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Extra-Mitteilungen und Presseinformationen zu Coronavirus

Wir haben alle wichtigen Meldungen seit dem 28.02.2020 hier für Sie gesammelt.

Die fünf neuesten Coronavirus-Presseinformationen:

03.04.2020: COVID-19: Land und Kreis fassen Maßnahmen übersichtlicher zusammen – Regelungen für Neuaufnahmen in Pflegeheimen und Frühförderstellen

03.04.2020: COVID-19: Land und Kreis fassen Maßnahmen übersichtlicher zusammen – Regelungen für Neuaufnahmen in Pflegeheimen und Frühförderstellen

Kreis Segeberg. Die Landesregierung hat in den vergangenen Wochen mehrere Erlasse zur Bekämpfung der Corona-Epidemie veröffentlicht. Dementsprechend erließ der Kreis Segeberg die dazugehörigen Allgemeinverfügungen. Um die Regelungen für Bürger*innen transparenter und inhaltlich übersichtlicher zu gestalten, hat das Kabinett gestern Abend (2. April) Erlasse und Verordnungen reduziert, erneut präzisiert und letztlich zusammengeführt. Für ganz Schleswig-Holstein gilt nun die „Verordnung über Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Schleswig-Holstein". Insbesondere sind darin alle Beschränkungen für das öffentliche Leben zusammengefasst. Das erleichtert auch den Ordnungsbehörden und der Polizei die Überwachung der Einhaltung der notwendigen Maßnahmen.

Ergänzt wird diese Verordnung durch die ebenfalls ab heute (3. April) gültige, grundlegend überarbeitete „Allgemeinverfügung des Kreises Segeberg über Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2“. Beides zusammen, also Landesverordnung und Allgemeinverfügung, bilden bis einschließlich Sonntag, 19. April, die Grundlage für das Verhalten der Einwohner*innen im Kreis Segeberg.

Die überarbeitete Allgemeinverfügung regelt wie bisher auch schon im Wesentlichen Fragen von Betretungsverboten für Kitas, Schulen, Einrichtungen der Daseinsvorsorge, insbesondere der Krankenhäuser und Altenpflege. Die bereits verschärften Besuchsverbote der vergangenen Tage wurden nun um weitere Regelungen zur Bewohner*innenaufnahme in Pflegeheime erweitert. Demnach sind auch künftig Neuaufnahmen in Pflegeheime möglich, allerdings erst nach einer zweiwöchigen Quarantäne. Hierfür müssen die Einrichtungen Voraussetzungen schaffen oder Ausweicheinrichtungen nutzen. All das muss in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Kreises Segeberg geschehen.

„In stationären Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe leben besonders schutzbedürftige Personen, da sie durch Alter oder Vorerkrankungen einem besonderen Risiko durch das neuartige Coronavirus ausgesetzt sind“, sagt Landrat Jan Peter Schröder. Die umfassende Einschränkung von Kontakten solle das Risiko einer Ansteckung verhindern und Menschenleben retten.

Ebenfalls neu ist eine Regelung für Frühförderstellen: Kinder sind besonders schutzbedürftig. Da die Übertragungsgefahr von COVID-19 in interdisziplinären oder heilpädagogischen Frühförderstellen besonders hoch ist, ist das Betreten dieser Einrichtungen ab sofort für alle Nutzer*innen verboten. Angebote oder Therapiemaßnahmen im Rahmen der mobilen Frühförderung müssen eingestellt werden. Ausgenommen sind medizinisch dringend notwendige Behandlungen. Auch Betreuungsgruppen als Angebote zur Unterstützung im Alltag müssen schließen. Nutzer*innen ist die Teilnahme untersagt.

Kontakt

Kreis Segeberg

Sabrina Müller

Pressesprecherin

E-Mail   Sabrina.Mueller@segeberg.de

03.04.2020: COVID-19: 14 weitere Fälle im Kreis Segeberg...

03.04.2020: COVID-19: 14 weitere Fälle im Kreis Segeberg...

Kreis Segeberg. Im Kreis Segeberg gibt es 14 weitere labordiagnostisch bestätigte COVID-19-Fälle. Die Gesamtzahl aller bisher Infizierten steigt damit auf 133.

Bei acht Personen handelt es sich um Kontaktpersonen zu einem bestätigten Fall, bei sechs Personen ist die Infektionsquelle unbekannt.

Aktuell befinden sich im Kreis Segeberg 373 Personen in Quarantäne. 399 Personen sind bereits wieder aus dieser entlassen.

