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Biologische Besonderheiten

 
Biologische Besonderheiten an der Strecke


Oberlauf der Trave

Die Trave prägt durch ihren naturnahen Gewässerverlauf weite Teile der Kreise Segeberg und Stormarn. Weite Moor- und Grünlandniederungen sowie angrenzende Erlenwaldbestände kennzeichnen den Oberlauf. In den Wiesen am Heidmoor balzt im Frühjahr der Kiebitz, auch Rohrweihe und Wiesenpieper sind auf den Feuchtwiesen der oberen Trave zu Hause.

Eisvogel

Für die Vogel- und Insektenwelt sind uferbegleitende Gehölze, aber auch Totholz und umgeknickte Stämme ein wichtiger Lebensraum. Hier finden sie Rück-zugsmöglichkeiten, Nistplätze und Nahrung. So lebt der Eisvogel an der Trave an verschiedenen Stellen sofern er nicht gestört wird. Er fischt im sauberen Wasser und sitzt dazu am Ufer auf der Lauer. Da er vor Kanuten flüchtet, sollten Sie nur in kleinen Gruppen und ruhig auf der Trave unterwegs sein. (Karte -1-)


Trave

Einzelne Flussbegradigungen oberhalb des Warder Sees dienten der Entwässerung landwirtschaftlicher Flächen. Nach der Durchquerung des Warder Sees umfließt die Trave in zahlreichen Schwingungen die Stadt Bad Segeberg und führt dann - mal gemächlich, mal mit Stromschnellen - in südlicher Richtung nach Bad Oldesloe.
Unterschiedliche, zum Teil sehr steinige Gewässerstrecken bieten Fischlaichplätze und Unterschlupfmöglichkeiten für wirbellose Arten, wie die Larven von Libellen und Steinfliegen. Um diese Stellen nachhaltig zu schützen, ist ein Befahren erst ab 30 cm Wassertiefe möglich.







Hahnenfuss

Flutender Hahnenfuß wächst und blüht im Sommer zwischen Schackendorf und Bad Segeberg in der Trave. Die weißen Blüten bilden einen leuchtenden Teppich, Sie sollten die Bestände nicht durchfahren. (Karte -2-)


Libelle


Die Trave bei Bad Segeberg ist ein geplantes Naturschutzgebiet. Die Ufergehölze, Muscheln, Fische und andere Tiere leben hier in und am Wasser. Beispielhaft ist die Prachtlibelle mit blau schillernden Flügeln am Ufer zu finden. (Karte -3-)
Bei Herrenmühle wurde die Trave zur Elektrizitätsgewinnung aufgestaut; weiter dem Flusslauf folgend werden feuchte Wiesen durchquert und enge, bewaldete Schluchten, in denen die Strömungsgeschwindigkeit der Trave streckenweise erhöht ist.

Kühe

Der Bruchwald Kupfermühle stellt mit Erlen und Feuchte liebenden Pflanzen eine Seltenheit dar. (Karte -4-)
Unterhalb von Sühlen bis Nütschau ist die Niederung Brutgebiet für Wiesenvögel und Lebensraum der großen Robustrinder. Die an die Trave angrenzenden Flächen bitte nicht betreten. (Karte -5-)
Oberhalb von Bad Oldesloe passiert die Trave das Naturschutzgebiet „Brenner Moor“, dessen Besonderheit, die Salzquellen, Lebensraum für Pflanzen wie Strandaster oder Botterbinse bieten. Hier können Sie auf Stegen durch das Moor wandern, wenn Sie nicht bis Bad Oldesloe weiter fahren möchten. (Karte -6-)


In Bad Oldesloe lebt die Gebirgsstelze am Ufer der Trave, zum Beispiel unterhalb der Sohlgleite vor dem Abzweig des Stadtarms. Die Sohlgleite ist ein Vogellebensraum und nicht befahrbar. (Karte -7-)

Unterhalb von Bad Oldesloe wird die Trave in ihrem Lauf gemächlicher und durchquert weite Grünlandtäler und entwickelt so für die naturbetonte Naherholung besonderen Wert. Ab Hamberge ist die Trave auch für Motorboote schiffbares Gewässer. (Karte -8-)

Die blauen Markierungen weisen auf Links zu einer Karte hin. Die Zahlen kennzeichnen Positionen auf der Karte.