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Ambulante Leistungen

Im Rahmen der häuslichen Pflege können folgende Leistungen in Anspruch genommen werden:

  • Pflegegeld
  • Pflegesachleistungen
  • Kombinationsleistungen aus Pflegegeld und Pflegesachleistungen
  • Verhinderungspflege
  • Kurzzeitpflege
  • zusätzliche Betreuungsleistungen

Pflegegeld

Pflegegeld wird von der Pflegekasse direkt an den Pflegebedürftigen überwiesen, wenn die Pflege ausschließlich durch Privatpersonen durchgeführt wird. Diese Privatpersonen können Angehörige, Freunde, Nachbarn, Bekannte aber auch fremde Personen sein.

 

Pflegegeld

Pflegegrad 1

Besonderheiten: siehe hier

Pflegegrad 2

316 €

Pflegegrad 3

545 €

Pflegegrad 4

728 €

Pflegegrad 5

901 €

Pflegesachleistungen

Bei Nutzung der Pflegesachleistungen wird die Pflege ausschließlich durch einen professionellen Pflegedienst durchgeführt. Der Pflegebedürftige/die Pflegebedürftige schließt mit dem Pflegedienst einen Vertrag über die von ihm/ihr gewünschten Leistungen und der Pflegedienst rechnet diese bis zu bestimmten Höchstbeträgen der jeweiligen Pflegestufe direkt mit der Pflegekasse ab.

 

Pflegesachleistungen

Pflegegrad 1

Besonderheiten: siehe hier

Pflegegrad 2

689 €

Pflegegrad 3

1.298 €

Pflegegrad 4

1.612 €

Pflegegrad 5

1.995 €

Kombinationsleistungen aus Pflegegeld und Pflegesachleistungen

Diese Leistungsart wird genutzt, wenn die Pflege zum Teil durch Privatpersonen durchgeführt wird, aber bestimmte Leistungen doch in professionelle Hände gegeben werden.

Beispiel:

Frau Schmidt (Pflegegrad 2) wird von ihrer Tochter morgens beim Waschen unterstützt. Um diese zu entlasten vereinbart sie mit dem Pflegedienst zweimal die Woche eine Hilfe beim Duschen. Der Pflegedienst stellt dafür pro Monat 200 € in Rechnung. 200 € des Pflegegrades 2 entsprechen, bei insgesamt möglichen 689 € Sachleistungen, einem Prozentsatz von 29 % der Sachleistung. Folglich bleiben von 100 % Pflegegeld abzüglich 29 % Sachleistungen noch 71 % Pflegegeld übrig. Das entspricht einem Betrag von 224 €, der Frau Schmidt überwiesen wird.

Entlastungsbetrag bei häuslicher Pflege

Neben dem Pflegegeld / den Pflegesachleistungen besteht ein Anspruch auf zusätzliche Entlastungsleistungen im Wert von maximal 125 € monatlich. Weitergehende Erläuterungen finden Sie hier.

Verhinderungspflege

Bei Verhinderung der Pflegeperson erstattet die Pflegekasse alle Leistungen für die Versorgung des Pflegebedürftigen ab Pflegegrad 2 stundenweise oder tageweise (maximal 28 Tage im Kalenderjahr) mit bis zu 1.612,-€. Bei möglicher zusätzlicher Umwandlung von 50% der nicht in Anspruch genommenen Kurzzeitpflege erhöht sich der Betrag auf 2.418,-€.

Kurzzeitpflege

Sollte nach einem Krankenhausaufenthalt eine Rückkehr in das Zuhause vorerst nicht möglich sein oder die häusliche Pflege völlig neu organisiert werden müssen, besteht für die Übergangszeit ein Anspruch auf Kurzzeitpflege in einer Kurzzeitpflegeeinrichtung. Die Pflegekasse übernimmt dann die pflegebedingten Aufwendungen ab Pflegegrad 2 für bis zu vier Wochen im Kalenderjahr mit bis zu 1.612 €.

Darüber hinaus können nicht in Anspruch genommene Beträge aus der Verhinderungspflege auch für Leistungen der Kurzzeitpflege eingesetzt werden. Dadurch kann der Leistungsbetrag auf bis zu 3.224 € verdoppelt und die Leistungsdauer auf bis zu acht Wochen ausgeweitet werden.