsstationen (Rural Hubs) ist für verschiedene Standorte geplant und dient insbesondere der Attraktivitätssteigerung der ÖPNV-Nutzung.

Die Kreise sind jetzt dazu aufgerufen, für das Projekt ÖVerKAnT bis Ende Oktober einen entsprechenden Förderantrag beim Projektträger, dem Bundesamt für Güterverkehr (BAG), einzureichen. Die Förderquote für die Maßnahmen beträgt bis zu 80 Prozent. Erste Projekte sollen noch zum Fahrplanwechsel dieses Jahres im Dezember beginnen.

Die Projekte werden insbesondere mit Blick auf ihr CO2-Reduktionspotenzial wissenschaftlich von der Technischen Universität Hamburg-Harburg begleitet. Ebenfalls wird überprüft, inwiefern besonders wirksame Umsetzungsbeispiele auf andere Städte und Regionen übertragen werden können.

Mit Rückfragen wenden Sie sich bitte an Claudius Mozer von der SVG Südwestholstein ÖPNV-Verwaltungsgemeinschaft, Telefon 040 30 98 50-88, Mobil 0170 92 33 190, E-Mail c.mozer@svg-suedwestholstein.de.

30.09.2021: Richtlinie über die Gewährung von Zuweisungen für den barrierefreien Ausbau von Bushaltestellen

des öffentlichen Personennahverkehrs im Kreis Segeberg.

02.12.2021: Fahrplanwechsel beim ÖPNV bringt Verbesserungen

Kreis Segeberg. Deutliche Verbesserungen stehen im Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) des Kreises Segeberg bevor: dichtere Takte, breitere Bedienungszeiträume, neue Linien. Mit diesem nächsten offensiven ÖPNV-Entwicklungsschritt forciert der Kreis Segeberg sein Engagement spürbar.

Auch in Corona-Zeiten setzt der Kreis Segeberg seine offensive ÖPNV-Weiterentwicklung konsequent fort und verstärkt sein Engagement im Hinblick auf die großen Zukunftsthemen Verkehrswende und Klimaschutz erneut deutlich.

Diese Ausbaumaßnahmen werden umgesetzt (für weitere Details siehe hvv-PM & hvv.de):

Linien 178, 278, 293, 393, 394, 493 Stadtgebiet Norderstedt

Die Fahrpläne werden in der Regel auf einen ganztägigen 20-Minuten-Takt verdichtet, der überwiegend von montags bis sonntags gilt; die bisher tagsüber teilweise noch bestehenden 40-Minuten-Takte gehören damit der Vergangenheit an. Außerdem:

  • Linie 178: montags bis freitags 6 bis 9 Uhr Ausdehnung des Zehn-Minuten-Takts zwischen Glashütte und Heimgarten. Ab U Garstedt beginnt der Fahrplan montags bis freitags jetzt bereits um 5.16 Uhr.
  • Linie 278: Mehr Fahrten werden gezielt ins Gewerbegebiet Glashütte verlängert. Der Fahrplan ab U Garstedt beginnt montags bis freitags nun bereits gegen 4.30 Uhr.
  • Linie 293: Anstatt der Linie 393 fährt die 293 fortan montags bis sonntags von circa 9 bis 23 Uhr über Norderstedt, Stadtpark. An den Wochenenden übernimmt die Linie 293 die bisherigen Fahrten der 393 im Abschnitt UA Norderstedt Mitte – Harksheide, Falkenhorst sowie zusammen mit der Linie 494 den Nachtverkehr der bisherigen Linien 616 und 626.
  • Linie 393: Die Linie 393 wird verkürzt, der bisherige Abschnitt UA Norderstedt Mitte – U Garstedt wird auf die Linie 494 übertragen. Die Bedienung der Wochenenden und des Norderstedter Stadtparks werden auf die Linie 293 übertragen.
  • Linie 394: sonntags Verdichtung von einem 60- auf einen 40-Minuten-Takt.
  • Linie 493: Der Fahrplan beginnt montags bis samstags ab Glashütte, Markt, circa 40 Minuten früher.
  • Linie 494: übernimmt den Linienweg der 393 zwischen U Garstedt und UA Norderstedt Mitte. Sonntags wird zwischen Harksheide und UA Norderstedt Mitte nun im 40-Minuten-Takt gefahren (bisher 60-Minuten-Takt). Als Ersatz für die entfallenden Nachtlinien 616 und 626 wird hier in den Nächten Freitag/Samstag und Samstag/Sonntag ein 60-Minuten-Takt angeboten.

