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Geflügelpest in Schleswig-Holstein

Letzte Meldung

19.01.2023: Geflügelpest: Groß Kummerfeld und Gönnebek betroffen

Kreis Segeberg. In drei Geflügelbeständen in der Gemeinde Negenharrie im Kreis Rendsburg-Eckernförde hat das dortige Veterinäramt am 17. Januar bei gehaltenen Vögeln (Hausgeflügel) den Ausbruch der Geflügelpest amtlich bestätigt. Um den Ausbruchsbestand herum wurden eine Schutzzone (ehemals Sperrbezirk, mindestens drei Kilometer Radius) und eine Überwachungszone (ehemals Beobachtungsgebiet, mindestens zehn Kilometer Radius) eingerichtet. Teile der Überwachungszone treffen neben dem Kreis Rendsburg-Eckernförde auch die Stadt Neumünster sowie die Kreise Plön und Segeberg. Von der Überwachungszone im Kreis Segeberg sind 18 Geflügelhalter*innen mit insgesamt rund 300 Stück Geflügel in den nördlichen Teilen der Gemeinden Groß Kummerfeld und Gönnebek betroffen.

Da innerhalb der Gemeinde Negenharrie mehrere Betriebe betroffen sind und um sicherzustellen, dass zu jedem der drei Ausbruchsbetriebe der äußere Rand der Überwachungszone mindestens zehn Kilometer beträgt, wurde um den Primärausbruchsbetrieb in diesem Fall eine Überwachungszone mit einem Radius von mindestens elf Kilometern eingerichtet.

Der genaue Verlauf der Überwachungszone ist auf einer interaktiven Karte hinterlegt.

Für die Überwachungszone gelten ab sofort zehn Schutzmaßregeln, die detailliert in der am heutigen Donnerstag veröffentlichten Allgemeinverfügung aufgelistet sind. Dazu gehört unter anderem, dass sämtliches Geflügel und in Gefangenschaft gehaltene Vögel wie beispielsweise Tauben in geschlossenen Ställen abgesondert oder unter einer Vorrichtung, die aus einer überstehenden, nach oben gegen Einträge gesicherten dichten Abdeckung und mit einer gegen das Eindringen von Wildvögeln gesicherten Seitenbegrenzung (Schutzvorrichtung) zu halten sind.

Das Veterinäramt weist darauf hin, dass amtliche Tierärzt*innen in der Überwachungszone stichprobenartig in den darin gelegenen Geflügel- und Vogelbeständen Kontrollen durchführen werden. Diese Kontrollen sind von den Tierhalter*innen zu dulden. Es sei nach wie vor von großer Bedeutung, dass sich kreisweit alle Halter*innen an die vorgeschriebenen Biosicherheitsmaßnahmen halten, um einen Eintrag in ihren Bestand zu verhindern. 

19.01.2023: Tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung (Geflügelpest)

In drei Geflügelbeständen in der Gemeinde Negenharrie im Kreis Rendsburg-Eckernförde ist am 17.01.2023 bei gehaltenen Vögeln (Hausgeflügel) der Ausbruch der hochpathogenen Aviären Influenza (Geflügelpest) amtlich bestätigt worden. Um diese Ausbruchsbestände ist eine Überwachungszone mit einem Radius von mindestens 10 Kilometern eingerichtet worden. Da innerhalb der Gemeinde Negenharrie mehrere Betriebe betroffen sind und um sicherzustellen, dass zu jedem der drei Ausbruchsbetriebe der äußere Rand der Überwachungszone mindestens 10 Kilometer beträgt, wurde um den Primärausbruchsbetrieb in diesem Fall eine Überwachungszone mit einem Radius von mindestens 11 Kilometern eingerichtet.

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  • Datum: 19.01.2023

    Tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung vom 19.01.2023 (Geflügelpest/Überwachungszone)

02.01.2023: Geflügelpest: Sperrzone in Bebensee aufgehoben

Kreis Segeberg. Die Geflügelpest-Sperrzone in Bebensee ist ab dem heutigen Montag, 2. Januar, wieder aufgehoben. Wie berichtet, war in der Gemeinde Bebensee Ende November in einer Tierhaltung die Geflügelpest festgestellt worden. Um den Ausbruchsbestand herum wurde eine Sperrzone eingerichtet, die eine Schutzzone (ehemals Sperrbezirk, mindestens drei Kilometer Radius) und eine Überwachungszone (ehemals Beobachtungsgebiet, mindestens zehn Kilometer-Radius) umfasste.

Von den Maßnahmen in der Schutzzone im Kreis Segeberg waren insgesamt 55 Geflügelhalter*innen mit rund 15.000 Stück Geflügel und in der Überwachungszone 402 Geflügelhalter*innen mit rund 75.000 Stück Geflügel betroffen.

Bei den Untersuchungen der Geflügelhaltungen in den vergangenen Wochen hat das Veterinäramt des Kreises Segeberg keine weiteren Verdachtsfälle ermittelt.

Nach Ablauf festgelegter Fristen hat das Veterinäramt die tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung vom 30. November 2022 daher nun vollständig aufgehoben. Die Sperrzone und die darin geltenden Schutzmaßnahmen sind somit ebenfalls aufgehoben. So ist es beispielsweise nicht mehr zwingend erforderlich, Geflügel im Stall beziehungsweise unter einer geeigneten Schutzvorrichtung zu halten.

Wichtiger Hinweis: Die am 23. November 2021 erlassene, landesweit verbindliche Allgemeinverfügung zur Festlegung von vorbeugenden Biosicherheitsmaßnahmen bei in Gefangenschaft gehaltenen Vögeln gilt unverändert fort und ist von jedem/jeder Geflügelhalter*in zu beachten und einzuhalten.

Weitere Informationen zu den Themen Geflügelpest und Hygienemaßnahmen finden Sie auf dieser Seite unter Geflügelpest.

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Aktuelle Überwachunszone: Interaktive Karte

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Geflügelpest im Überblick

Sollten Sie einen sterbenden oder toten Vogel finden, gehen Sie bitte nicht in seine Nähe. Fassen Sie ihn nicht an!

Menschen können zwar nach aktuellen Erkenntnissen nicht erkranken. Sie können das Virus aber leicht übertragen. Das gilt auch für Hunde und Katzen.

Melden Sie sich bitte unter:

Alle Geflügelhalter*innen sind generell verpflichtet, ihren Geflügelbestand amtlich bei der zuständigen Behörde zu melden /  zu registrieren. Dies gilt ab der Haltung eines Huhns. Alle Geflügelhalter*innen sind verpflichtet, Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten.

Anordnungen, Regeln, Hinweise, Sperrbezirke

An dieser Stelle finden Sie Informationen zu den geltenden Regeln im Kreis Segeberg:

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