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Wappen Kreis Segeberg
 
Haus B Kreisverwaltung
Die Wassermühle in Klein Rönnau


Baubeschreibung

Das Mühlengebäude besteht aus einem 2-geschossigen Fachwerkgebäude aus dem Jahr 1649 (Erdgeschoss + 1. Etage mit den Mahlwerken + 2. Etage mit den Mehlsichtern + Dachgeschoss mit Antrieb für den Sackaufzug u. Einlauf zum Silo.)
Sowie einem 3-geschossigen und teilunterkellerten massiven Erweiterungsbau, es bildet mit dem Müllerhaus das Ensemble Wassermühle Klein Rönnau.



Fachwerkgebäude als Wandständerbau mit einer Grundfläche von 8,60 x 9,80 m, Außenwände aus Eichenfachwerk mit Ziegelausfachung teilweise in Zierverbänden, Steingröße ca. 27/12/5/6 cm, am Westgiebel hinter unbeschichteter Bretterverkleidung als Deckelschalung, am Giebel zweifach gestuft, Feldsteinsockel, Holzsprossenfenster in unterschiedlicher Teilung direkt am Fachwerk angeschlagen, Bretterluken, Brettertür am Giebel, Kehlsparrendach mit roten Ton-S-Pfannen gedeckt, an Ortgängen Stirn- und Deckenbretter, an Südseite großer Dachüberstand durch auskragende Deckenbalken, Holzbalkendecken mit Dielenböden; Nutzung als Heimat- und Mühlenmuseum, Instandsetzung und Sanierung im Jahre 2001.

Massiver Mühlenanbau mit massiven Ziegelaußenwänden im Kreuz- bzw. Läuferverband über geputztem Sockel, Gliederung durch Lisenen, auf Südseite Zwerchgiebel, Öffnungen mit Segmentbögen als Grenadier überdeckt, teilw. urspr. Gusseisenfenster mit neuen Innenfenstern, teilw. neue Öffnungen im oberen Bereich bzw. unter Zwerchgiebel; flach geneigtes Pfettendach mit Dachbahnen gedeckt, Freigebinde;

Nutzung als Dorfgemeinschaftshaus, im oberen Teil zur Wohnnutzung, Instandsetzung und Sanierung im Jahre 2001
Datierung: Fachwerkgebäude im 17. Jahrhundert errichtet, Anbau um 1900 angefügt.

Quelle: Jan-Peter Witte, Bürgermeister Herms, Fotos: Jan-Peter Witte, Architekten Schlossmacher und Jungk

Der Denkmalschutz erstreckt sich auf das Gebäude der Wassermühle und des Müllerhauses.