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25.06.2019

Zum fünften Mal Jugendgesundheitstage im Kreis Segeberg – Rund 250 Jugendliche dabei

Kreis Segeberg. Wie wasche ich meine Hände richtig? Habe ich alle notwendigen Impfungen? Und wie kann ich meine Daten in sozialen Netzwerken schützen? Auf diese und zahlreiche weitere Fragen haben rund 250 Schüler von fünf Schulen aus dem Kreisgebiet jetzt Antworten erhalten. Denn bei den 5. Jugendgesundheitstagen im Kreishaus in Bad Segeberg sowie im Multikulturellen Jugendhaus (Muku am Buschweg) und in der benachbarten Untersuchungsstelle des Gesundheitsamtes in Norderstedt drehte sich für die siebten Jahrgangsstufen alles rund um Themen wie Sucht, Bewegung, Verhütung, Ernährung, Zahngesundheit, Impfschutz und seelische Gesundheit.

In Norderstedt wurde jede Klasse von zwei Scouts des Berufsbildungszentrums begleitet – von Gymnasiasten des Profils Gesundheit sowie von Schülern der Berufsfachschule aus dem Profil Gesundheit und Ernährung. In Bad Segeberg kamen die Scouts von der „Junge Menschen in offener beruflicher Bildung und Ausbildung GmbH“. Sie kümmerten sich auch um die Erstellung eines gesunden Buffets.

Informationen über Liebe, Sexualität und Verhütung

Vor den Jugendlichen lagen jeweils sieben Stationen, bei denen es allerhand Neues zu erfahren gab: Bei der Ambulanten und teilstationären Suchthilfe (ATS) konnten sie beispielsweise mit Hilfe einer Rauschbrille ausprobieren, wie sich ihre Bewegungsabläufe unter Einfluss von Alkohol verändern würden. Bei „Pro Familia“ ging es um Liebe, Sexualität und Verhütung; beim Kinder- und jugendärztlichen Dienst wurden die Impfpässe sowie das Sehvermögen kontrolliert. Außerdem lernten die Jugendlichen, wie sie ihre Hände richtig waschen.

Die AOK Nordwest informierte in Bad Segeberg über den Zuckergehalt in Lebensmitteln, während in Norderstedt die Polizeidirektion Bad Segeberg darüber aufklärte, was Fremde mit eigenen Bildern wie Selfies im Internet anstellen können und wie sich jeder davor schützen sollte.

Auch die psychische Gesundheit war Thema: So lenkte der Fachdienst „Sozialpsychiatrie“ des Kreises Segeberg die Aufmerksamkeit der Jugendlichen auf das seelische Wohlbefinden und den Umgang mit psychischen Erkrankungen. Beim Zahnärztlichen Dienst des Kreises und der Arbeitsgemeinschaft zur Förderung der Jugendzahnpflege konnten die Jugendlichen ihren ph-Wert im Mund messen lassen und sehen, welchen Einfluss Getränke darauf – und somit auf die Entstehung von Karies – haben.

Sportlich wurde es beim Angebot der AOK Nordwest in Kooperation mit der Tanzschule Bärenfänger aus Bad Segeberg beim Tae Bo.

Gesunder kulinarischer Abschluss

„Im Rahmen unserer Tätigkeit liegt uns natürlich auch die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen am Herzen“, sagte Birgit Heideloff vom Muku. Daher habe es perfekt ins Konzept gepasst, dass die Jugendgesundheitstage in diesem Jahr in ihrem Haus zu Gast waren. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Muku kümmerten sich gemeinsam mit Katrin Voß vom BBZ Norderstedt um einen gesunden kulinarischen Abschluss der Jugendgesundheitstage.

„Auch dieses Mal hatten wir wieder zwei gelungene Veranstaltungen, die unterschiedliche Akteure zusammengebracht haben. Gemeinsam haben wir unser Ziel erreicht, Jugendliche auf verschiedene Gesundheitsthemen aufmerksam zu machen und dafür zu sensibilisieren“, sagte Dr. Sylvia Hakimpour-Zern, Leitende Ärztin im Kreis Segeberg. „Die unterschiedlichen Themenfelder zeigen, wie breit das Thema Gesundheit ist und dass viele verschiedene Aspekte Einfluss auf sie nehmen können“, ergänzte Dr. Anna Walther, Gesundheitswissenschaftlerin im Kreis Segeberg.