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Haus B Kreisverwaltung
19.07.2018

Hitze, Trockenheit, Starkregen - Tipps zur Gestaltung von Garten und Balkon

Viele Wochen lang ist es schon trocken und warm im Kreis. Das beschäftigt nicht nur die Landwirte. Auch Gartenfreunde fragen sich:
Wann fällt endlich mal wieder der für meine Pflanzen so wichtige Regen? Laut Deutschem Wetterdienst waren die Monate Mai und Juni im Vergleich zu vorangegangenen Jahren außergewöhnlich warm und trocken. Der Klimawandel stellt daher auch Hobbygärtner vor Herausforderungen. Aber wer ein paar Tipps berücksichtigt, muss auch künftig nicht seine grüne Oase verzichten.

Gartenelemente mit Kühleffekt

Im Mai und Juni kletterten die Temperaturen im Kreis Segeberg bereits mehrmals auf 25 Grad und mehr.  So früh im Jahr
belasten diese hohen Temperaturen Mensch und Natur besonders. Bei sommerlicher Hitze sind Bäume, Pergolen und Sonnensegel ideale Schattenspender. Ein Teich oder ein Terrassenbrunnen kühlen ebenfalls und sind dekorativ. Auch Pflanzen steigern die  ufenthaltsqualität, denn aufgrund der Verdunstung haben sie einen kühlenden Effekt. Egal ob im Beet, in Töpfen und Kübeln oder als Begrünung für Dach und Fassade. Besonders an hitzerobusten Pflanzen hat man bei dieser Witterung lange Freude. Besonders Rosen und Zwiebelblumen haben sich als geeignet erwiesen. Auch die meisten Obst- und Gemüsesorten werden mit den erwarteten Veränderungen zurechtkommen. Bei ausreichendem Winterschutz können zukünftig auch subtropische Arten wie Paprika, Feige, Zitrone, Orange oder Olive hier gepflanzt werden. Gründächer wirken auch als Dämmung für das Haus. Das ist insbesondere an heißen Tagen vorteilhaft. Bei Regen nehmen sie Wasser auf und verringern so den Abfluss.

Trockenzeiten mit Regenwasserspeichern überstehen

Doch an Regen mangelt es momentan: In den letzten zwei Monaten ist in Schleswig-Holstein mit 20 bzw. 35 Litern pro Quadratmeter gerade einmal die Hälfte der sonst üblichen Menge gefallen. Die Landwirte bangen um ihre Ernte. Auch in Gärten und auf Balkonen kämpfen Gartenfreunde um Blumen, Obst und Gemüse. Gerade jetzt zahlt sich die Speicherung von Regenwasser in Tonne oder Zisterne aus. So muss nicht das kostbare Trinkwasser aus dem Hahn verwendet werden. Die Regenwasserspeicherung macht auch zukünftig Sinn, denn aufgrund des Klimawandels ist vor allem im Frühjahr und Sommer mit weniger Niederschlag zu rechnen.

Überflutungsschutz durch Versickerung

Langfristig ist über das gesamte Jahr mit mehr Niederschlag zu rechnen, auch Starkregenereignisse werden wie bisher im Kreis Segeberg lokal auftreten. Doch möglich eÜberflutungen können vermieden werden. Möglichst große entsiegelte oder unversiegelte Bereiche helfen, dass das Wasser vor Ort versickern kann. Auffahrten können mit versickerungsfähigen Bodenbelägen
gestaltet werden. Auf entsprechend großen Grundstücken können zusätzlich Mulden und Rigolen angelegt werden, in denen sich Wasser sammeln und versickern kann. Das hat auch einen positiven Effekt auf den lokalen Wasserhaushalt.

Standfeste Bäume bei Sturm

Im vergangenen Jahr sind durch Sturmtief „Herwart“ zahlreiche Bäume im Kreis umgestürzt. Da Schleswig-Holstein von Wind und Sturm geprägtist, sind Gartenbesitzer gut beraten, standfeste Bäume zu pflanzen. Im Falle eines Wintersturmes sind kahle Laubbäume beispielsweise weniger gefährdet als Nadelbäume.  Auch die Höhe und die Form der Krone sind zu bedenken, um ungewollte Verschattungen zulasten der Helligkeit im Gebäude zu vermeiden.

 

Die erwarteten Auswirkungen des Klimawandels stellen vielfältige Anforderungen an Gartenfreunde und ihre Balkone und Gärten. Doch mit geschickter Gestaltung können viele Wettereignisse ohne große Schäden im Garten gemeistert werden.

Weitere Tipps und Informationen

Difu (2017) Praxisratgeber Klimagerechtes Bauen

Deutsche Gartenamtlseiterkonferenz: Klimaanpassung und Baumarten

Infos

Die Klimaschutzkonzepte       des Kreises Segeberg:

integriertes Klimaschutzkonzept
(PDF 4,3 MB)
Teilkonzept Klimaanpassung

(PDF 2,6 MB)
Teilkonzept Liegenschaften  (PDF 7,9 MB)

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