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03.04.2019

Masernausbruch: Gesundheitsamt zufrieden mit Kontrollen an zwei Bad Segeberger Schulen

reis Segeberg. Ende vergangener Woche sind bei zwei Schülern aus dem Kreis Segeberg die Masern ausgebrochen. Gemäß Infektionsschutzgesetz hat das Gesundheitsamt des Kreises Segeberg sofort alle erforderlichen Maßnahmen in die Wege geleitet. An den zwei betroffenen Schulen – der Dahlmannschule und der Theodor-Storm-Schule in Bad Segeberg – kontrollierten die Mitarbeitenden des Gesundheitsamts von Montag bzw. Dienstag bis einschließlich Mittwoch an den Eingängen die Impfpässe. Wer keine Impfung oder Antikörper im Blut nachweisen konnte, durfte die Gemeinschaftseinrichtungen nicht betreten. Das galt sowohl für Schüler und Lehrer, als auch für Hausmeister, Reinigungskräfte und weitere Mitarbeitende. Insgesamt wurden rund 1.000 Impfpässe kontrolliert. In der Dahlmannschule musste das Gesundheitsamt 28 Personen (das entspricht 3,6 Prozent aller Kontrollierten) ein Betretungsverbot erteilen. 756 der überprüften Schüler, Lehrer sowie des betroffenen Schulpersonals konnte Zugang gewährt werden. Die Theodor-Storm-Schule war am letzten Kontrolltag vor den Ferien von 25 Betretungsverboten (9,6 Prozent) betroffen (bei 260 Gesamtkontrollen).

„Die Zusammenarbeit mit den Schulen war vorbildlich, kooperativ und unterstützend“, lobt Dr. Boris Friege, Leiter des Fachdienstes Gesundheit. Um den Schulablauf geringstmöglich zu stören, wurden die Kontrollen vom Gesundheitsamt nach sorgfältiger Planung in Abstimmung mit der jeweiligen Schulleitung durchgeführt. Für die anstehende Abiturprüfung am betroffenen Gymnasium wurde den Schülern angeboten, bei unklarem Impfstatus einen Antikörpertest durchführen zu lassen. Drei von ihnen durften die Schule schließlich nicht betreten, sodass ihre Abiturprüfungen verschoben werden mussten.

Gesundheitsamt rät: Dringend Impflücken schließen!

„Da die Schulen in den Osterferien geschlossen sind, entfallen bei diesen zwei Erkrankungsfällen weitere Überprüfungen“, sagt Dr. Boris Friege. Bei einer hoch ansteckenden Erkrankung wie den Masern sei es aber sehr gut möglich, dass es zu weiteren Folgefällen kommt. Das Gesundheitsamt empfiehlt daher dringend, Impflücken in der Zwischenzeit durch eine Impfung schließen zu lassen.

2014 war es zu einem mehrmonatigem Masernausbruch im Nordostbereich des Kreises Segeberg gekommen, was zu ähnliche Maßnahmen wie jetzt in Bad Segeberg geführt hatte.

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