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Klima schützen - Bäume pflanzen

Neuwald als Gemeinschaftsprojekt - Der Kreis Segeberg plant die Aufforstung von 2,4 Hektar Neuwald an der Trave bei Krems II. Bürgerinnen und Bürger aus dem Kreis Segeberg sowie Ortsansässige Betriebe sind herzlich willkommen, sich an diesem Klimaschutzwald zu beteiligen. Die Bepflanzung wird voraussichtlich im November dieses Jahres erfolgen.

Jeder Mensch erzeugt im täglichen Leben CO2. Das lässt sich auch trotz bewusstem Lebensstil nicht vollständig vermeiden. Ein mehr oder weniger großer ökologischer Fußabdruck bleibt bestehen. Durch das Pflanzen von Neuwald kann CO2 für lange Zeit gebunden werden. Schon ein Hektar Wald entzieht der Atmosphäre pro Jahr ca. zehn Tonnen des klimaschädlichen CO2 und lagert es in Holz und Waldboden ein. Durch die Pflanzung von Neuwald auf kreiseigenen Flächen werden sogenannte CO2-Senken geschaffen und das Klima vor Ort verbessert, denn Wälder haben einen ausgleichenden Einfluss auf das lokale Klima und sind wichtige Lieferanten frischer Luft.

Eine Beteiligung ist ganz einfach per Überweisung unter dem Verwen-dungszweck „Klimaschutzwald SE“ auf das Konto des Kreises möglich:
Sparkasse Südholstein, IBAN: DE95230510300000000612, BIC: NOLA-DE21SHO

Alle Beteiligten erhalten im Gegenzug eine Urkunde, die die aufgeforstete Fläche und die kompensierten Emissionen ausweist. Zur Berechnung der benötigten Fläche für Fahrzeuge oder Reisen steht auf der Webseite des Kreises ein Rechner zur Verfügung.

Ein Beispiel: Familie Meier fährt pro Jahr 15000 km mit Ihrem PKW bei einem Verbrauch von 5 l Diesel pro 100 km. Dadurch werden etwa 2 Tonnen CO2 frei, die von 40 m² Wald wieder gebunden werden können. Mit einer Beteiligung von nur 36 € entsteht diese neue Waldfläche.

 

Der Fuhrpark des Kreises Segeberg besteht schon fast ausschließlich aus spar-samen Kleinwagen, trotzdem werden jährlich noch immer über 57.000 Liter Kraftstoff verbraucht. Durch die Aufforstung von 2800m² wird der damit verbundene CO2-Ausstoß kompensiert.

Möchte eine Firma Ihren Fuhrpark klimaneutraler bewegen oder die CO2-Bilanz eines Fertigungsprozesses optimieren, so kann dies durch entsprechende Ausgleichpflanzungen geschehen.

Klar ist, dass nicht jegliche Emissionen kompensiert werden können, dafür steht nicht genug Fläche zur Verfügung. Dennoch handelt es sich um eine wirksame Methode um Emissionen, die nicht ohne weiteres reduziert werden können, aufzufangen. Gleichzeitig werden Ressourcen in Form von Holz für zukünftige Generationen aufgebaut. Für Generationen, die weitestgehend ohne fossile Energieträger leben werden.