Landeshauptstadt Kiel: Rassismus ist erlernt. Lasst ihn uns gemeinsam stoppen.
Die Idee zum Film stammt von Betroffenen, die mit dem Referat für Migration der Landeshauptstadt Kiel ihre Erfahrungen geteilt haben.
© Landeshauptstadt Kiel
Kreis Segeberg. Unter dem Motto "Dafür!" möchte die Interkulturelle Woche (IKW) 2025 im Kreis Segeberg erneut ein starkes Zeichen für Vielfalt, Zusammenhalt und ein respektvolles Miteinander setzen. Vom 1. bis 30. September lädt ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm für das gesamte Kreisgebiet dazu ein, sich aktiv mit Fragen der Integration, Teilhabe und kulturellen Vielfalt auseinanderzusetzen – und Haltung zu zeigen: für Respekt, für Begegnung, für gelebte Demokratie.
Bereits zum 14. Mal beteiligt sich der Kreis Segeberg an der bundesweiten Aktion, die seit 1975 jährlich stattfindet. Auf dem Programm stehen in diesem Jahr unter anderem ein traditionelles Familienfest auf der Kirchwiese in Bad Segeberg, kulturelle Feste, Workshops, Kochkurse, Lesungen, Sprachcafés, politische Runden, Ausstellungen, Vorträge zum Thema Gesundheit und kreative Mitmachaktionen für alle Generationen. Organisiert wird die IKW vom Büro für Chancengleichheit und Vielfalt des Kreises, das gemeinsam mit zahlreichen Partner*innen aus Verwaltung, Zivilgesellschaft, Kirchen, Vereinen und Initiativen "erneut ein engagiertes und abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt hat", sagt Merith Hübner-Rothe vom Büro für Chancengleichheit und Vielfalt.
"In einer Zeit, in der Polarisierung und Ausgrenzung wieder an Lautstärke gewinnen, ist es wichtiger denn je, deutlich zu machen, wofür wir stehen: für ein friedliches und solidarisches Zusammenleben. Die Interkulturelle Woche bietet uns allen die Möglichkeit, Haltung zu zeigen – mit Offenheit, mit Respekt und mit Freude an der Vielfalt", so Hübner-Rothe weiter. Viele Veranstaltungen sind inklusiv gestaltet und kostenfrei zugänglich. Ziel sei es, Begegnungen zu schaffen, Vorurteile abzubauen und das vielfältige Miteinander im Kreis Segeberg erlebbar zu machen.
"Wir freuen uns besonders, dass sich auch in diesem Jahr neue Partner*innen beteiligen", so Sandra Fait-Böhme, Fachdienstleitung des Büros für Chancengleichheit und Vielfalt.
Gedruckte Programmhefte liegen in Rathäusern und Amtsverwaltungen aus. Das Programm für Norderstedt ist ausschließlich digital verfügbar.
Ein wichtiges Ziel ist die gleichberechtigte Teilhabe an der medizinischen Versorgung. Das heißt: Alle Personen sollen zu Ärzt*innen gehen können. Sie sollen sich informieren können, was gesund ist. Sie sollten wissen, was gut für sie ist und an Sport-Kursen teilnehmen können.
Wir ermitteln und erfassen laufend Bedarfe. Das bedeutet: Wir schauen, wo es Probleme dabei gibt und wie man sie lösen kann.
Wir bauen ein regionales Austausch-Format auf.
Wir betreuen das Projekt "Talk about" an den Berufs-Bildungs-Zentren (BBZ) im Kreis.
Die Integreat-App ist wichtig für alle Aufgaben und Themen der KIT. Über die App können wir auf vielen Sprachen über die Angebote im Kreis Segeberg informieren.
Wir halten den Kontakt zum App-Entwickler*innen-Team und lernen in Schulungen, Webinaren und Netzwerktreffen viel über die App.
Wir aktualisieren und pflegen die Informationen in der Integreat-App.
Wir werten das Feed-Back von Nutzer*innen aus und entwickeln Lösungen.
Wir verbessern die Benutzer*innen - Freundlichkeit der App.
Wir erweitern das Angebot und führen neue Tools und Sprachen ein.
Wir werten aus, ob die Kosten stimmen oder andere Mittel besser sind.
Wir bezahlen Übersetzungen und Werbe-Material und passen auf, dass das Geld für die App ausreicht.
Wir werten die Aufrufe der Integreat-App aus und stellen eine Statistik auf.
Wir engagieren uns, dass alle Menschen den gleichen Zugang zu freiem Wohnraum bekommen und unterstützen den Kreis dabei, Lösungen zu suchen.
Wir ermitteln und erfassen laufend den Bedarf von Angeboten zum Thema Wohnen.
Wir nehmen dazu an regionalen und landesweiten Konferenzen und Fachtagen teil.
Kreis Segeberg. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für Menschen mit Behinderung (BAG WfBM) veranstaltet seit 2019 den bundesweiten Aktionstag "Schichtwechsel". An diesem Tag wechseln Beschäftigte mit Behinderungen aus Werkstätten und Beschäftigungsprojekten ihren Arbeitsplatz mit Mitarbeiter*innen des allgemeinen Arbeitsmarktes. Die Eingliederungshilfe des Kreises Segeberg unterstützt Idee und Umsetzung und hat selbst im vergangenen Jahr das erste Mal daran teilgenommen. "Aus dieser positiven Erfahrung heraus möchten wir Einrichtungen und Unternehmen motivieren, sich kreisweit zu beteiligen, weswegen wir uns als Vermittlerin anbieten", sagt Fachdienstleiterin Juliane Geuke.