Linie 295 Pinneberg – Bönningstedt – Garstedt

Der sonntags auf einen 30-Minuten-Takt verdichtete Fahrplan der Linie A1 ermöglicht nun einen gleichmäßigen 60-Minuten-Takt auf der Linie 295 (statt bislang alle 40/80 Minuten).

Linie 395 Wedel – Pinneberg – Rellingen – Tangstedt – Hasloh - Garstedt

Die Linie 395 wird zur Querverbindung S Wedel – Appen-Etz – Bahnhof Pinneberg – Tangstedt – Hasloh – U Garstedt und damit zu einem völlig neuen Produkt ausgebaut. Sie fährt montags bis sonntags im 60-Minuten-Takt, montags bis freitags in den Hauptverkehrszeiten im 30-Minuten-Takt. Insbesondere die Gemeinden Hasloh und Tangstedt im westlichen Einzugsbereich Norderstedts werden erstmals direkt angebunden, die Anbindung von Rellingen und Pinneberg an Norderstedt wird intensiviert. Der neue Linienweg vernetzt die Gemeinden mit U Garstedt, Bahnhof Pinneberg und S Wedel sowie mit weiteren Buslinien an den Knotenpunkten.

Linie 7503 Bad Bramstedt - Kellinghusen

Alle Fahrten nach 12 Uhr ab Bad Bramstedt enden künftig am Bahnhof Wrist. Von dort verkehrt die Linie 6180 in Richtung Kellinghusen und Itzehoe.

Linien 7590, 7591 und 7592 Schulverkehr Nahe

Die Fahrten zwischen Wakendorf II, Tangstedt (OD), Kayhude nach Nahe, Schule gehen von der bisherigen Linie 7590 auf die neuen Linien 7592 und 7591 über.

Linien 7751 und 7752 Stadtverkehr Bad Segeberg

Die Bedienungszeiten werden montags bis freitags um je eine Stunde (5.30 bis 20.30 Uhr) ausgedehnt. Samstags verkehren die Busse bis 20.30 Uhr alle 30 Minuten und lösen damit das nachmittägliche Anruf-Sammel-Taxi-Angebot ab. Sonntags wird das Anruf-Sammel-Taxi auf einen 60-Minuten-Takt verdichtet (vorher 120-Minuten-Takt).

Linien 7960, 7961, 7962 und 7969 Stadtverkehr Kaltenkirchen

Für den Stadtverkehr Kaltenkirchen wurde ein völlig neues Konzept entwickelt, erstmals in den hvv integriert und bis Oersdorf erweitert. Die Linien 7961 und 7962 fahren montags bis samstags ganztägig im 30-Minuten-Takt und ersetzen die bisherige Linie 7960. Am Bahnhof A Kaltenkirchen bestehen Anschlüsse untereinander und zur A1. Sonntags fährt die AST-Linie 7969 im 60-Minuten-Takt.

Linien 616 und 626 Norderstedt – Henstedt-Ulzburg (NachtBuslinien)

Mit Erweiterung des Wochenendnachtverkehrs der Linien A1 und A2 auf einen 60-Minuten-Takt entfallen die bisherigen NachtBus-Linien 616 und 626. Die Feinerschließung abseits der A2 übernehmen in den Nächten Freitag/Samstag und Samstag/Sonntag die Linien 293 und 494 im 60-Minuten-Takt.

Linie 623 Eidelstedt – Quickborn – Ellerau (NachtBuslinie)

Da die weitestgehend parallel verlaufende A1 Eidelstedt – Quickborn – Kaltenkirchen nun auch in den Wochenendnächten zu einem 60-Minuten-Takt ausgebaut wird, wird die Linie 623 eingestellt.

