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Haus B Kreisverwaltung

Kreistag verabschiedet Haushalt –  Zustimmung des Innenministeriums nicht erforderlich

Kreis Segeberg. Die Haushaltssatzung 2020 des Kreises Segeberg steht. Mehrheitlich hat sich der Kreistag in seiner Jahresabschlusssitzung darauf verständigt, die Kreisumlage um zwei Prozentpunkte zu senken. Das entspricht einem Ertrag von 111,93 Millionen Euro. Die Kreisumlage hat einen Anteil von 28,6 Prozent an den Gesamterträgen des Kreises.

Zudem verständigten sich die Kreistagsmitglieder darauf, dem Stellenplan 2020 inklusive dem Stellenmehrbedarf zuzustimmen. Der Personalkostenansatz liegt bei rund 54,16 Millionen Euro. Damit sollen im Jahr 2020 insgesamt 980,74 Stellen bezahlt werden.

Haushalt tritt am 1. Januar in Kraft

Aufgrund der guten finanziellen Situation der vergangenen Jahre und der Mittelfristplanung ist der Haushalt des Kreises Segeberg 2020 nicht mehr genehmigungspflichtig. Das bedeutet, dass es dieses Mal keiner Zustimmung des Landes-Innenministeriums bedarf. Der Haushalt tritt damit ab Januar sofort in Kraft, sodass mit Beginn des neuen Jahres keine haushaltslose Zeit entsteht und das Geld unmittelbar zur Verfügung steht.

Die höchste Summe im Ergebnisplan entfällt auf die Leistungen der Sozial- und Jugendhilfe mit 262,04 Millionen Euro. Sie entsprechen 67,6 Prozent der Gesamtaufwendungen. Die Personalaufwendungen schlagen mit 13,9 Prozent zu Buche.

391,65 Millionen Euro Gesamterträgen stehen Gesamtaufwendungen in Höhe von 388,26 Millionen Euro gegenüber. Unterm Strich erzielt der Kreis somit 2020 einen Jahresüberschuss in Höhe von rund 3,4 Millionen Euro im Ergebnisplan.

Im investiven Finanzplan sind 19,6 Millionen Euro für Baumaßnahmen eingeplant. Das entspricht 44,1 Prozent der gesamten Auszahlungen. 7,7 Millionen Euro fließen in die Tilgung von Krediten inklusive Umschuldung (17,3 Prozent).

Kredite in Höhe von 32,62 Millionen Euro

Insgesamt plant der Kreis im kommenden Jahr Kreditaufnahmen in Höhe von 32,62 Millionen Euro. Diese Summe entspricht 87,1 Prozent der Einzahlungen. Gesamt-Einzahlungen in Höhe von 37,4 Millionen Euro stehen 44,49 Millionen Euro an Gesamt-Auszahlungen gegenüber.

Autor: Sabrina Müller