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27.11.2020

Extra-Mitteilungen und Presseinformationen zu Coronavirus

Wir haben alle wichtigen Meldungen seit dem 28.02.2020 hier für Sie gesammelt.

Die fünf neuesten Coronavirus-Presseinformationen:

27.11.2020: COVID-19: Kreisweit seit gestern Nachmittag 23 nachgewiesene Neuinfektionen...

27.11.2020: COVID-19: Kreisweit seit gestern Nachmittag 23 nachgewiesene Neuinfektionen

Kreis Segeberg. Kreisweit hat es seit gestern Nachmittag 23 nachgewiesene COVID-19-Neuinfektionen gegeben (Stand 27.11., 14.15 Uhr). Bei sieben Personen handelt es sich um Kontaktpersonen zu bereits Infizierten.

Die Gesamtzahl aller bisher nachgewiesenen Infizierten im Kreis liegt jetzt bei 1.607.

Wieder als genesen gelten 1.267 Menschen. Aktuell sind 305 Personen mit Corona infiziert.

In häuslicher Quarantäne befinden sich derzeit 1.464 Personen, wieder aus dieser entlassen sind 4.456.

13 Personen werden in einer Klinik versorgt, davon eine auf der Intensivstation.

Die Gesamtzahl der Verstorbenen an oder mit COVID-19 im Kreis Segeberg beträgt unverändert 35.

RKI-Dashboard: Hier finden Sie die aktuell gültige Inzidenz für den Kreis Segeberg:
https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4 

26.11.2020: COVID-19: Kreisweit seit gestern Nachmittag 26 nachgewiesene Neuinfektionen...

26.11.2020: COVID-19: Kreisweit seit gestern Nachmittag 26 nachgewiesene Neuinfektionen

Kreis Segeberg. Kreisweit hat es seit gestern Nachmittag 26 nachgewiesene COVID-19-Neuinfektionen gegeben (Stand 26.11., 15 Uhr). Bei acht Personen handelt es sich um Kontaktpersonen zu bereits Infizierten, drei davon sind Bewohner*innen der Seniorenresidenz Köhlerhof in Bad Bramstedt. Insgesamt sind dort nun 25 Menschen infiziert, darunter 17 Bewohner*innen.

Die Gesamtzahl aller bisher nachgewiesenen Infizierten im Kreis liegt jetzt bei 1.584.

Wieder als genesen gelten 1.227 Menschen. Aktuell sind 322 Personen mit Corona infiziert.

In häuslicher Quarantäne befinden sich derzeit 2.240 Personen, wieder aus dieser entlassen sind 3.830.

15 Personen werden in einer Klinik versorgt, davon eine auf der Intensivstation.

Die Gesamtzahl der Verstorbenen an oder mit COVID-19 im Kreis Segeberg hat sich um zwei auf nun 35 erhöht. Bei den Verstorbenen handelt es sich um zwei Männer, 78 und 86 Jahre alt.

RKI-Dashboard: Hier finden Sie die aktuell gültige Inzidenz für den Kreis Segeberg:
https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4 

 

25.11.2020: COVID-19: Kreisweit 36 nachgewiesene Neuinfektionen – Ausbruch in Seniorenresidenz Köhlerhof in Bad Bramstedt ...

25.11.2020: COVID-19: Kreisweit 36 nachgewiesene Neuinfektionen – Ausbruch in Seniorenresidenz Köhlerhof in Bad Bramstedt

Kreis Segeberg. Kreisweit hat es seit gestern Nachmittag 36 nachgewiesene COVID-19-Neuinfektionen gegeben (Stand 25.11., 17 Uhr). Bei drei Personen handelt es sich um Kontaktpersonen zu bereits Infizierten. Insgesamt 21 Personen sind Bewohner*innen (14) und Mitarbeiter*innen (sieben) der Seniorenresidenz Köhlerhof in Bad Bramstedt. Ein*e weitere*r infizierte*r Mitarbeiter*in wohnt nicht im Kreis Segeberg. Insgesamt gibt es in der Einrichtung somit aktuell 22 Infizierte. Der betroffene Bereich der Seniorenresidenz steht nun unter Quarantäne.

