Hilfsnavigation

Metropolregion Hamburg
Seite mit dem Google-Übersetzungsservice übersetzen
Wappen Kreis Segeberg
 
Haus B Kreisverwaltung

Konstruktives Gespräch zur Neuausrichtung des Rettungsdienstes mit Mitarbeitern des Deutschen Roten Kreuzes

Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Segeberg haben am Mittwochabend ein sehr sachliches und konstruktives Gespräch mit der Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) und der Kreisverwaltung Segeberg geführt.

Hintergrund für das Treffen war der in der vergangenen Woche (7. Dezember) gefasste Beschluss des Kreistags zur Neuausrichtung des Rettungsdienstes, der einen Beschluss aus dem Vorjahr bestätigte. Im Nachgang zu der Entscheidung hatte der Kreis Segeberg zu einem Informationsabend geladen. Eine ähnliche Veranstaltung hatte es bereits Ende März gegeben. Die Kreisverwaltung wollte die Rettungsdienst-Mitarbeiter aber nach dem Urteil des Verwaltungsgerichtes im November und der erneuten Kreistagsbeschlussfassung auf den neuesten Stand bringen.

Nach einer kurzen Einführung durch Landrat Jan Peter Schröder berichtete Tim Tiemann von der RKiSH von den Verhandlungen mit Verdi über einen Personalüberleitungstarifvertrag. Er bestärkte die Mitarbeiter darin, eine Weiterqualifizierung zum Notfallsanitäter zu absolvieren. Im Anschluss an seine Ausführungen hatten die Rettungsdienstler Gelegenheit, ihnen wichtige Fragen an die Vertreter der RKiSH und des Kreises zu stellen.

Der Kreis Segeberg wird auch die anderen Themen wie Fahrzeuge, Material und Rettungswachen für einen Übergang des Rettungsdienstes auf die RKiSH weiterhin zusammen mit DRK und KBA besprechen. Er ist zuversichtlich, mit beiden Beteiligten eine tragfähige Lösung zu erarbeiten.

„Die DRK-Mitarbeiter und die Kreisverwaltung sehen für den Zeitpunkt des Überganges keine grundsätzlich strittigen Punkte und die Fragen der Personalüberleitung auf einem guten Weg. Positiv ist auch, dass das DRK weiter an der Qualifikation ihrer Mitarbeiter arbeitet und die Weiterbildung zu Notfallsanitätern fortsetzt“, so Landrat Jan Peter Schröder im Anschluss an die Informationsveranstaltung.

Mit dem Verein für Krankentransporte, Behinderten- und Altenhilfe (KBA) ist eine entsprechende Veranstaltung im Januar/Februar 2018 in Norderstedt geplant.