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Rettungsdienst: Kreis Segeberg begrüßt klare Verhältnisse ab 2019

In den vergangenen Wochen haben der Kreis Segeberg unddas Deutsche Rote Kreuz/Kreisverband Segeberg e. V. (DRK) intensiv darüber gesprochen, die vom DRK und der Kreis Segeberg Rettungsdienstgesellschaft gGmbH wahrgenommene Durchführung des Rettungsdienstes im Kreis Segeberg zum Ende des Jahres 2018 beenden zu wollen.

Auf dieses Ziel haben sich der Kreis und das DRK während eines Treffen am 9. Mai im Kreishaus grundsätzlich verständigt. Mit der jetzt erfolgten Kündigung der Rettungsdienstdurchführungsverträge hat das DRK die erforderlichen Erklärungen beigebracht.

Der Kreis Segeberg begrüßt es demnach, dass mit der Pressemitteilung des DRK vom 21. Juni 2018 klare Verhältnisse für die Zukunft des Rettungsdienstes im Kreis Segeberg geschaffen werden. Der Kreis sieht jedoch in seinem Verhalten keine Pflichtverletzung aus den mit dem DRK bestehenden Verträgen. „Wir befinden uns in Einklang mit dem geltenden Recht“, sagt Landrat Jan Peter Schröder.

Ein Übergang der Durchführung des Rettungsdienstes an die Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) gGmbH zum 1. Januar 2019 ist nicht nur erklärte Absicht des Kreises, sondern auch leistbar. „Damit werden die Rettungsdienste vom Kreis Segeberg weiterhin so ausgestattet, dass sich jeder Bürger auf einen funktionierenden Rettungsdienst verlassen kann“, garantiert Landrat Jan Peter Schröder.

„Da eine einvernehmliche Lösung mit dem DRK bedauerlicherweise nicht zu erreichen war, hat der Kreis alle Vorkehrungen getroffen, um die Sicherstellung des Rettungsdienstes 2019 zu garantieren“, so Landrat Jan Peter Schröder. Hierzu gehöre auch der direkte Zugriff auf die vermieteten Rettungswachen des Kreises, um diese dem künftigen Durchführer zur Verfügung stellen zu können.

„Wesentlich für die Sicherstellung des Rettungsdienstes sind jedoch die Mitarbeiter. Ein Überleitungstarifvertrag garantiert deren Übernahme. Jeder Beschäftigte des DRK erhält einen Arbeitsvertrag bei der RKiSH“, versichert der Landrat. Der Kreis  Segeberg danke den Rettungsdienstmitarbeitern für das gezeigte große Engagement und freue sich auf die weitere Zusammenarbeit.

Derzeit steht die Übernahme der Rettungsmittel des DRK an. Hierzu hat der Kreis dem Roten Kreuz ein Angebot unterbreitet. Die Weichen für die Zukunft des Rettungsdienstes im Kreis Segeberg sind somit gestellt. Daneben wird derzeit ein Gutachten erstellt, das die Wirtschaftlichkeit des Rettungsdienstes in der Vergangenheit überprüfen soll. DRK und KBA haben sich bereiterklärt, daran mitzuwirken. Das Ergebnis dieses Gutachtens liegt derzeit noch nicht vor.

Eine weitere Informationsveranstaltung des Kreises für die Mitarbeiter des DRK findet am kommenden Mittwoch, 27. Juni, um 20 Uhr in der Kreisfeuerwehrzentrale in Bad Segeberg statt.

Wir weisen darauf hin, dass die Informationsveranstaltung nicht öffentlich ist. Medien- und Pressevertreter haben aber Gelegenheit, zu Beginn der Sitzung zu fotografieren.