Die Gesamtzahl aller bisher nachgewiesenen Infizierten im Kreis liegt jetzt bei 1.558.

Wieder als genesen gelten 1.118 Menschen. Aktuell sind 407 Personen mit Corona infiziert.

In häuslicher Quarantäne befinden sich derzeit 2.206 Personen, wieder aus dieser entlassen sind 3.670.

16 Personen werden in einer Klinik versorgt, davon eine auf der Intensivstation.

Die Gesamtzahl der Verstorbenen an oder mit COVID-19 im Kreis Segeberg beträgt 33.

RKI-Dashboard: Hier finden Sie die aktuell gültige Inzidenz für den Kreis Segeberg:
https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4 

24.11.2020: COVID-19: Kreisweit seit gestern Nachmittag 37 nachgewiesene Neuinfektionen...

24.11.2020: COVID-19: Kreisweit seit gestern Nachmittag 37 nachgewiesene Neuinfektionen

Kreis Segeberg. Kreisweit hat es seit gestern Nachmittag 37 nachgewiesene COVID-19-Neuinfektionen gegeben (Stand 24.11., 15.30 Uhr). Bei fünf Personen handelt es sich um Kontaktpersonen zu Infizierten, eine Personen davon ist Bewohner*in der Norderstedter Flüchtlingsunterkunft in der Oadby-and-Wigston-Straße Nord. Damit gibt es dort nun insgesamt 24 Infizierte. Die Einrichtung steht weiterhin unter Quarantäne.

Die Gesamtzahl aller bisher nachgewiesenen Infizierten im Kreis liegt jetzt bei 1.522.

Wieder als genesen gelten 1.097 Menschen. Aktuell sind 392 Personen mit Corona infiziert.

In häuslicher Quarantäne befinden sich derzeit 2.133 Personen, wieder aus dieser entlassen sind 3.522.

19 Personen werden in einer Klinik versorgt, davon eine auf der Intensivstation.

Die Gesamtzahl der Verstorbenen an oder mit COVID-19 im Kreis Segeberg beträgt 33.

RKI-Dashboard: Hier finden Sie die aktuell gültige Inzidenz für den Kreis Segeberg:
https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4 

24.11.2020: COVID 19: 28 Impfzentren werden in den Kreisen und kreisfreien Städten aufgebaut...

24.11.2020: COVID 19: 28 Impfzentren werden in den Kreisen und kreisfreien Städten aufgebaut – Aufruf an medizinische Kräfte, sich für eine Mitarbeit zu melden

KIEL. Land, Kommunen, Kassenärztliche Vereinigung (KVSH), Bundeswehr und weitere Beteiligte wie das Technische Hilfswerk (THW) und andere Hilfsorganisationen arbeiten derzeit in Schleswig-Holstein intensiv am Aufbau von Impfzentren. „Wir werden bereit sein, sobald ein COVID-19-Impfstoff verfügbar ist. Bis zum 15. Dezember sollen die Strukturen stehen“, so Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg. „Die Impfung wird ein großer Schritt sein auf dem Weg aus dieser Pandemie. Aber jede einzelne Person kann mit Geduld und weiterhin großer Disziplin bei Abstands- und Hygieneregeln ihren eigenen Teil dazu beitragen, damit wir gemeinsam erfolgreich sind. Mein großer Dank gilt allen Beteiligten vor Ort, die gemeinsam den Kraftakt des Aufbaus der Zentren leisten“. Die Teilnahme an der Impfung sei freiwillig, betonte der Minister.

