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Informations- und Diskussionsabend für Flüchtlingshelfer und Interessierte

Was geschieht, wenn sich einander fremde Menschen begegnen?

Wie können sie Schwierigkeiten besser verstehen und damit umgehen? Und wie gelingt es, die eigenen Erlebnisse ernst zu nehmen und aus Erfahrungen klug zu werden? Bei einem Abend für Flüchtlingshelfer und Interessierte mit Anne Reichmann geht es am Montag, 25. September, um diese und weitere Fragen. Die Theologin, Supervisorin und Organisationsberaterin hält zunächst ein einführendes Referat über Dynamiken des menschlichen Miteinanders – insbesondere im Kontakt mit Geflüchteten. Im Anschluss daran ist eine Diskussion geplant.
 
Anne Reichmann möchte Fragestellungen und Erfahrungen nachgehen, die Flüchtlingshelfer bei der Arbeit mit Geflüchteten machen. Wer sich in diesem Bereich engagiert, möchte helfen, anpacken und etwas Sinnvolles tun. Aber dabei kann man auch an Grenzen stoßen. Aus anfänglicher Begeisterung für die Hilfe kann Enttäuschung werden. Manche Vorstellungen und Wünsche der Flüchtlinge überfordern die Ehrenamtlichen. Zudem schwebt über allem die Unsicherheit, ob sie bleiben dürfen oder abgeschoben werden. Immer wieder muss man sich von Menschen trennen, die einem ans Herz gewachsen sind. Einige Engagierte haben deshalb den Rückzug angetreten. „Wie geht es mir selbst dabei?“, möchte die Referentin von den Teilnehmern erfahren und in einen Austausch treten.

Die Veranstaltung findet von 17.30 bis etwa 20.30 Uhr in der Jugendakademie Segeberg, Marienstraße 31 in Bad Segeberg statt. Das Angebot ist für die Teilnehmer kostenfrei und wird vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und
Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein gefördert. Eine verbindliche Anmeldung ist erforderlich bis Donnerstag, 21. September, unter soziales.godt@kreis-se.de oder telefonisch unter 04551 951-871.