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Kindertagesbetreuung und Förderung

Letzte Meldung

15.03.2022: Urlaube für Familien mit geringerem Einkommen

Kreis Segeberg. Mit der ganzen Familie einen Urlaub planen? Mal raus aus den eigenen vier Wänden – ans Meer oder in die Berge? Was für die einen ganz normal ist, bleibt für andere oft nur ein Wunsch. Die Corona-Pandemie hat das Reisen in den vergangenen zwei Jahren zusätzlich erschwert und die aktuellen Preissteigerungen tragen auch nicht zu einer sorglosen Urlaubsplanung bei. Mit den Jugendferienwerksmitteln des Landes Schleswig-Holstein gibt es aber auch in diesem Jahr finanzielle Unterstützung. Sie ermöglicht, dass Kinder aus Familien mit geringerem Einkommen vergünstigt an Ferienmaßnahmen von Vereinen und Verbänden teilnehmen können. Auskünfte dazu erteilen die jeweiligen Veranstalter*innen und der Kreisjugendring Segeberg per Mail oder telefonisch unter 04551-3464.

Zudem haben Familien mit geringerem Einkommen die Möglichkeit, einen geförderten Familienurlaub zu verbringen. Als Familien gelten dabei alle Erziehungsberechtigten (einzeln oder als Paar) mit mindestens einem Kind. Diese müssen ihren Urlaub eigenständig planen und einen nicht unerheblichen Teil selbst finanzieren. Möglich ist eine Förderung von bis zu 15 Euro pro Familienmitglied und Reisetag. Maximal werden 65 Prozent der anerkennungsfähigen Kosten übernommen.

Was ist zu tun? Familien können einen Zuschuss für ihren Urlaub für das gesamte Kalenderjahr beantragen. Dies muss schriftlich geschehen. Anträge müssen spätestens bis zum 31. Oktober eingereicht sein und der Urlaub muss spätestens am 31. Dezember beginnen. Der Zuschuss wird für mindestens sieben und maximal 14 Tage gewährt. Förderfähig sind die Kosten für die Unterkunft sowie die An- und Abreise, nicht jedoch für die Verpflegung und andere Nebenkosten. Eine vorherige telefonische Beratung durch die zuständige Mitarbeiterin im Jugendamt, Angela Klimpel, Telefon 04551 951-9189, wird empfohlen.

Eingereicht werden müssen neben den Informationen zu Urlaubziel/-kosten, dem Reisezeitraum und allen mitreisenden Personen auch Nachweise wie Gehaltsabrechnungen und Leistungsbescheide (etwa der Wohngeldbescheid), mit denen die finanzielle Situation der Familie geprüft wird. Wenn alle Antragsvoraussetzungen erfüllt sind, kann eine Familie einmal pro Jahr einen Zuschuss für den gemeinsamen Urlaub erhalten.

Einen rechtlichen Anspruch auf eine finanzielle Unterstützung haben die Antragsteller*innen aber nicht. In der Kreisverwaltung wird anhand der Vorgaben und nach den verfügbaren Haushaltsmitteln über eine Förderung entschieden. Gleiches gilt auch für die Stadt Norderstedt, die die Anträge für die Familien aus ihrem Stadtgebiet selbst bearbeitet.

Interessierte können sich mit Fragen auch an die örtlichen Sozialämter und Wohlfahrtsverbände sowie an das Jugendamt des Kreises Segeberg wenden.

01.02.2022: Erweitertes Testkonzept für Kitas

Kiel/Bad Segeberg. Ab Donnerstag (3. Februar) gilt ein erweitertes Testkonzept für die Kindertagesbetreuung. Ziel der Regelung ist, dass Kinder bestmöglich geschützt ihre Kita oder Kindertagespflegestelle besuchen können und so an der frühkindlichen Bildung und Betreuung teilhaben. Zudem werden die Quarantäne- und Isolations-Regelungen angepasst.

