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Wappen Kreis Segeberg
 
Haus B Kreisverwaltung
14.02.2020

Kreisverwaltung: 15 neue Defibrillatoren sollen künftig Leben retten

Kreis Segeberg. Gerät das Herz aus dem Rhythmus, geht es oft um Leben oder Tod. Mehr als 100.000 Menschen sterben in Deutschland jährlich am plötzlichen Herztod. Hier kommen Defibrillatoren ins Spiel, die Leben retten können. Auf Antrag der Freien Wähler hat der Kreis Segeberg 15 automatisierte externe Defibrillatoren (AED) beschafft und vor kurzem in den Liegenschaften der Kreisverwaltung angebracht. Die neuen Geräte erkennen selbstständig, ob eine Schockabgabe notwendig ist und geben dem/der Ersthelfer*in durch Sprachansagen klare Handlungsanweisungen. „Damit eignen sie sich besonders gut für die Anwendung von Laienhelfer*innen“, sagt Carina Habermann, beim Kreis für das Betriebliche Gesundheitsmanagement zuständig.

Ein Defibrillator ist ein medizinisches Gerät, das durch gezielte Stromstöße helfen kann, den aus dem Takt geratenen Herzrhythmus zu normalisieren. Sein Einsatz kann die Herzdruckmassage nicht ersetzen, die Überlebenswahrscheinlichkeit für Patient*innen mit bestimmten Herzrhythmusstörungen jedoch erhöhen. „Wenn das Herz plötzlich aus dem Rhythmus gerät, zählt jede Sekunde“, sagt Landrat Jan Peter Schröder. Er freut sich, dass die Kreistagsmitglieder dem Antrag der Freien Wähler gefolgt sind. „Für das Betriebliche Gesundheitsmanagement ist die Anschaffung der Defibrillatoren eine wichtige Entwicklung im Bereich der Ersten-Hilfe. Je schneller in einer Notsituation geholfen werden kann, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, ein Leben zu retten.“ sagt Carina Habermann.

Die neuen Defibrillatoren sind in den Fluren der Liegenschaften angebracht. So sind sie gut sichtbar und im Notfall schnell erreichbar.                  

In diesen Kreisgebäuden hängt nun eines der neuen Geräte:

  • Kreishaus in Bad Segeberg im Eingangsbereich gegenüber der Pförtnerei
  • Haus Segeberg in Bad Segeberg
  • Bürotrakt Hamburger Straße 40 in Bad Segeberg
  • KFZ-Zulassungsstellen in Bad Segeberg und Norderstedt
  • Levopark (jeweils ein Gerät in Levopark I und II) in Bad Segeberg
  • Bürogebäude Rosenstraße in Bad Segeberg
  • Bürogebäude Burgfeldstraße in Bad Segeberg
  • je ein Gerät in den Außenstellen des Jugendamtes in Bad Bramstedt, Bornhöved, Henstedt-Ulzburg, Wahlstedt und Kaltenkirchen
  • Gesundheitsamt Norderstedt

Die Kosten für die Neuausstattung belaufen sich auf rund 27.700 Euro.

Neben den 15 neu angeschafften Defibrillatoren (in den Händen des Landrats) hängen in den Liegenschaften des Kreises derzeit noch zwei ältere Modelle (im Hintergrund). Damit alle Defibrillatoren einen einheitlichen technischen Standard haben, sollen die beiden älteren Geräte ebenfalls gegen neue ausgetauscht werden. Das Foto zeigt (von links): Personalchefin Christiane Rimbach, Carina Habermann vom Betrieblichen Gesundheitsmanagement und Landrat Jan Peter Schröder.

© Kreis Segeberg