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Quelle: Redaktion Stadt Kiel (115-Service)

Streetworker
Die Stadt hat lediglich für den Bereich der Innenstadt einen sogenannten Streetworker angestellt. Weitere Streetworker sind nicht bei der Stadt beschäftigt. Im Bedarfsfall muss bei freien Trägern (öffentliches Telefonbuch) nachgefragt werden. 

Aufsuchende Straßensozialarbeit
In Kiel gibt es in mehreren Aufgabenfeldern sogenannte Streetworker/innen. Dabei handelt es sich um Mitarbeiter/innen, die bestimmte Zielgruppen dort aufsuchen, wo diese sich i.d.R. aufhalten. Einsatzbereiche sind z.B. die „offene Jugendarbeit“, die Drogen- oder die Wohnungslosenhilfe. Die Zielgruppen werden dort aufgesucht, wo sie einen großen Teil des Tages verbringen. Vorrangige Gesprächsthemen sind dabei z.B. Informationen über die bestehenden Regelangebote oder individuelle Beratungsangebote. Häufig nehmen die Streetworker auch eine Mittlerfunktion zwischen „der Gesellschaft“ und den häufig als „sogen. Störer“ empfundenen Personengruppen ein.

Die Mitarbeiter/innen sind häufig bei sogenannten freien Trägern angestellt, die diese Aufgaben im Auftrag der Landeshauptstadt Kiel wahrnehmen.

Straßenszene
Häufig in der Nähe von Discountern oder Getränkemärkten gibt es in vielen Stadtteilen sogenannte Straßen- oder Trinkerszenen. Dabei handelt es sich um unterschiedlich große Ansammlung von Menschen, die unter Vereinsamung leiden und die deswegen mit Gleichgesinnten einen großen Teil des Tages auf der Straße verbringen. Dabei wird häufig Alkohol konsumiert. Anwohner, Passanten und Geschäftstreibende stören sich häufig an diesen Ansammlungen, da diese mit zunehmendem Alkoholkonsum laut werden, sich unangepasst verhalten und Müll und anderes hinterlassen.

Häufig wird vermutet, „die Stadt“ könne gegen diese Gruppen vorgehen, z.B. durch ein Alkoholverbot oder Platzverweise. Dafür gibt es allerdings keinerlei gesetzliche Grundlagen und ist deswegen nicht zulässig. Bei Belästigungen, Bedrohungen oder Straftaten kann aber jederzeit die Polizei gerufen werden. In Kiel werden – zur Entschärfung solch häufig angespannter Situationen – zwei sogenannte „Trinkräume“ vorgehalten. Damit soll erreicht werden, dass sich diese Gruppen in geschlossenen Räumen aufhalten und Anwohner und Passanten sich nicht länger gestört oder bedroht fühlen müssen.

Trinkräume
In Kiel gibt es zwei sogenannte „Trinkräume“, einen auf dem West- (Schaßstraße 4) und einen auf dem Ostufer (Kaiserstr. 57). Hierbei handelt es sich um ein Angebot für sogenannte „Straßenszenen“, damit die einen Platz haben, um sich treffen zu können, ohne Anwohner und Passanten zu stören. In diesen Räumen werden nichtalkoholische Getränke zum Selbstkostenpreis angeboten. Alkohol wird nicht verkauft, aber niedrigprozentiger Alkohol kann mitgebracht und dort getrunken werden.