Das Landeskabinett hat heute (24.11.) auf Gargs Vorschlag der Errichtung und dem Betrieb von bis zu 28 Impfzentren landesweit zugestimmt. Ziel ist es, dass in jedem Kreis und in jeder kreisfreien Stadt am 15.12.2020 ein Impfzentrum bereit steht. Alle weiteren Zentren werden dann sukzessive und abhängig von der Menge der gelieferten Impfdosen in Betrieb genommen. Für eine Laufzeit von sechs Monaten plant die Landesregierung vorsorglich bis zu rund 50 Millionen Euro ein. Der Finanzausschuss des Parlamentes wird darüber entscheiden. Der Bund wird sich hälftig über die Gesetzliche Krankenversicherung an den Kosten beteiligen, eine entsprechende Erstattung soll erfolgen. Die Liegenschaften und Standorte der Impfzentren werden von den Kommunen bestimmt und organisiert. Als Orientierungswert gilt, dass ein Impfzentrum pro rund 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern entstehen soll.

Die Kassenärztliche Vereinigung Schleswig-Holstein beginnt mit der Rekrutierung der Ärztinnen und Ärzte. „Zurzeit informieren wir unsere Mitglieder, wie und ab wann sie sich für eine freiwillige Übernahme des Impfdienstes in den Zentren registrieren können“, so die Vorstandvorsitzende der KVSH, Dr. Monika Schliffke. Zugleich wendet sich die KVSH auch an pensionierte Ärztinnen und Ärzte, Ärztinnen und Ärzte in Elternzeit, Ärztinnen und Ärzte, die momentan nicht tätig sind, Ärztinnen und Ärzte in anderen Berufszweigen (z.B. Pharmaindustrie und Unternehmensberatung) sowie Ärztinnen und Ärzte im Klinik- und Rehabereich, die an ihren Ausgleichstagen Dienste übernehmen können. Damit unterstützt die KVSH das Land bei dessen Aufgabe, Impfzentren aufzubauen. Insgesamt ist der Aufbau der Zentren eine logistische Mammutaufgabe zahlreicher verschiedener Akteure von der Terminierung über die Beschaffung und Lagerung des Impfstoffes bis hin zum Datencontrolling, in der den Ärztinnen und Ärzten die Aufgabe des Arztgesprächs und der Impfung zukommt. Es müsse sichergestellt sein, dass der Prozess der Impfung reibungslos und entsprechend medizinischer Kriterien wie beispielsweise der Aufklärung über die Impfung und der Abklärung von Akuterkrankungen ablaufe, so Dr. Schliffke. Die Ärztin/der Arzt werde daher in den Impfzentren von medizinischem und administrativem Assistenzpersonal unterstützt. Das Formular, mit dem sich Ärztinnen/Ärzte freiwillig zur Teilnahme an der Impfung bereiterklären können, wird in den nächsten Tagen auf der Internetseite der KVSH zur Verfügung stehen.

Vorbehaltlich der Verfügbarkeit des Impfstoffes können in den Zentren insgesamt bis zu 300.000 Impfungen pro Monat durchgeführt werden. Weitere Personen sollen in Krankenhäusern und über mobile Impfteams in Pflegeeinrichtungen und ähnlichen Einrichtungen geimpft werden können. Nach aktuellem Planungsstand soll das Impfgeschehen nach spätestens sechs Monaten in den Regelbetrieb, also die Hausarztpraxen, überführt werden. Dies könnte abhängig von der Impfstoffentwicklung und den Anforderungen an den Impfstoff, wie z.B. die Tiefkühlung, auch früher erfolgen.

Die entstehenden Kosten für Errichtung, Personal und Sachmittel werden zunächst vom Land Schleswig-Holstein getragen, bzw. erstattet. Eine Anschubfinanzierung für Errichtung und Erstausstattung von bis zu 50.000 Euroje Zentrum soll noch im Dezember an die Kreise und kreisfreien Städte ausgezahlt werden.

Die einzelnen Impfzentren sollen nach derzeitigem Stand jeweils über mehrere parallele „Impflinien“ verfügen, an denen pro Linie 120 bis 150 Impfungen täglich durchgeführt werden können – bei beispielsweise 10 Impflinien wären das also 1500 Personen in einem Zentrum täglich. Eine „Impflinie“ beschreibt alle notwendigen Schritte einer Impfung, die vor Ort von einem Team durchgeführt wird, wie Anmeldung / Registrierung, Indikationsstellung und Aufklärung, Impfung und Dokumentation und Nachbeobachtung. Zu den räumlichen Anforderungen an die Zentren gehört, dass diese gut erreichbar auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln sind und Abstände mit Hilfe entsprechender Laufwege eingehalten werden können. 

