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Haus B Kreisverwaltung
24.03.2017

Wildvogelgeflügelpest - Erneute Ausbrüche

Erneut wurde in zwei Proben von im Kreis Segeberg tot aufgefundenen Wildvögeln durch das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) das hoch pathogene Influenza A Virus des Subtyps H5 nachgewiesen. Dabei handelt es sich um einen Schwan, der auf dem Gebiet der Gemeinde Daldorf gefunden wurde und um einen Bussard, der in der Gemeinde Högersdorf verendet aufgefunden worden war.

Infolgedessen mussten erneut Teile des Kreises Segeberg mit einem Radius von mindestens drei Kilometern um die Fundorte als Sperrbezirk bzw. mit einem Radius von mindestens zehn Kilometern um die Fundorte als Beobachtungsgebiet ausgewiesen werden.

Eine entsprechende „Tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung zum Schutz gegen die Geflügelpest durch Wildvögel im Kreis Segeberg“ ist am 23.03.2017 veröffentlicht worden und tritt am 24.03.2017 mit den bekannten Maßregelungen in Kraft.
Der Sperrbezirk Wakendorf I und Umgebung sowie das aus einem Ausbruch in Hamburg (Ortsteil Wohldorf-Ohlstedt) resultierende Beobachtungsgebiet konnten nach Ablauf der vorgegebenen Fristen wieder aufgehoben werden. Die Stadt Norderstedt und die Gemeinden Henstedt-Ulzburg, Itzstedt, Kayhude, Nahe und Wakendorf II unterliegen somit nur noch dem allgemeinen Aufstallungsgebot und Biosicherheitsmaßregelungen.

Insgesamt bestehen im Kreis Segeberg somit jetzt drei (teilweise ineinander übergehende) Sperrbezirke:
• Högersdorf und Umgebung und
• Bad Bramstedt/Hitzhusen und Umgebung
• Daldorf/Rohlstorf und Umgebung

Die Beobachtungsgebiete sind im Kreis Segeberg mittlerweile in insgesamt zwei große (ineinander übergehende) Zonen zusammengefasst.

Trotz der Aufhebung des Beobachtungsgebietes im Süden des Kreisgebietes liegen aufgrund der neuen Nachweise der Wildvogelgeflügelpest in den Gemeinden Daldorf und Rohlstorf nun schon 80 der 95 Gemeinden des Kreises Segeberg derzeit ganz oder teilweise in den vorgenannten Restriktionszonen.

Einzelheiten zu den festgelegten Restriktionszonen des Kreises Segeberg sind der im Internet des Kreises Segeberg veröffentlichten Karte zu entnehmen.

Aus der Karte ist ersichtlich, dass die Fundorte über das gesamte Kreisgebiet verteilt liegen. Auch in den beiden Neunachweisen wurde abermals sowohl der hochpathogene Subtyp H5N5 (Bussard in Rohlstorf) als auch der hochpathogene Subtyp H5N8 (Schwan in Daldorf) des aviären Influenza-A Virus bei Wildvögeln im Kreis Segeberg nachgewiesen.

Eine Verringerung des Ansteckungsrisikos für Hausgeflügel oder Wildvögel ist bei der aktuellen Seuchenlage im gesamten Kreis Segeberg weiterhin nicht erkennbar.