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Resümee 2007

 
Am 9. September fand der "Tag des offenen Denkmals 2007" statt. Er stand unter dem Motto "Orte der Einkehr und des Gebets - Historische Sakralbauten".

Nach Aussage der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, waren an diesem Tag
4,5 Millionen Deutsche zu den Denkmälern unterwegs. Ein fantastischer Erfolg, der uns vor Augen führen sollte, dass ein großes Interesse an baulichen Kulturdenkmalen und Gärten in unserer Bevölkerung besteht. In Schleswig-Holstein waren mindestens150.000 Besucher unterwegs.

Im Kreis Segeberg öffneten folgende Kirchen ihre Pforten für Besucher und Besucherinnen:

Die Marienkirche in 23795 Bad Segeberg, Kirchplatz

Die Marienkirche in 23795 Bad Segeberg, Kirchplatz

Beschreibung: Ehem. Klosterkirche der Augustinerchorherren. Nach 1156 begonnen und im Anf. d. 13. Jh. vollendet. Am Norden der Kirche ursprünglich die Klostergebäude. Um 1470 Verlängerung der Kirche nach Osten (Mönchschor). 1522-23 Übertragung in die Verwaltung der evangelischen Gemeinde. 1654-57 Abbruch des sogenannten Mönchschor. 1760 Reparaturarbeiten - Abbruch der Klostergebäude und neue Vorhalle von Süden. Seit 1863 Regetisierung - Aussenhaut, Querhausarme, Fenster, Nordportal und obere Teile d. Westpartie. 1881-83 und 1909 neue Kreuzgratgewölbe. 1957-69 Restaurierungsarbeiten - Gewölbe, Stützen, Kapitelle, neue Süd- und Westportale. Jetzt dreischiffige gewölbte Basilika des gebundenen Systems mit dreijochigem Langhaus, Querschiff und Chorquadrum. Wertvolle Innenausstattung.



Die Vicelinkirche in 24619 Bornhöved, Am Alten Markt


Die Vicelinkirche in 24619 Bornhöved, Am Alten Markt

Beschreibung/Historische Daten: Die Vicelinkirche St. Jakobi in 24619 Börnhöved, Am Alten Markt Die romanische Feldsteinkirche wurde ursprünglich um 1150 erbaut. Nachträgliche Ergänzungen wie die Backsteinstützpfeiler, der Fachwerkgiebel und der Sakristeianbau stammen aus den unterschiedlichsten Epochen bis ins 19. Jahrhundert. Der neuromanische Backsteinturm im Westen wurde 1866 von H. Moldenschardt erstellt. Die Kirche ist ein Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung und steht seit 1968 unter Denkmalschutz. Kurzbeschreibung: Romanisches Feldsteinschiff mit Spuren von zwei Rundbogenfenstern in den Fundamenten. Gipsmörtelgewänder in der Nordwand. Der in den Fundamenten ergrabene, eingezogene Kastenchor 1661-64 durch die gerade geschlossene Schiffsverlängerung ersetzt. Backsteinstützpfeiler, Fachwerkgiebel und Sakristeianbau im Süden aus 1735. Neuromanischer Backsteinturm im Westen. 1866 von H. Moldenschardt, dahinter an der Westwand des Schiffes Spuren, die auf einen urspr. Rundturm deuten. Innen der Chorbogen 1958 frei wieder hergestellt.


Die Katharinen–Kirche in 24623 Großenaspe, Kirchstraße 2


Die Katharinen–Kirche in 24623 Großenaspe, Kirchstraße 2

Beschreibung: In der Durchbildung des Äußeren bemerkenswerter spätbarocker Backstein-Zentralbau über Achteckgrundriß mit rustizierten pilasterähnlichen Eckwandstreifen, großen gerahmten Rundbogenfenstern und Mansardzeltdach mit schmiedeeisener Volutenkrone. Westlich daran ein zweigeschossiger Turm, unten wie die Kirchenwand mit rustizierten Pilastern u. offenen Rundbogentoren, Bauinschrifttafel u. überwölbte Halle. Das schmalere, jedoch höhere Obergeschoß mit glatten Pilastern und Luken in Rundbogenblenden darüber eine geschweifte Haube, die in einen Spitzhelm übergeht, Neubau 1769-72 von J. A. Richter an Stelle einer Kapelle des 13. Jh. aufgrund einer Entwicklung des Planes von J. G. Rosenberg (1768).




Die St. Michaelis-Kirche in 24568 Kaltenkirchen, Kirchenstraße


Die St. Michaelis-Kirche in 24568 Kaltenkirchen, Kirchenstraße

Beschreibung: 1879 wurde der neugotische, kreuzförmige Ziegelbau der Michaeliskirche eingeweiht. Der von der alten Kirche noch erhaltene Kirchturm hatte 1656 einen neuen Mantel aus Ziegelsteinen erhalten. Die historisch wertvolle Marcussenorgelwurde 1881 eingebaut.




Die Kirche in 23867 Sülfeld, Am Markt und die Friedhofskapelle, Neuer Weg


Die Kirche in 23867 Sülfeld, Am Markt und die Friedhofskapelle, Neuer Weg

Beschreibung Kirche: längsrechteckiger Backsteinsaalbau überwiegend aus dem 16. Jh., mit Grundmauerresten um 1200, 1992 letztmalig aufwändig saniert. Mit historischem Kirchhof, z. Zt. mit Fördergeldern des Landes Schleswig - Holstein und der EU im Rahmen der Ländlichen Struktur- und Entwicklungsanalyse vollständig neu gestaltet mit der Möglichkeit der Neubelegung, erhalten Anzahl alter und hist. Grabsteine
Beschreibung Friedhofskapelle: Ende 19. Jh. mit den Namens-Gedenktafeln für die Toten der Kriege 1848/51, 1870/71 u. 1914/18 aus dem damaligen Kirchspiel Sülfeld.