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Metropolregion Hamburg
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Haus B Kreisverwaltung

Öffentlich-rechtliche Geldforderungen werden durch einen Verwaltungsakt (in der Regel ein Leistungsbescheid) geltend gemacht.
Wer mit der Geldforderung nicht einverstanden ist, muss im Rahmen der Fristen gegen diesen Verwaltungsakt einen Rechtsbehelf einlegen (Widerspruch, Klage). Unterbleibt dieser und wird der Verwaltungsakt nach Fristablauf unanfechtbar, so kann die Geldforderung unter den o.g. Vorrausetzungen vollstreckt werden.
Zu beachten ist, dass die Anforderung von öffentlichen Abgaben und Kosten trotz eingelegtem Widerspruch vorläufig vollstreckbar ist; in diesem Fall müsste zusätzlich ein Antrag auf Aussetzung der Vollstreckung gestellt werden. Wer gegen diese Verwaltungsvollstreckung ein nachträgliches Beschwerdeverfahren führt, kann eine etwaige Unrechtmäßigkeit des zugrunde liegenden Verwaltungsaktes ohne ein gerichtliches Verfahren nicht mehr rügen.