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Quelle: Redaktion Stadt Kiel (115-Service)

Für obdach- und wohnungslose Menschen bietet die Landeshauptstadt Kiel in enger Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Kooperationspartnern unterschiedliche, sogenannte niedrigschwellige, Hilfen an. 

Für Menschen, die nicht wissen, wo sie sich tagsüber aufhalten können, gibt es für Frauen und Männer einen Tagesaufenthalt und Kontaktladen für Wohnungslose in der Schaßstraße 4. Dort werden ein kostengünstiges Frühstück und ein Mittagstisch angeboten, es gibt Dusch- und Waschmög­lichkeiten, einen Ruheraum, eine Kleiderkammer und ein Beratungsangebot. Außerdem fin­det einmal wöchentlich sowohl eine ärztliche Grundversorgung wie auch eine Beratung mit gegebenenfalls anschließender Behandlungs­möglichkeit durch einen Zahnarzt statt. Diese Hilfen sind nicht von einer Krankenversiche­rung oder Praxisgebühr abhängig. Nähere Informationen und Anmeldungen erfolgen über den Tagestreff und Kontaktladen.

Ein ähnliches Angebot ausschließlich für Frauen hält auch die Frauenberatungsstelle in der Damperhofstraße 12 vor.

Im Clubcafé „Zum Sofa“ des Vereins HEMPELS e.V. kann man sich an sieben Tagen (auch an den Feiertagen) in der Woche täglich von 16 bis 22 Uhr ohne jeglichen Verzehr­zwang aufhalten. Das Café ist zudem eine Ausgabestelle der Straßenzeitung „HEMPELS“, durch deren Verkauf Menschen ohne bzw. mit geringem Einkommen einen (Hinzu-) Verdienst erlangen können.

Für Menschen, die nicht untergebracht werden wollen, sondern lieber „Platte machen“ oder die nicht untergebracht werden können, weil sie die Kosten nicht zahlen können oder ein Tier bei sich haben, wird in den Wintermonaten (November bis Mitte April) ein sogenannter Erfrierungsschutzcontainer geöffnet. Der Container ist bis auf eine Heizung und Beleuchtung völlig leer und dient aus­schließlich dem Schutz vor der Kälte. In der Regel ist er täglich von 18:00 bis 9:00 Uhr geöff­net. Nähere Informationen gibt es bei allen Stellen der Wohnungslosenhilfe.

Um Menschen, die es vorziehen, lieber draußen zu nächtigen (Platte-machen) oder die sich an verschiedenen Orten treffen, über die vorhandenen Hilfen zu informieren oder Einzelberatungen durchzuführen, gibt es in Kiel eine aufsuchende Straßensozialarbeit oder Streetwork. Das bedeutet, dass ein Mitarbeiter der Ev. Stadtmission Kiel gGmbH mehrmals in der Woche einschlägige Treffpunkte aufsucht.