Wieder genesen sind im Kreis Segeberg aktuell 43 Menschen.

Kontakt

Kreis Segeberg

Sabrina Müller

Pressesprecherin

E-Mail   Sabrina.Mueller@segeberg.de

03.04.2020: Landesregierung: Erweiterung des Corona-Schutzschirms zur Eindämmung der Auswirkungen der Corona-Krise...

02.04.2020: COVID-19: Elf weitere Fälle im Kreis Segeberg...

 

02.04.2020: COVID-19: Elf weitere Fälle im Kreis Segeberg

 

Kreis Segeberg. Im Kreis Segeberg gibt es elf weitere labordiagnostisch bestätigte COVID-19-Fälle. Die Gesamtzahl aller bisher Infizierten steigt damit auf 119.

Drei Personen sind Reiserückkehrer*innen, bei fünf Personen ist die Infektionsquelle unbekannt und drei sind Kontaktpersonen zu bekannten Fällen.

Aktuell befinden sich im Kreis Segeberg 352 Personen in Quarantäne. 358 Personen sind bereits wieder aus dieser entlassen.

Wieder genesen sind im Kreis Segeberg aktuell 37 Menschen.

 

Kontakt

Kreis Segeberg

Sabrina Müller

Pressesprecherin

E-Mail   Sabrina.Mueller@segeberg.de

01.04.2020: COVID-19: Ausnahmen von striktem Betretungsverbot für Begleitpersonen bei Geburten sowie für Eltern von unter 14-Jährigen...

01.04.2020: COVID-19: Ausnahmen von striktem Betretungsverbot für Begleitpersonen bei Geburten sowie für Eltern von unter 14-Jährigen

Kreis Segeberg. Das Gesundheitsministerium hat seinen gestrigen Erlass zum Verbot und zur Beschränkung von Kontakten in besonderen öffentlichen Bereichen heute nochmals konkretisiert. Insofern hat auch der Kreis Segeberg seine Allgemeinverfügung über Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 heute entsprechend angepasst. Demnach sind nun Ausnahmen von dem strikten Betretungsverbot für Begleitpersonen bei Geburten sowie für ein Elternteil von unter 14-Jährigen enthalten.

Das Betreten von Krankenhäusern, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sowie stationären Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe ist für Besucher*innen untersagt. Bei der Gewährung von Ausnahme-Besuchen gilt ab sofort folgende Ergänzung (unter Punkt 7.): Die zeitliche Begrenzung auf eine Stunde gilt nicht in Krankenhäusern für jeweils ein Elternteil oder eine*n Erziehungsberechtige*n für Kinder unter 14 Jahren sowie für eine Person während der Geburt im Kreißsaal.

Weitere Erläuterungen zur gestrigen Allgemeinverfügung: Verwaltungspersonal, Hausmeister*innen, Reinigungskräfte etc. eines Krankenhauses bzw. einer Einrichtung gehören zu „Personen, die zur Aufrechterhaltung des Betriebes zwingend erforderlich sind“. Das gilt darüber hinaus beispielsweise auch für Amtspersonen wie Richter*innen, die eine Einrichtung aufgrund eines dienstlichen Anlasses betreten müssen.

Für Begleitung im Kreißsaal gilt: Die betroffenen Eltern sollen abwägen, ob die Begleitung aus zugelassenen ethisch-sozialen Gründen für sie zwingend notwendig ist oder ob in der jetzigen Situation aus Rücksicht auf das Personal sowie andere Mütter und Neugeborene auf die Begleitung des Vaters bzw. der Lebenspartnerin/des Lebenspartners verzichtet werden kann. Über eine Ausnahme entscheidet die Klinik.

Darüber hinaus besteht auch weiterhin ein Betretungsverbot für Krankenhäuser und Geburtsstationen für Elternteile für den Zeitraum von 14 Tagen, wenn diese sich zuvor in Risikogebieten und besonders betroffenen Gebieten aufgehalten haben. Werdende Mütter, die von einer Reise aus Risikogebieten und besonders betroffenen Gebieten zurückkehren, müssen dies der Klinik vorab mitteilen. So können entsprechende Vorsichtsmaßnahmen für die Mitarbeiter*innen und Hebammen getroffen werden.

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Kreis Segeberg

Sabrina Müller

Pressesprecherin

E-Mail   Sabrina.Mueller@segeberg.de

03.04.2020