AST-Angebote in den Ferien in den ländlichen Teilen des Kreises

In weiten Teilen des Kreises gibt es neue, bedarfsgesteuerte Anruf-Sammel-Taxi-Angebote in den Ferien, die nach vorheriger Bestellung genutzt werden können. Entsprechende Hinweise sind in den Fahrplänen vieler Linien zu finden.

"Ich freue mich, dass wir die jetzt schon starke Position des ÖPNV im Kreis Segeberg kraftvoll weiter ausbauen und fit für die Zukunft machen können – für die Menschen, für die Wirtschaft, für den Klimaschutz, für die Verkehrswende in unserer Region. Besonders bedanken möchte ich mich auch bei unseren Partnern Autokraft und VHH, die ihre Kompetenz einbringen und uns bei der Umsetzung unserer Strategie unter dem Dach des hvv operativ unterstützen. Ebenfalls danke ich der Stadt Norderstedt für die Finanzierung des Großteils der Maßnahmen, die auf Norderstedter Gebiet liegen", so Landrat Jan Peter Schröder.

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Entspannt ankommen und Klima schützen

Wo andere im Stau stehen, können alle Bus- und Bahnfahrer*innen entspannt lesen, Mails checken, ein wenig schlummern oder den Blick über die tolle Natur im Kreis Segeberg schweifen lassen. Der Öffentliche Personennahverkehr wird im Kreis Segeberg kontinuierlich weiterentwickelt, um noch attraktiver zu werden.

Die Fahrt mit Bus und Bahn spart jede Menge CO2. So geht Klimaschutz!

Am schnellsten finden Sie Ihre Wunschverbindung auf der Seite des Hamburger Verkehrsverbundes hvv.

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Infos über den hvv

28 Verkehrsunternehmen fahren im hvv Gebiet nach einem einheitlichen Tarif und sorgen für fließende Übergänge zwischen den Verkehrsmitteln durch aufeinander abgestimmte Fahrpläne.

Eine Fahrkarte, ein Tarif und ein abgestimmtes Verkehrsangebot – das sind die Vorteile eines Verkehrsverbundes und getreu diesem Motto arbeitet der hvv.

Die Bundesländer und (Land-)Kreise, die als Aufgabenträger zur Organisation und Finanzierung des öffentlichen Personennahverkehrs verpflichtet sind, haben zur Umsetzung dieser Aufgabe die Hamburger Verkehrsverbund GmbH (hvv GmbH) gegründet.

Heute übernimmt der hvv für drei Bundesländer, acht Kreise und fast 30 Verkehrsunternehmen das Management des gesamten Verkehrsangebots, das heißt für alle Bus-, Fähr-, U-, S-, A- und Regionalbahnleistungen im hvv. 

Infos über die SVG Südwestholstein ÖPNV-Verwaltungsgemeinschaft

Mit der SVG Südwestholstein ÖPNV-Verwaltungsgemeinschaft hat sich der Kreis Segeberg gemeinsam mit den Kreisen Pinneberg und Dithmarschen eine Regie- und Managementeinrichtung für den Öffentlichen Personennahverkehr geschaffen.

Auf den Seiten der SVG finden Sie die folgenden ÖPNV-Pläne, -Berichte und -Informationen:

  • Regionaler Nahverkehrsplan,
  • Jahresberichte nach VO (EG) 1370/2007,
  • Verzeichnis der Liniengenehmigungen,
  • Förderung barrierefreier Ausbau von Bushaltestellen.

Aufgaben sind Planung, Organisation, Steuerung und Finanzierung des Öffentlichen Personennahverkehrs sowie die Zusammenarbeit mit dem Hamburger Verkehrsverbund und der NAH.SH.

Informationsmaterial

Schüler*innenfahrkarten: Online-Antrag

Mit dem Bus oder der Bahn zur Schule

Schüler*innen mit Wohnsitz im Kreis Segeberg können Fahrkarten ganz einfach online beantragen. Informationen finden Sie in der Satzung des Kreises.

Bei Antragstellung wird geprüft, ob es sich bei der gewählten Schule um die nächstgelegene, allgemeinbildende Schule in öffentlicher Trägerschaft handelt und eine Klasse der Jahrgangsstufen 1-10 besucht wird. Ausgenommen sind Schüler*innen, die am Schulort wohnen.