In diesem Jahr findet der Aktionstag am 25. September statt. "Im Vordergrund stehen ein Perspektivwechsel und der Abbau von Barrieren. Wertvolle Kontakte und Netzwerke können geknüpft werden", so Geuke. Mitarbeiter*innen aus Unternehmen können Einrichtungen der beruflichen Teilhabe kennenlernen und sich mit Menschen mit Behinderungen austauschen. Sie bekommen Einblicke in die Vielfalt der Produkte und Dienstleistungen.
Die Beschäftigten der Werkstätten und Beschäftigungsprojekte können in diesem Rahmen in einem Unternehmen des allgemeinen Arbeitsmarktes Erfahrungen sammeln und mögliche Berufsfelder für sich entdecken. So möchte beispielsweise Marita Schumann von den Norderstedter Werkstätten gerne in die Gastronomie reinschnuppern, während ihre Kolleg*innen Fabienne Hermens und Torben Holzmann gerne etwas mit Tieren machen würden, etwa auf einem Bauernhof.
"Der Schichtwechsel soll Begegnungen zwischen Menschen ermöglichen, die in ihrem Arbeitsalltag nur selten zusammenkommen. Er trägt damit dazu bei, dass Menschen mit Behinderung sichtbarer werden und stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt auf dem Weg in eine inklusivere Lebenswelt", sagt Landrat Jan Peter Schröder.
Unternehmen, die mitmachen möchten oder Fragen haben, können sich bei Fachdienstleiterin Juliane Geuke melden:
Unter dem Motto "Infos – Aktion – Vielfalt" findet am Montag, den 5. Mai 2025, von 14 bis 18 Uhr der Aktionstag Inklusion im Ohland Park Kaltenkirchen statt. Der Eintritt ist frei. Anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen setzen die Veranstalter ein starkes Zeichen für ein inklusives Miteinander.
Der Aktionstag richtet sich an Menschen mit und ohne Behinderung. Ziel ist es, über Angebote und Möglichkeiten der Teilhabe zu informieren, für Barrierefreiheit zu sensibilisieren und Inklusion erlebbar zu machen. Besucherinnen und Besucher erwartet ein vielfältiges Programm mit Präsentationen, Aktionen und Informationsständen unterschiedlichster Institutionen, Vereine und Initiativen aus der Region.
Kreatives, Farbenfrohes und Bewegendes wartet auf die Besucherinnen und Besucher: Anti-Stress-Bälle basteln, Kinderschminken, Übungen aus dem therapeutischen Reiten auf einem Holzpferd, Fußdruckmessungen, eine Rikscha zum Kennenlernen sowie Probefahrten mit E-Scooter und Quads – ein buntes Programm für alle Altersgruppen.
"Eigentlich hatten wir nur eine kleine Ausstellung geplant. Doch dank der Unterstützung so vieler engagierter Menschen ist ein vielfältiger und inklusiver Aktionstag entstanden", so Sabine Völzke, Mitglied des Organisationsteams und 1. Vorsitzende des Beirats für Menschen mit Behinderung der Stadt Kaltenkirchen.
Der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen wurde 1992 ins Leben gerufen. Er macht jährlich am 5. Mai auf die Rechte, Bedürfnisse und Potenziale von Menschen mit Behinderung aufmerksam. Ziel ist es, gesellschaftliche Barrieren abzubauen und politische Veränderungen für eine chancengerechte Teilhabe anzustoßen. In Kaltenkirchen wird der Aktionstag organisiert vom Beirat für Menschen mit Behinderung der Stadt Kaltenkirchen, in Kooperation mit den Inklusionsbeauftragten der Gemeinde Henstedt-Ulzburg und der Projektkoordination "Inklusion vor Ort" - Regenbogen e.V..
Das Team des Büros für Chancengleichheit und Vielfalt im Kreis Segeberg setzt sich ein
Geschlecht, Alter, Behinderungen, Religion und Weltanschauung, Herkunft und Ethnie, sozialer Status, sexuelle Identität und Orientierung spielen keine Rolle.
Ziel ist eine inklusive Gesellschaft: Jeder Mensch soll akzeptiert werden und gleichberechtigt und selbstbestimmt teilhaben können.Das Team des Büros für Chancengleichheit und Vielfalt im Kreis Segeberg setzt sich für gleiche Zugangs- und Lebenschancen für alle Bürger*innen in allen gesellschaftlich, politisch und wirtschaftlich relevanten Bereichen ein.
Mit Integreat alles in einer App:
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Die Idee zum Film stammt von Betroffenen, die mit dem Referat für Migration der Landeshauptstadt Kiel ihre Erfahrungen geteilt haben.
© Landeshauptstadt Kiel
Die Interkulturelle Woche - kurz erklärt
Die bundesweit jährlich stattfindende IKW ist eine Initiative der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie. Sie findet seit 1975 Ende September statt und wird von Kirchen, Kommunen, Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften, Integrationsbeiräten und -beauftragten, Migrantenorganisationen, Religionsgemeinschaften und Initiativgruppen unterstützt und mitgetragen. In mehr als 500 Städten und Gemeinden werden rund 5.000 Veranstaltungen durchgeführt.
© Interkulturelle Woche
Eko Fresh & Rolling G feat. Onita Boone - Neue Wege
Gemeinsam mit der Aktion Mensch haben die Rapper Eko Fresh und Rolling G zum 05.05.2023, dem Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen, einen Song zum Thema Barrierefreiheit veröffentlicht. Gesanglich unterstützt werden die beiden von der Power-Stimme Onita Boone.
Der Song soll "musikalisch Wege frei machen und erreichen, dass so viele Menschen wie möglich ihre Augen auf die Themen Barrierefreiheit und Inklusion richten," so Eko Fresh selbst.
© Aktion Mensch
Wie funktioniert die Integreat-App? (Gebärdensprache, International Sign)
Die Integreat-App in International Sign (IS) erklärt.