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Sozialplanung und Integrierte Sozialplanung

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12.04.2024: Interkulturelle Woche: Jetzt Aktionen vorschlagen

Kreis Segeberg. Unter dem Motto "Neue Räume" findet im Kreis Segeberg Ende September wieder die Interkulturelle Woche (IKW) statt. Organisiert wird die Aktion vom Büro für Chancengleichheit und Vielfalt (BfCV) des Kreises. Das BfCV kümmert sich um Themen, Programm, Koordination sowie Veröffentlichungen. Um das bunte, soziale Leben im Kreis abbilden zu können, ist jede*r dazu aufgerufen, sich mit eigenen Ideen und Angeboten an der IKW zu beteiligen.

"Sie machen ihre Freizeit-, Arbeits-, Wohn- und Lernumgebung zur interkulturellen Begegnungsstätte und möchten uns an Ihren Inhalten und Projekten teilhaben lassen?", fragt Wiebke Wilken vom BfCV, die betont, dass sich auch kommunale Initiativen bewerben können. "Vielleicht bauen Sie in Ihrem Betrieb kulturelle Barrieren ab und teilen Ihre Erfahrungen mit uns? Oder Sie wünschen sich für Ihre interkulturellen Schul- oder Vereinsevents ein breiteres Publikum? Seien es musikalische, sportliche, künstlerische oder interaktive Darbietungen wie Spiele oder Ergebnisse aus Film-, Theater-, Literatur- und Medienprojekten – der Vorstellungskraft sind keine Grenzen gesetzt." Das Team des BfCV hofft, dass sich möglichst viele Menschen, öffentliche und private Institutionen, Betriebe, Vereine und Communities von dem Aufruf angesprochen fühlen und sich melden.

Im Rahmen der IKW, die in diesem Jahr vom 22. bis zum 29. September stattfinden wird, soll haupt- und ehrenamtlichen Akteur*innen Raum und Gelegenheit geboten werden, sich zu präsentieren, wichtige Informationen zu ihrer Arbeit zu streuen und Kontakte zu knüpfen. Neben Veranstaltungen an möglichst vielen verschiedenen Orten des Kreises sollen auch Online-Formate ihren Platz haben, um "neue Räume" und damit Möglichkeiten zu eröffnen.

Auch gewerbliche Anbieter*innen von Handwerkskunst oder kulinarischen Köstlichkeiten sind eingeladen, sich zu bewerben.

"Interkulturelle Woche, das heißt schon immer: Neue Räume schaffen, öffnen, zeigen, aber auch diese zu fordern, zu schützen und zu verteidigen", sagt Wilken. Das Motto lasse viel Freiraum und schaffe gleichzeitig Verbindung – zwischen den vielfältigen Ideen und Chancen, die auf die Straßen, die Plätze und in die Häuser gebracht werden – "und nicht zuletzt in die Köpfe und Herzen der Menschen".

Veranstaltungen können direkt online hier auf der Internetseite des Kreises angemeldet werden. Es ist aber auch möglich, vorher unverbindlich Kontakt mit dem Team des BfCV aufzunehmen. Veranstaltungen können im ganzen September auch außerhalb der regulären IKW stattfinden. Auch regelmäßige Angebote können ins Programm aufgenommen werden.

Kontakt zum Büro für Chancengleichheit und Vielfalt: 

Wiebke Wilken

Büro für Chancengleichheit und Vielfalt
Migrationsbeauftragte

Hamburger Straße 30 (Zugang über Waldemar-von-Mohl-Straße) 30
23795 Bad Segeberg


04.04.2024: Neues Merkblatt zur Interkulturellen Woche

Das Büro für Chancengleichheit und Vielfalt hat ein neues Merkblatt zur Interkulturellen Woche (IKW) veröffentlicht.

  • Datum: 04.04.2024

    Teilnahme bei der Interkulturellen Woche 2024 (Merkblatt)

26.03.2024: "Inklusion vor Ort": Kooperationsverträge mit Kommunen

Kreis Segeberg. Das Projekt "Inklusion vor Ort" im Kreis Segeberg nimmt Fahrt auf. Im Mittelpunkt steht künftig die lokale und direkte Zusammenarbeit mit den Kommunen Kaltenkirchen, Bad Bramstedt und Wahlstedt. "Die jetzige Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarungen mit den drei Impulskommunen markiert einen bedeutenden Schritt, um das Thema Inklusion im Kreis zu stärken und voranzubringen", freut sich Landrat Jan Peter Schröder.

Das Projekt "Inklusion vor Ort" läuft seit Frühjahr 2023 dank einer Tandemförderung der "Aktion Mensch" und des Landes Schleswig-Holstein und wird landesweit in vier weiteren Modellkommunen für jeweils fünf Jahre unterstützt. Im Kreis Segeberg wurden der Verein Regenbogen, der Verein für Jugend- und Kulturarbeit (VJKA) Segeberg und die Kreisverwaltung als Projektpartner ausgewählt, "um zusammen mit den Kommunen und den Menschen vor Ort deren Barrieren aufzudecken und sie dabei zu unterstützen, für den Abbau dieser tätig zu werden", erläutert Sandra Fait-Böhme, Fachdienstleiterin des Büros für Chancengleichheit und Vielfalt (BfCV). Dabei stehe ein erweiterter Inklusionsbegriff im Mittelpunkt, der jeden Menschen unabhängig von persönlichen Merkmalen einschließe und zum Mitmachen und Sich-Einbringen ermutigen wolle.