Die Geschäftsführer der kommunalen Landesverbände Marc Ziertmann, Dr. Sönke E. Schulz und Jörg Bülow erklärten: „Der Aufbau der Impfzentren ist die nächste große Herausforderung für die Kommunen. Wir sind uns aber sicher, dass es uns in Schleswig-Holstein – wie bei den vielen pandemie-bedingten zusätzlichen Aufgaben der letzten Monate – auch hier gelingt, in guter Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsministerium und vielen anderen Beteiligten, gute Lösungen für die schleswig-holsteinischen Bürgerinnen und Bürger bereitzustellen. Der Dank gilt den engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Städte und Kreise, weit über die Gesundheitsämter hinaus.“ Für die Flächenkreise stellten sich selbstverständlich andere Herausforderungen als in den kreisfreien Städten. Aber auch hier gelte: die Kreise werden mit Unterstützung der ‚Standortgemeinden‘ ein möglichst flächendeckendes Angebot an Impfzentren bereitstellen.

Das Landeskommando Schleswig-Holstein der Bundeswehr wird logistisch und bei der administrativen Leitung unterstützen. Oberst Axel Schneider, Kommandeur Landeskommando Schleswig-Holstein: „Die Bundeswehr will weiterhin entschlossen zur Eindämmung von COVID-19 beitragen. Wir werden in dieser Krise so lange unterstützen, wie wir gebraucht werden. Die Beschaffung und Verteilung des Impfstoffes sowie die vorgesehenen Maßnahmen zur Impfung liegen in Verantwortung des Bundesgesundheitsministeriums. Hinsichtlich einer Zwischenlagerung des Impfstoffes ist die Bundeswehr durch das BMG um Amtshilfe gebeten worden.“

Zur Organisation: Das Land hat bereits frühzeitig Impfbesteck, also die Spritzen und Kanülen, sowie andere Verbrauchsmaterialen und spezielle Kühlaggregate bestellt. Die Materialien sind für Schleswig-Holstein zum Teil bereits geliefert. Die Auslieferung des Impfstoffes wird von einer zentralen Stelle in Schleswig-Holstein erfolgen, an dem Tiefkühlaggregate für die notwendige Kühlung sorgen. Der zentrale Standort ist festgelegt und im Aufbau, wird wie üblich jedoch nicht kommuniziert. Nach der täglichen Auslieferung an die einzelnen Zentren kann der Impfstoff nach den bisherigen Erkenntnissen bis zu 48 Stunden unter normalen Kühlschrankbedingungen gelagert werden. Nach der Rekonstitution („dem Anmischen“) kann er noch 6 Stunden verabreicht werden. Der Planung und Logistik kommt daher eine hohe Bedeutung zu.

Zum Impfverfahren: Die Impfung ist freiwillig. U.a. aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit zu Beginn wird eine Priorisierung der Impfungen erfolgen. Diese wird durch die im Einzelnen noch festzulegenden Kriterien der ständigen Impfkommission (StiKo) in Abstimmung mit dem Ethikrat erfolgen. Eine Regelung hierzu wird dann das Bundesgesundheitsministerium im Rahmen einer Verordnung (nach § 20i Absatz 3 Ziffer 1 a) SGB V treffen. Impfungen werden mit Termin sowie Nachweis einer entsprechenden Impfberechtigung durchgeführt werden können. Zum genauen Anmeldeverfahren und den Voraussetzungen wird noch informiert werden.

Standorte der Impfzentren:

Coronavirus Impfzentren in Schleswig-Holstein »
(PDF 359 kB)

Verantwortlich für diesen Pressetext: Frank Zabel | Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein | Adolf-Westphal-Straße 4, 24143 Kiel | Telefon 0431  988-5317 | E-Mail: pressestelle@sozmi.landsh.de | Medien-Informationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.schleswig-holstein.de/sozialministerium; www.facebook.com/Sozialministerium.SH oder www.twitter.com/sozmiSH

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