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Metropolregion Hamburg
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Wappen Kreis Segeberg
 

:: Metropolregion Hamburg - Eine starke Partnerschaft



Die Kooperation in der Metropolregion Hamburg besteht seit 1991, seitdem ist der Kreis Segeberg gemeinsam mit den Nachbarkreisen Pinneberg, Stormarn und Herzogtum Lauenburg dabei. 1997 kamen die Kreise Steinburg und Dithmarschen hinzu. Jetzt wird die Region um das Land Mecklenburg-Vorpommern, die Landkreise Ludwigslust-Parchim und Nordwestmecklenburg, die kreisfreien Städte Hansestadt Lübeck und Neumünster sowie den Kreis Ostholstein erweitert. Dadurch wird sie zur zweitgrößten Metropolregion Deutschlands mit über 5 Mio. Einwohnern. Die drei Ministerpräsidenten und der Erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg lassen es sich daher nicht nehmen, die Erweiterung im Rahmen eines Festaktes angemessen zu würdigen.

 


Im Hamburger Umland bestehen seit jeher enge Verflechtungsbeziehungen und viele gesellschaftliche und räumliche Anforderungen können nur über die bestehenden Verwaltungsgrenzen hinaus bewältigt werden. Dies haben die vier Hamburg-Randkreise Pinneberg, Segeberg, Stormarn und Herzogtum Lauenburg schon früh erkannt und sich bereits 1960 in der Arbeitsgemeinschaft der Hamburg-Randkreise zusammengeschlossen. Durch diese Partnerschaft gelingt den Umlandkreisen eine effektive Abstimmung untereinander und mit der Metropole Hamburg sowie die gemeinsame Bewältigung grenzübergreifender Aufgaben. Nach der Wiedervereinigung wurde diese Partnerschaft als „Metropolregion“ neu organisiert und strategisch ausgerichtet, denn als Metropolregion verbessert sich die Wahrnehmbarkeit der einzelnen Partner als gemeinsamer Wirtschafts- und Wohnstandort im überregionalen Standortwettbewerb deutlich. Nun soll die Kooperation durch Aufnahme neuer Mitglieder noch einmal erweitert werden. Der Kreis Segeberg profitiert mit seiner stabilen Einwohner- und Wirtschaftsentwicklung seit langem von dieser regionalen Kooperation.

Um Infrastrukturprojekte und Konzepte zu unterstützen, die zur Verbesserung der Struktur und der Entwicklung der Metropolregion Hamburg beitragen, werden im Rahmen der regionalen Zusammenarbeit länderübergreifend Fördermittel in die Region gegeben. Hierfür stehen in gemeinsamen Förderfonds der Freien und Hansestadt Hamburg mit Schleswig-Holstein und Niedersachen jährlich jeweils bis zu 1,2 Millionen Euro zur Verfügung.

Förderschwerpunkte im Umland sind u.a. der öffentliche Personennahverkehr und der Bereich Freizeit/Naherholung/Tourismus. Das Hamburger Umland ist Wohnstandort und zunehmend auch Arbeitsplatzstandort für zahlreiche Menschen in der Metropolregion. Umso wichtiger ist es, dass Wohnung und Arbeitsplatz auch ohne Auto gut erreichbar sind. Daher ist der Ausbau der ÖPNV-Infrastruktur in der Metropolregion seit jeher Schwerpunkt der finanziellen Förderung. In der jüngeren Vergangenheit standen der 2-gleisige Ausbau der AKN bis Kaltenkirchen und die Erweiterung des HVV im Vordergrund der Maßnahmen im Kreis Segeberg. Das Umland ist aber gleichzeitig auch die grüne Lunge der Metropolregion. Naherholung und Tourismus spielen sich zu einem erheblichen Anteil im Umland der Metropolregion ab und stellen dort einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar. Im Kreis Segeberg wurden insbesondere Maßnahmen für den Radverkehr unterstützt. Insgesamt sind in diesem Zeitraum ca. knapp 2,25 Mio. € an Fördermitteln aus diesem Länderfonds in den Kreis Segeberg geflossen.

Die weitere Zusammenarbeit der staatlichen und kommunalen Aufgabenträger über die Landesgrenzen hinweg bezieht sich insbesondere auf die Themenfelder:
• Raumordnung und Siedlungsentwicklung,
• Naturhaushalt und Klimaschutz,
• Wirtschaftsentwicklung und Wirtschaftsförderung, Regionalmarke-ting (Profilierung der Region im internationalen Standortwettbewerb)
• berufliche Qualifizierung,
• Verkehrsplanung und ÖPNV (der erweiterte HVV ist ein Produkt der MRH-Kooperation),
• Naherholung, Tourismus
• sowie Entwicklung gemeinsamer strategischer Konzepte.

Ohne diese innerregionale Förderung und Zusammenarbeit hätten in der Vergangenheit zahlreiche Projekte im Umland nicht umgesetzt werden können. Von diesen Projekten profitiert jedoch nicht nur das Umland allein, sondern auch die Metropole Hamburg und damit die Region insgesamt. Denn Metropole und Umland sind aufeinander angewiesene Teile eines Ganzen, sie ergänzen sich gegenseitig in ihren unterschiedlichen Funktionalitäten und Stärken.



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erstellt am 20.04.2012