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04.07.2019

Katastrophenschutz: Deutsches Rotes Kreuz unterstützt Kreis Segeberg mit Personal

Kreis Segeberg. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) unterstützt den Kreis Segeberg künftig personell mit zwei weiteren Einheiten beim Katastrophenschutz: Der Ortsverein Norderstedt stellt gemeinsam mit dem Ortsverein Ellerau neben der „3. Sanitätsgruppe Transport“ nun auch die „3. Betreuungsgruppe“. Der Ortsverein Wahlstedt übernimmt mit seiner neu gegründeten Bereitschaft die Aufgaben der „2. Sanitätsgruppe Arzt“.

Für die Unterbringung der Wahlstedter Sanitätsgruppe mietet der Kreis seit 1. Juli eine Unterkunft in der Holsteinstraße 7 in Wahlstedt an. Landrat Jan Peter Schröder hat die Schlüssel dafür sowie drei Einsatzfahrzeuge für die neuen Einheiten jetzt an den Präsidiumsvorsitzenden des DRK-Kreisverbandes Segeberg, Siegfried Prante, übergeben. „Ich freue mich über die Bereitschaft und das Engagement des DRK, den Katastrophenschutz im Kreis Segeberg aktiv zu unterstützen“, sagte Landrat Jan Peter Schröder. Sigfried Prante dankte dem Kreis „für das entgegengebrachte Vertrauen zur Aufstellung dieser beiden Einheiten“.

Als untere Katastrophenschutzbehörde ist der Kreis Segeberg dazu verpflichtet, einen Katastrophenschutzdienst aufzustellen und zu unterhalten. Dieser gliedert sich in die Bereiche Brandschutz, ABC-Schutz, Sanität, Betreuung und Logistik.

Während der Kreis als verantwortliche Katastrophenschutzbehörde die notwendigen Führungsorganisationen einzurichten und materiell vorzuhalten hat, kommen die Einsatzkräfte des Katastrophenschutzdienstes aus Einheiten und Einrichtungen von öffentlichen Trägern (zum Beispiel Feuerwehren) sowie von privaten Organisationen (Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Malteser-Hilfs-Dienst (MHD), Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH), Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG)).

Die vom Kreis Segeberg zur Verfügung gestellten Fahrzeuge und Materialien des Katastrophenschutzes können auch für organisationseigene Zwecke mitgenutzt werden. Die Organisationen unterstützen/ergänzen dafür im Gegenzug den Katastrophenschutz in den meisten Fällen mit organisationseigenen Fahrzeugen/Materialien.

Informationen zu den drei übergebenen Fahrzeugen:

Gerätewagen Sanität: Das Fahrzeug hat sechs Sitzplätze und kann somit eine Staffel aufnehmen. Im Wagen befindet sich eine umfangreiche Ausrüstung für einen Sanitäts- bzw. Behandlungsplatz, darunter ein 40 Quadratmeter großes Schnelleinsatzzelt. Darüber hinaus gibt es eine Beleuchtungseinrichtung, eine Zeltheizung sowie einen tragbaren Stromerzeuger. Für die medizinische Versorgung werden unter anderem Beatmungsgeräte, Defibrillatoren, Verbandsmaterial, Infusionen, Krankentragen, Rettungsbretter, Material zum Schienen von Frakturen und eine Vakuummatratze mitgeführt.

Krankentransportwagen Typ B: Die Besatzung besteht grundsätzlich aus einem Kraftfahrer/Sanitäter und einem Rettungssanitäter. Mit dem Fahrzeug ist ein überwachter Transport von zwei liegenden oder einem liegenden und einem sitzenden Patienten möglich. Für die medizinische Erstversorgung von Verletzten und akut Erkrankten befindet sich ein Notfall-Rucksack an Bord.

Betreuungs-LKW und Feldkochherd: Zusammen mit dem angehängten Feldkochherd verfügt der LKW über eine umfangreiche Ausrüstung für die Zubereitung und Ausgabe von Verpflegung. Zur Ausrüstung gehören unter anderem ein Stromerzeuger, Speisetransportbehälter und ein Küchenzelt.

Landrat Jan Peter Schröder (links) hat die Schlüssel für neue Räume sowie für drei Einsatzfahrzeuge für die neuen Einheiten an den Präsidiumsvorsitzenden des DRK-Kreisverbandes Segeberg, Siegfried Prante, übergeben.

© Kreis Segeberg