Vor dem Hintergrund der Infektionsdynamik durch die Omikron-Variante des Coronavirus‘ ist die Belastung für Eltern, Kinder und Beschäftigte weiterhin hoch. Um die Sicherheit des Kitabesuchs weiter zu erhöhen, wird – angelehnt an das Testkonzept in Mecklenburg-Vorpommern – wie angekündigt eine Umfeldtestung eingeführt. Damit ist eine Testpflicht sowohl für Mitarbeitende und Kindertagespflegepersonen als auch Eltern verbunden. Hierfür stellt das Land den Eltern kostenfrei nasale Antigen-Selbsttests zur Verfügung (drei Tests pro Woche), mit denen sich eine sorgeberechtigte Person künftig dreimal wöchentlich an unterschiedlichen Werktagen testet. Dies sollte die Person sein, die üblicherweise den umfangreichsten Kontakt zum Kind in der Familie hat. Darüber hinaus können Eltern sich auch bei ihrer Arbeitsstelle (Arbeitgebertest) oder bei einem Testzentrum (Bürgertest) testen lassen. Die Sorgeberechtigten geben als Bestätigung ihrer Testung einmal wöchentlich bei ihrer Kita oder Kindertagespflegeperson eine qualifizierte Selbstauskunft ab. Die Dokumentationspflicht der Eltern ist für diese bußgeldbewehrt. Für die Einrichtungen und Kindertagespflegestellen ist damit kein aufwendiges Verfahren verbunden, da sie die Meldungen lediglich sammeln, aber nicht kontrollieren. Kontrollen können durch die Ordnungsbehörden stichprobenhaft durchgeführt werden.

Auch die Testpflicht für Mitarbeitende wird angepasst: Diese müssen sich künftig ebenfalls dreimal wöchentlich testen – unabhängig vom  Impfstatus. Während im Rahmen der Arbeitgeberpflicht zwei Tests durch die Einrichtungen zu stellen sind, stellt das Land den Einrichtungen den dritten Test zur Verfügung. Die Testerfordernisse werden entsprechend in der Corona-Bekämpfungsverordnung angepasst. Es gilt weiterhin die Empfehlung, dass die Betreuung in den Kitas in festen Gruppen erfolgen und eine Durchmischung, wo dies möglich ist, vermieden werden soll. 

Zugleich wird das Gesundheitsministerium die Quarantäneregelung im Kitabereich im so genannten Absonderungserlass anpassen. Die neuen Regeln werden von Kreisen und kreisfreien Städten in den jeweiligen Allgemeinverfügungen umgesetzt:

  • Kinder von infizierten Eltern gelten als enge Kontaktpersonen und müssen entsprechend der allgemeinen Regelungen als Angehörige desselben Haushalts für mindestens fünf Tage in Quarantäne.
  • Infizierte Kinder werden für mindestens sieben Tage abgesondert, während die nicht-infizierten Kinder derselben Gruppe nicht in Quarantäne müssen und somit grundsätzlich weiterbetreut werden.
  • Das Gesundheitsamt kann bezogen auf eine einzelne Einrichtung und im Austausch mit der Kita oder Kindertagespflegeperson etwas Abweichendes entscheiden und anordnen, z.B. bei einer Häufung von Infektionen in der Kita.
  • Mitarbeitende können sich nach frühestens sieben Tagen freitesten.

Die Änderungen treten am Donnerstag, 3. Februar, in Kraft.

Verantwortlich für diesen Pressetext: Frank Zabel | Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein | Adolf-Westphal-Straße 4, 24143 Kiel | Telefon 0431 988-5317 | E-Mail: pressestelle@sozmi.landsh.de  


Weitere Informationen

Inzidenzen: Städte, Ämter und Gemeinden

Inzidenzverlauf im Kreis Segeberg

DIVI-Intensivregister (Intensivbettenkapazitäten)

Grafiken und Zahlen des Robert Koch-Instituts

Grafiken und Zahlen des Landes Schleswig-Holstein

Coronavirus-Informationen des Landes

Impfportal des Landes

Landesverordnungen und Erlasse

29.10.2021: Kinderschutzwochen 2021 begeisterten Jung und Alt

Kreis Segeberg. Nach insgesamt 26 Veranstaltungen sind die diesjährigen Kinderschutzwochen im Kreis Segeberg beendet. Das Motto dieses Mal: "Kinderrechte jetzt!"

Den festlichen Auftakt machte der Halt des mobilen Platzes für Kinderrechte in Henstedt-Ulzburg, verbunden mit der Idee des örtlichen Kinderschutzbundes, in der Gemeinde künftig einen dauerhaften Platz für Kinderrechte einzurichten.

Mit mehr als 100 Zuhörer*innen war das Kinderkonzert in Trappenkamp die meist besuchte Veranstaltung. Eltern und Kinder haben begeistert gemeinsam zur Musik getanzt und mitgesungen.

Es gab vier Online-Veranstaltungen, darunter ein Puppentheater, das sich mehrmals jeweils rund 30 Kinder online zuhause auf dem Sofa oder vom Küchenstuhl aus angesehen haben. "Die Rückmeldungen dazu waren sehr positiv und viele haben sich dafür bei uns bedankt", sagt Dagmar Kristoffersen von der Kinderschutzstelle des Kreises.

