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Radweg zwischen Großenaspe und Bimöhlen offiziell eingeweiht

Bürgermeister, Gemeindevertreter und Bürger haben lange auf ihn warten müssen, jetzt wurde er offiziell eingeweiht.

Der neue Radweg entlang der Kreisstraße (K) 111 zwischen Großenaspe und Bimöhlen. Auf einer Länge von rund 3,2 Kilometern verbindet er die zwei Gemeinden miteinander und schließt eine Lücke, so dass es nun eine durchgehende Radverbindung zwischen Bad Bramstedt und Neumünster gibt. Zudem sorgt er dafür, dass sich Fahrradfahrer die Straße künftig nicht mehr mit Autos und LKW teilen müssen und somit sicherer von A nach B gelangen.

Rund eine Million Euro hat der Bau der 2,5 Meter breiten Verbindung gekostet. Die Kosten werden komplett vom Kreis übernommen. „Ohne diese finanzielle Unterstützung hätten wir ein solches Projekt nicht umsetzen können“, sagte Großenaspes Bürgermeister Torsten Klinger am Mittwoch bei der offiziellen Einweihung. In seiner Gemeinde habe es bisher noch kein Bauprojekt gegeben, das die Menschen emotional so bewegt habe. Zudem schweiße es die Gemeinden Großenaspe und Bimöhlen weiter zusammen. „Die Fertigstellung wird mit großer Dankbarkeit und Freude angenommen.“

„Was lange währt, wird endlich gut“, sagte Landrat Jan Peter Schröder. Und nun könne man sehen, was passiert, wenn alle an einem Strang ziehen. Der Bau des Radwegs ist seiner Aussage nach ein „guter erster Aufschlag, nachdem wir die Fördermodalitäten umgestellt haben“: Im Rahmen eines Zukunfts- und Investitionspakets bezahlt der Kreis künftig den Bau von Radwegen an Kreisstraßen außerorts in vollem Umfang.

Der Landrat verwies zudem auf einen Beschluss der Kreispolitiker aus dem vergangenen Sommer, nach dem die Kreis-Gemeinden jährlich insgesamt weitere zwei Millionen Euro für den Bau oder die Sanierung von Radwegen sowie für den Bau von Abstellplätzen innerorts abrufen können. Die Förderung hierbei liegt bei 75 Prozent.

Spatenstich der Maßnahme in Großenaspe war am 30. August 2017. Bis zum Bauende mussten rund 700 Meter Knick versetzt und 300 Meter Graben verlegt werden.

Den Beschluss für einen Radweg hatte die Gemeinde Großenaspe bereits im März 2013 gefasst. Probleme bei der Umsetzung machte lange Zeit die Finanzierung, weswegen es letztlich fünf Jahre bis zur offiziellen Inbetriebnahme gedauert hat.