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Kurzzeit- und Verhinderungspflege

Kurzzeitpflege

Sollte nach einem Krankenhausaufenthalt eine Rückkehr in das Zuhause (noch) nicht möglich sein oder die häusliche Pflege muss völlig neu organisiert werden, besteht für die Übergangszeit ein Anspruch auf Kurzzeitpflege in einer stationären Einrichtung. Sie kann auch genutzt werden, um sich ein verlässliches eigenes Bild davon zu machen, welche Leistungen ein Pflegeheim bietet und um in Ruhe eine Entscheidung über die zukünftige Versorgung treffen zu können. Die Leistungen der Kurzzeitpflege können gegebenenfalls mit den Leistungen der Verhinderungspflege kombiniert werden, so dass eine Verlängerung der Kurzzeitpflege möglich ist.

Welche finanzielle Unterstützung bei Pflegebedürftigkeit möglich ist, finden Sie hier.

Verhinderungspflege

Wenn pflegende Angehörige (Pflegepersonen) wegen Erholungsurlaub oder Krankheit ausfallen, oder aus anderen Gründen an der Pflege gehindert sind, übernimmt die Pflegekasse die Kosten für einen Ersatz im Rahmen der Verhinderungspflege. Der Anspruch auf Verhinderungspflege besteht neben der Ausschöpfung anderer Leistungen der Pflegeversicherung immer zusätzlich. Voraussetzungen für den Anspruch auf Verhinderungspflege sind:

  • die gepflegte Person ist pflegebedürftig im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes (Pflegegrad 2-5)
  • eine Pflegeperson ist vorhanden und der Pflegekasse bekannt und
  • die Pflegeperson, die verhindert ist, muss vor der ersten Inanspruchnahme der Verhinderungspflege bereits seit sechs Monaten pflegerische Hilfe leisten.

Welche finanzielle Unterstützung bei Pflegebedürftigkeit möglich ist, finden Sie hier.