Auch die Online Beratungsangebote sind ihrer Aussage nach gut angenommen worden. "Und auch wenn die Eltern am Bildschirm nicht immer sichtbar waren, melden sie uns zurück, wie hilfreich diese Form für sie ist", so Kristoffersen. Etwas anonym zu sein und auf diese Weise Hinweise und Informationen zu bekommen, sei für viele eine echte Unterstützung "und insbesondere auch für Alleinerziehende hilfreich, da kein Babysitter gebraucht wird und sich jede*r auch spontan dazuschalten kann.

Während der Kinderschutzwochen hingen an verschiedenen öffentlichen Gebäuden im gesamten Kreis verteilt Fahnen und Banner, die von Kindern zum Thema "Kinderrechte" gestaltet waren. Oftmals gab es dazu einen Info-Stand, an dem sich Passant*innen informieren konnten. "Wir haben gemerkt, wie viel Spaß die Kinder an den verschiedenen Aktivitäten hatten", sagt Kristoffersen, die sich darüber freut, dass mehrere Bürgermeister*innen sich ebenfalls auf den Weg gemacht hatten, um vor Ort mit Kindern und Jugendlichen über deren Wünsche und Vorstellungen zu sprechen.

Zum Abschluss der Kinderschutzwochen haben die Organisator*innen wieder einen Kinderrechtebaum gepflanzt. Dieses Mal in Nahe im Garten der Kita Tausendfüßler. Bei ungemütlichem Wetter haben Nahes Bürgermeister Holger Fischer und die stellvertretende Kreispräsidentin Cordula Schultz fleißig dabei geholfen. "Mit der Pflanzaktion möchten wir verdeutlich, dass Kinderechte immer stärker Wurzeln schlagen im Kreis Segeberg. Denn Kinder haben das Recht auf ein gutes Aufwachsen und brauchen dazu eine gesunde Erde", so Kristoffersen, die sich schon jetzt auf die nächsten Kinderschutzwochen 2022 freut.

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Kita-Portal Schleswig-Holstein

Kita-Portal Schleswig-Holstein © Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren

Ihre Suche nach einem Betreuungsplatz wird erleichtert!

Sie erhalten mit diesem Online-Angebot einen Überblick der Betreuungsplätze an verschiedenen Standorten. Außerdem finden Sie viele nützliche Informationen über die Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegepersonen Ihrer Wahl.

Die Teilnahme an diesem Portal ist für alle Kindertageseinrichtungen seit dem 1. August 2020 verpflichtend – Kindertagespflegepersonen können sich freiwillig in dieses Portal aufnehmen lassen.

Über die Voranmeldung für einen Betreuungsplatz wird die Einrichtung oder Kindertagespflegeperson über Ihr Interesse informiert.

Einen schönen Kita-Start!

Zum Kita-Portal


Kindertagesbetreuung im Überblick

Unter Kindertagesbetreuung fasst man die Betreuung in Kindertagesstätten (Krippe, Kindergarten, Hort) und Kindertagespflege ("Tagesmutter" und "Tagesvater").

Beide Betreuungsformen sind wichtige "Bausteine" in der Kinderbetreuung im Kreis Segeberg.

Formulare, Anträge, Richtlinien, Satzungen, Merkblätter und Hinweise zum Thema Kindertagestreuung

Kindertagespflege: Infos, Dokumente und Formulare

Allgemeine Informationen zur Förderung der Kindertagespflege im Kreis Segeberg (laufende Geldleistung an die Kindertagespflegepersonen und Festsetzung der Kostenbeiträge an die Eltern):


Antragsformulare


Bitte beachten Sie die Förderungsmöglichkeiten und den jeweils richtigen Ansprechpartner: Das örtliche Sozialamt oder das Kreisjugendamt.

Haben Sie grundsätzliche Fragen zur Tagespflege, wenden Sie sich bitte an die richtige Vermittlungsstelle.

Die Vermittlungsstelle, die für Ihren Wohnort zuständig ist, finden Sie in der folgenden Übersicht:

Kindertageseinrichtungen: Infos, Dokumente und Formulare

Für die einkommensabhängige Ermäßigung der Elternbeiträge wenden Sie sich bitte an Ihr örtliches Sozialamt.


Bedarfspläne

Ansprechpartner*innen

Kinder digital begleiten: ElternMissionMedia

Was sind die Chancen und Gefahren der digitalen Medien?

Wir bieten Hilfe für Eltern!

Digitale Angebote wurden während der Pandemie stark genutzt - auch für Homeschooling und Videokonferenzen.

Aber auch im ganz normalen Alltag nehmen Handys, Computer, Spielekonsolen und Tablets einen großen Platz ein.

Kinder und Jugendliche vereinsamen, werden online-süchtig, zocken oder hängen in Social Media hängen ab. Was stimmt davon? Auf der ElternMissionMedia-Seite finden Sie Antworten, Infos, Videos und Beratungsangebote.

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