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Metropolregion Hamburg
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Wappen Kreis Segeberg
 
Haus B Kreisverwaltung

Ziele

 
Dort, wo Rahmenbedingungen rechtlicher und/oder gesellschaftlicher Art das geschlechtsspezifische Rollenverhalten fördert und ein anderes Verhalten erschwert, ist Gleichstellungsarbeit gefordert. Dort, wo das geschlechtsspezifische Rollenverhalten zu einer Benachteiligung führt, ist Gleichstellungsarbeit gefordert.

  • Frauen in Deutschland verdienen immer noch 23 % weniger als Männer.
  • Die Gehälter in den sozialen / pflegerischen Berufen sind niedriger als in anderen Bereichen.
  • Elternschaft  und Geschlechterinszenierungen schränken Bildungschancen ein.
  • Die Frauenerwerbstätigkeit ist gestiegen bei gleichbleibendem Arbeitszeitvolumen.
  • Familiengründung wirkt sich bei Männern und Frauen unterschiedlich auf die Karriereverläufe aus.
  • Die Ausgestaltung von Führungspositionen ist an männlichen Lebenswelten orientiert, die potentiell nur Arbeitskräfte erfüllen können, die frei von familiären Pflichten sind.
  • Frauen reduzieren bzw. unterbrechen ihre Erwerbstätigkeit in Lebensphasen, in denen Männer erhebliche Verdienstzuwächse realisieren.
  • Alleinerziehende sind stärker von Armut betroffen als andere Familienformen; besonders junge Alleinerziehende sind vom Bildungs- und Arbeitsmarkt ausgeschlossen.
  • Einige institutionelle und wohlfahrtsstaatliche Regelungen fördern die Traditionalisierungsfalle bei der Arbeitsteilung von Paaren (z.B. Ehegattensplitting).
  • Frauen in Westdeutschland beziehen nur 48% der Rente, die Männer erhalten.
  • Die gesetzliche Rentenversicherung orientiert sich an der Lebensverlaufsperspektive; d.h. Unterbrechungen, Minijobs, geringe Löhne, Teilzeit beeinflussen die Rente.

(Auszüge aus dem ersten Gleichstellungsbericht 2011)

 

Die Ziele der Gleichstellungsarbeit sind

  • Verwirklichung der Gleichberechtigung und Chancengleichheit in den Lebensbereichen von Frauen und Männern
  • frauenspezifische Interessen sichtbar machen
  • den Genderaspekt in die Arbeit der Kreisverwaltung einbringen
  • Frauenförderung
  • Öffentlichkeitsarbeit zu geschlechtsspezifischen Themen
  • Vernetzung von frauenpolitisch engagierten Personen, Organisationen und Institutionen
  • Gender Mainstreaming als Querschnittsaufgabe institutionalisieren

 

Die Gleichstellungsbeauftragte arbeitet weisungsfrei, diskret und vertraulich.
Die Beratungen sind kostenlos.