Wird nicht die nächstgelegene Schule der jeweiligen Schulart besucht, kann eventuell ein Selbstzahlerbeitrag anfallen. Dieser Betrag wird automatisch bei der Onlineantragstellung ermittelt.

Fahrkarte beantragen


21.04.2022: Schülerfahrkarten von Juni bis August im gesamten Nahverkehr gültig

Kreis Segeberg/Ratzeburg. Schülerfahrkarten im hvv- und SH-Tarif, die in den Kreisen Herzogtum Lauenburg, Segeberg und Stormarn über das OLAV Antragsverfahren ausgegeben wurden, sind unabhängig von ihrer räumlichen Gültigkeit in den Monaten Juni, Juli und August 2022 im gesamten Nahverkehr bundesweit nutzbar.

Auf Initiative der Bundesregierung können alle Bürger*innen den gesamten öffentlichen Nahverkehr bundesweit im genannten Zeitraum für 9 Euro pro Monat nutzen. Ab September sollen wieder die ursprünglichen räumlichen Geltungsbereiche der ausgegebenen Fahrkarten gelten.

Selbstzahleranteil für Schülerfahrkarten wird erstattet

Für Schülerfahrkarten, für die von den Antragsteller*innen ein sogenannter Selbstzahleranteil für das Schuljahr 2021/2022 im Voraus gezahlt wurde, wird eine Erstattung in voller Höhe der Monatsbeiträge durch die Kreise ausgezahlt. Die Auszahlung für die Monate Juni und Juli 2022 (das laufende Schuljahr endet mit dem Juli 2022) erfolgt durch die Zentrale Stelle Schülerfahrkarten beim Kreis Herzogtum Lauenburg ab August 2022 per Überweisung. Ein Antrag ist nicht erforderlich.

Auch der Selbstzahleranteil für den Monat August 2022 wird den Antragsteller*innen erstattet. Aus technischen Gründen muss jedoch zunächst der Gesamtbetrag gezahlt werden: "Unser Online-Antragsverfahren OLAV kann mit allen erdenklichen Kombinationen aus Wohn- und Schulort, Umzügen, Schulwechseln und unterschiedlichen Tarifgebieten umgehen und für jede Familie den richtigen Zuzahlungsbetrag ausrechnen und direkt als Bescheid verarbeiten. Als wir die Software entwickelt haben, hat aber niemand damit gerechnet, dass es mal zu Erstattungen für einzelne Monate für alle Antragsteller*innen gleichzeitig kommen könnte", so Andrew Yomi, Verkehrsplaner beim Kreis Herzogtum Lauenburg und Verantwortlicher für die OLAV-Plattform. "Diese Funktion nun für eine wahrscheinlich einmalige Aktion durch den Anbieter programmieren zu lassen, wäre wesentlich teurer und aufwendiger als die Beträge zunächst in Rechnung zu stellen und dann wieder zu erstatten. Ich bitte alle Betroffenen hierfür um Verständnis." Die Erstattung soll laut Yomi direkt im Folgemonat September ausgezahlt werden. Wie für die Monate Juni und Juli ist auch hierfür kein Antrag nötig.

Schülerfahrkarten für das Schuljahr 2022/23 jetzt beantragen

Für Schüler*innen, die im kommenden Schuljahr 2022/23 wegen Einschulung oder Schulwechsel neu eine Schule besuchen, sollten über das OLAV-Antragsverfahren unter www.ticket-olav.de bis zum 12. Juni 2022 rechtzeitig die Anträge auf Übernahme der Beförderungskosten zur Schule gestellt werden.

Für Schüler*innen, für die bereits im Schuljahr 2021/22 ein Antrag über das OLAV-Antragsverfahren gestellt wurde und bei denen sowohl die Wohnadresse als auch die Schule gleichgeblieben sind, ist kein neuer Antrag für das Schuljahr 2022/23 zu stellen.

Die Zentrale Stelle Schülerfahrkarten fordert alle Antragsteller*innen aus dem Schuljahr 2021/22 rechtzeitig vor den Sommerferien auf, die bestehenden Daten aus dem Vorjahr lediglich zu bestätigen.

Zu OLAV