"Das Projekt widmet sich den Menschen im Kreis Segeberg, die von Barrieren betroffen sind, und strebt danach, sie mit denjenigen zusammenzubringen, die dabei helfen können, diese Hindernisse zu überwinden oder die ein Interesse am Thema haben", sagt Projektkoordinatorin Jessica Steenbock vom Verein Regenbogen. Ziel sei es, gemeinsam eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Miteinander zu ermöglichen und Barrieren abzubauen. Steenbock betont, dass Inklusion ein fortwährender Prozess für alle sei.

Kaltenkirchen, Bad Bramstedt und Wahlstedt sind hoch motiviert, diesen Weg mitzugestalten und sich für eine inklusive Gesellschaft einzusetzen. Gemeinsam sollen nun konkrete Schritte erarbeitet werden, um Hindernisse vor Ort zu erkennen und zu überwinden. Dabei unterstützen beispielsweise Beiräte für Menschen mit Behinderungen, Vereine und Verbände sowie bereits bestehende Netzwerke. "Auch alle Bürger*innen sind herzlich eingeladen, mitzumachen", sagt Fait-Böhme. "Mit Hilfe niedrigschwelliger Beteiligungsplattformen, Sensibilisierung, Dialog und gemeinsamem Handeln sollen Ziele erarbeitet werden, die wir heute noch gar nicht kennen. Dies ist besonders spannend, da jede Kommune im Kreis Segeberg andere Voraussetzungen und Wünsche mitbringt."

Weitere Informationen und Neuigkeiten werden laufend im Projekt-Newsletter und auf der Website www.gemeinsam-inklusiv.de veröffentlicht. Für Rückfragen oder die Anmeldung zum Newsletter steht Jessica Steenbock unter info@gemeinsam-inklusiv.de oder 0176 41719850 zur Verfügung.


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Was machen wir für Sie?

Sozialplanung im Kreis Segeberg ist integriert. Integriert heißt hier: Sie planen mit allen für alle.

Was steht im Gesetz?

Im ganzen Kreis muss es genug soziale Angebote für die Bürger*innen geben.

Das sind zum Beispiel Beratungs‐Angebote.

Dort können die Menschen Hilfe und Unterstützung bekommen.

Dazu gehören vor allem:

  • Ältere Menschen.
  • Menschen, die Pflege brauchen.
  • Menschen mit chronischer seelischen Erkrankung. Das heißt: Die Erkrankung bleibt für immer.
  • Menschen mit Sucht‐Problemen.
  • Geflüchtete Menschen aus anderen Ländern.

Was macht die Sozialplanung?

Die Sozialplanung sucht Antworten auf Fragen:

  • Welche Angebote brauchen Menschen?
  • Wie viele Menschen brauchen diese Angebote?
  • Welche Angebote gibt es im Kreis?
  • Wie viele Angebote gibt es im Kreis?
  • Wo sind die Angebote?
  • Wie kommen die Menschen zu den Angeboten?
  • Wer macht die Angebote?
  • Wer bezahlt die Angebote?
  • Gibt es gute Ideen?
  • Was sagt die Wissenschaft?

Was macht die Integrierte Sozialplanung?

Die integrierte Sozialplanung bringt viele Menschen und Gruppen zusammen.

Das sind zum Beispiel:

  • Menschen aus der Kreis-Verwaltung Segeberg,
  • Menschen die Dienste anbieten, zum Beispiel Kirchen oder Vereine,
  • Selbst-Hilfe-Gruppen,
  • Politiker*innen von Kreis Segeberg,
  • Zielgruppen, das bedeutet: Menschen, die Hilfs-Angebote brauchen.

Die integrierte Sozialplanung entwickelt mit allen zusammen gute Ideen für die Hilfs-Angebote.

  • Datum: 09.02.2024

    Integrierte Sozialplanung (Konzept)


Ansprechpartner*innen

  • Denise Daude-Oster

    Büro für Chancengleichheit und Vielfalt
    Sozialplanung

    Hamburger Straße 30 (Zugang über Waldemar-von-Mohl-Straße) 30
    23795 Bad Segeberg

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    Sozialplanung

    Themen und Aufgaben

    • Daten-Monitoring, das heißt: Daten über nötige Angebote sammeln und auswerten.
    • Sozial-Bericht-Erstattung (SBE), das heißt: mit den Daten Berichte für die Politik schreiben.
    • Berichte und Zahlen veröffentlichen, zum Beispiel auf die Homepage stellen.
    • Betreuung der Computer-Software für die Sozial-Planung.
    • Dabei helfen, Inklusions-Projekte zu steuern.
  • Gunda Züllich

    Büro für Chancengleichheit und Vielfalt
    Integrierte Sozialplanung

    Hamburger Straße 30 (Zugang über Waldemar-von-Mohl-Straße) 30
    23795 Bad Segeberg

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    Integrierte Sozialplanung

    Themen und Aufgaben

    • Zusammen mit Planungs-Kräften in der Kreis-Verwaltung dabei helfen, die Angebote zu verbessern.
    • Mit anderen Sozial-Planungs-Kräften über gute Ideen sprechen.
    • Mit Selbst-Hilfe-Gruppen sprechen und erfahren, was sie brauchen.
    • Dabei helfen, die Verträge für die Angebote zu verbessern.
    • Dabei helfen, Inklusions-Projekte zu steuern.