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05.07.2019

Bezirksschornsteinfeger: Jan-Peter Schwettscher bleibt im Kehrbezirk Neuengörs – Florian Rohwer übernimmt Hartenholm

Kreis Segeberg. Der 51-jährige Schornsteinfegermeister Jan-Peter Schwettscher aus Groß Rönnau ist vom Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus erneut zum bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger für den Kehrbezirk Neuengörs bestellt worden; der 36-jährige Schornsteinfegermeister Florian Rohwer aus Neumünster zum bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger für den Kehrbezirk Hartenholm.

„Herr Rohwer folgt damit auf seinen ehemaligen Chef Jens Carstens, der seit April im Kehrbezirk Kaltenkirchen II als Bezirksschornsteinfegermeister im Einsatz ist. Somit ist Florian Rohwer bereits bestens mit dem Kehrbezirk vertraut“, erklärt Christine Schröder, Fachdienstleitung des Kreisordnungsamtes. „Ebenso behalten die Bewohner des Kehrbezirks Neuengörs ihren kompetenten und engagierten Bezirksschornsteinfegermeister.“ Jan Peter Schwettscher ist dort bereits seit Juli 2012 tätig.

Die Schornsteinfeger sind wie folgt zu erreichen:

  • Bezirksschornsteinfeger Jan-Peter Schwettscher (Kehrbezirk Neuengörs): Telefon: 04551 896 762, Fax:      04551 896 761, E-Mail: j.schwettscher@gmail.com
  • Bezirksschornsteinfegermeister Florian Rohwer (Kehrbezirk Hartenholm): Telefon: 04321 33 44 166, E-Mail: Rohwer-schornsteinfeger@mail.de

Aufgrund eines freien Markts dürfen sich Kunden ihren Schornsteinfeger für die Kehr- und Messarbeiten selbst auswählen. Auch die Schornsteinfegermeister dürfen beispielsweise Kehr- und Messarbeiten bezirksunabhängig anbieten. Die gesetzlichen Vorschriften halten aber nach wie vor an den bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegern als unabhängige Sachverständige fest. Innerhalb ihres Bezirkes müssen sie weiterhin vor Inbetriebnahme neu errichteter oder geänderter feuerungstechnischer Anlagen deren Tauglichkeit und sichere Benutzbarkeit prüfen und bescheinigen, sofern nicht sie oder andere Angehörige ihres Betriebes diese verkauft oder eingebaut haben.

Ebenso bleibt die Feuerstättenschau ausschließliche Aufgabe der bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger. Ähnlich der Sachverständigen bei einer Hauptuntersuchung des Kfz müssen sie sämtliche Anlagen in den Gebäuden ihres Bezirkes zweimal innerhalb von sieben Jahren persönlich in Augenschein nehmen, damit die Betriebs- und Brandsicherheit gewährleistet bleibt. Dabei ist dann für den Immissionsschutz u.a. auch der Schadstoffausstoß von Festbrennstofffeuerstätten zu messen. Statt einer Plakette wie beim Kfz erhalten Eigentümer dann für alle Anlagen einen Feuerstättenbescheid, mit dem festgesetzt wird, welche Schornsteinfegerarbeiten bis wann durchzuführen sind. Kommen Eigentümer diesen Pflichten nicht nach, riskieren sie ein (kostenpflichtiges) Einschreiten der Ordnungsbehörden. Aber das, so versichert es Christine Schröder, sind bisher immer nur wenige Einzelfälle.

Nähere Auskünfte erteilt der Fachdienst Ordnungs- und Gewerbeangelegenheiten des Kreises Segeberg unter der Telefonnummer 04551 951-298.