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20.12.2019

Bezirksschornsteinfeger Sven Zarpe ab Januar in Henstedt-Ulzburg im Einsatz

Kreis Segeberg. Der 51-jährige Schornsteinfegermeister Sven Zarpe aus Neumünster ist vom Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus zum 1. Januar 2020 zum bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger für den Kehrbezirk Henstedt-Ulzburg I bestellt worden. Er tritt damit die Nachfolge von Bezirksschornsteinfeger Hans-Günther Grotkopp an, der zum 31. Dezember in den Ruhestand geht.

„Die Bürger*innen bekommen für die Erledigung der hoheitlichen Aufgaben damit erneut einen kompetenten und engagierten Bezirksschornsteinfeger“, sagt Christine Schröder, Fachdienstleitung des Kreisordnungsamtes. Sven Zarpe habe sich bereits einige Jahre im Bezirk Itzehoe beweisen können, nutze jetzt aber die Möglichkeit, in einen räumlich enger zusammenhängenden Bezirk zu wechseln.

Sven Zarpe ist zu erreichen per Telefon unter 04321 981 867 2, auf dem Handy unter 0172 405 360 3 sowie per E-Mail an
info@schornsteinfeger-neumuenster.de.

Freie Wahl mit Ausnahme

Kund*innen dürfen ihre*n Schornsteinfeger*in für die Kehr- und Messarbeiten generell selbst auswählen. Auch die Schornsteinfegermeister*innen dürfen ihrerseits beispielsweise Kehr- und Messarbeiten bezirksunabhängig anbieten. Aber es gibt eine Ausnahme, denn die gesetzlichen Vorschriften halten nach wie vor an den bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger*innen als unabhängige Sachverständige fest. Innerhalb ihres Bezirkes müssen sie daher weiterhin vor Inbetriebnahme neuer oder geänderter feuerungstechnischer Anlagen deren Tauglichkeit und sichere Benutzbarkeit prüfen und bescheinigen, sofern nicht sie oder andere Angehörige ihres Betriebes diese verkauft oder eingebaut haben.

Schadstoffausstoß wird kontrolliert

Ebenso bleibt die Feuerstättenschau ausschließliche Aufgabe der bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger*innen. Ähnlich der Sachverständigen bei einer KFZ-Hauptuntersuchung, müssen sie sämtliche Anlagen in den Gebäuden ihres Bezirkes zweimal innerhalb von sieben Jahren persönlich in Augenschein nehmen. Dazu gehört auch der Schadstoffausstoß.

Statt einer Plakette wie beim KFZ, erhalten Eigentümer*innen dann für alle Anlagen einen Feuerstättenbescheid, in dem festgesetzt wird, welche Schornsteinfeger*innenarbeiten bis wann durchzuführen sind. Kommen Eigentümer*innen diesen Pflichten nicht nach, riskieren sie ein (kostenpflichtiges) Einschreiten der Ordnungsbehörde. Aber das, so versichert Christine Schröder, seien bisher immer nur wenige Einzelfälle gewesen.

Nähere Auskünfte erteilt der Fachdienst Ordnungs-und Gewerbeangelegenheiten des Kreises Segeberg unter der Telefonnummer 04551 951-298.