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Haus B Kreisverwaltung
02.06.2021

Aktion „Stadtradeln“ startet am Sonntag mit familienfreundlicher Auftakttour in die siebte Runde

Kreis Segeberg. Vom 6. bis 26. Juni wird wieder ordentlich in die Pedale getreten. Zum nunmehr siebten Mal beteiligt sich der Kreis Segeberg in diesem Jahr an der Aktion „Stadtradeln – Radeln für ein gutes Kima“. Den Auftakt macht am kommenden Sonntag, 6. Juni, eine rund zweieinhalbstündige Fahrt in familienfreundlichem Tempo gemeinsam mit Schirmherr und Landrat Jan Peter Schröder. Los geht es nach einer kurzen Begrüßungsrede gegen 14 Uhr auf dem Parkplatz vor dem Haus Segeberg (Hamburger Straße 25) in Bad Segeberg. Treffen ist ab etwa 13.40 Uhr. Die Tour führt wieder ca. 23 Kilometer durch das Bad Segeberger Umland, unter anderem über einen mit Unterstützung von Kreismitteln frisch sanierten Abschnitt bei Hamdorf.

„Eine spezielle Anmeldung für Sonntag ist nicht erforderlich. Einfach vorbeikommen und mitfahren“, sagt Kreisklimaschutzmanager Heiko Birnbaum, der gemeinsam mit Bad Segebergs Klimaschutzmanager Ben Colin Matthies und dem städtischen Radverkehrsbeauftragten Udo Nickel zu der Ausfahrt einlädt. Birnbaum erinnert in diesem Zusammenhang nochmals daran, dass sich Radler*innen, die im Kreis Segeberg leben, arbeiten, studieren, zur Schule gehen oder Mitglied in einem Verein sind, jederzeit bis zum Ende des Aktionszeitraumes für das Stadtradeln registrieren können. Auch ein eigenes Team kann unter www.stadtradeln.de gegründet werden. Bereits jetzt haben sich rund 950 Menschen in 124 Teams registriert. „Es machen von Jahr zu Jahr mehr Leute mit und so sind wir im vergangenen Jahr im Kreis Segeberg gemeinsam mit 1.500 Personen über 320.000 Kilometer gefahren.“

Etwa ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entsteht laut Umweltbundesamt im Verkehr. Birnbaums Ziel ist es, den Radverkehr sichtbarer zu machen und weiter voranzutreiben. Dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung zufolge ließen sich allein in Deutschland rund 7,5 Millionen Tonnen CO2 einsparen, wenn zirka 30 Prozent der Kurzstrecken bis sechs Kilometer in den Innenstädten mit dem Fahrrad statt dem Auto gefahren werden würden. „Erhebungen zufolge besitzen rund 80 Prozent der Haushalte in Deutschland ein Fahrrad. Und trotzdem liegt der Anteil aller Wege, die in Deutschland geradelt werden, durchschnittlich bei nur zehn Prozent“, sagt Birnbaum.

Wenn es die Corona-Lage zulässt, soll es nach einem Jahr Pause am Ende der Aktion wieder eine kreisweite Siegerehrung mit Verlosung geben. Zudem werden die bundesweit fahrradaktivsten Kommunalparlamente und Kommunen prämiert.

Fragen zur Anmeldung und dem Stadtradeln allgemein beantwortet Heiko Birnbaum unter Telefon 04551 951-9522.

Während des Kampagnenzeitraums – und darüber hinaus – haben alle Radler*innen wieder die Möglichkeit, über die Meldeplattform „RADar!“ via Internet oder über die Stadtradeln-App auf störende und gefährliche Stellen im Radwegeverlauf aufmerksam zu machen. Das „RADar!-System“ finden Sie unter: www.radar-online.net/kreis_segeberg.

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