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Kreis Segeberg fördert Errichtung von Ladesäulen für Elektrofahrzeuge

Kommunen und kommunale Betriebe im Kreis Segeberg können ab sofort Zuschüsse in Höhe von 40% beantragen.

Der Kreis Segeberg unterstützt durch ein Förderprogramm den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge im Kreisgebiet, um Anreize zum Umstieg zur Elektromobilität zu setzen. Gefördert wird die Anschaffung und Errichtung von öffentlich zugänglichen Ladesäulen, die bestimmte Mindestanforderungen erfüllen. Unter anderem muss eine schnelle „Betankung“ möglich sein und es soll Ökostrom zum Einsatz kommen, da sich nur dann ein signifikanter Vorteil für die Umwelt ergibt. Weitere Kriterien wie eine möglichst  durchgehende Erreichbarkeit oder eine günstige Lage fließen in die Bewertung mit ein.

Der Zuschuss in Höhe von bis zu 40% ist pro Standort auf 2000€ begrenzt. Bei geringer Finanzkraft der Gemeinde steigt die Förderquote auf bis zu 50%. Zuwendungsempfänger sind ausschließlich Städte, Ämter und Gemeinden sowie Eigenbetriebe und Zweckverbände im Kreisgebiet. Die Zuwendungsempfänger können dabei Kooperationen z.B. mit Unternehmen eingehen, sofern ein Eigenanteil von wenigstens 10% der Gesamtkosten beim Antragsteller verbleibt.

Anträge sind an die Klimaschutzleitstelle des Kreises zu richten und vom 01. Juni bis Ende November 2017 möglich. Ansprechpartner dort ist Herr Heiko Birnbaum. Bereits bewilligte Vorhaben können auch im Jahr 2018 noch abgeschlossen werden.

Die „Richtlinie zur Förderung des Aufbaus einer öffentlich zugänglichen Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge im Kreis Segeberg“ ist mit Beschluss des Kreistages am 2. Juli 2015 in Kraft getreten und steht auf der Webseite des Kreises unter „Energie und Verkehr“ (www.segeberg.de/energie-verkehr) zum Download bereit.