Hilfsnavigation

Metropolregion Hamburg
Zum Aktivieren des Google-Übersetzers bitte klicken. Wir möchten darauf hinweisen, dass nach der Aktivierung Daten an Google übermittelt werden.
Mehr Informationen zum Datenschutz
Wappen Kreis Segeberg
 
Kreisverwaltung Haus B_Keine offenen Sprechzeiten

Schornsteinfegerwesen - Neubesetzung des Bezirkes Bad Segeberg I

Kreis Segeberg. Nach der erfolgreichen Neuausschreibung durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie wurde der einunddreißigjährige Schornsteinfegermeister Thilo Möller aus Westerrade mit Wirkung vom 1.5.2021 zum bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger bestellt und übernimmt den Bezirk Bad Segeberg I von Bezirksschornsteinfeger Kai Baumgarn.

„Ab sofort gibt es einen neuen Ansprechpartner für alle Fragen in diesem Bereich. Mit Herrn Möller bekommen die Einwohner*innen des Bezirkes Bad Segeberg I für die hoheitlichen Aufgaben einen engagierten Bezirksschornsteinfeger“, erläutert Christine Schröder als zuständige Fachdienstleiterin des Kreisordnungsamtes. Er wurde am 09.04.2021 Corona bedingt nicht wie üblich per Handschlag, aber dennoch zur gewissenhaften Erfüllung seiner Berufspflichten verpflichtet.

Seine Kunden erreichen ihn wie folgt:

Bezirksschornsteinfeger Thilo Möller
Teichstraße 2a, 23815 Westerrade
Tel: 0176/28772174
Email-Adresse: post@schornsteinfegermoeller.de

Festnetz 04553/9968989

Auch in Zeiten der Pandemie sind die Schornsteinfeger ein Garant für Sicherheit. Die Kehr- und Messarbeiten sind wichtig für Sicherheit und Umweltschutz und können ohne engen Kundenkontakt durchgeführt werden. Die Schornsteinfeger sind aufgerufen, den nötigen Abstand zu den Kund*innen zu wahren.

Die bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger müssen als unabhängige Sachverständige auch weiterhin vor Inbetriebnahme neu errichteter oder geänderter feuerungstechnischer Anlagen deren Tauglichkeit und sichere Benutzbarkeit prüfen und bescheinigen, sofern nicht sie oder andere Angehörige ihres Betriebes diese verkauft oder eingebaut haben. Ebenso überwachen sie die Beseitigung festgestellter Mängel; bei schweren Mängeln kann aus Sicherheitsgründen ggf. auch vorübergehend die weitere Nutzung einer Anlage bis zur Mängelbeseitigung untersagt werden, damit es zu keinem Personen- oder Sachschaden kommt.

Eine „Feuerstättenschau“ lässt sich zwar vorübergehend verschieben, ist aber dennoch erforderlich, denn ähnlich der Sachverständigen bei der Hauptuntersuchung beim Kfz müssen die Bezirksschornsteinfeger sämtliche Anlagen in den Gebäuden ihres Bezirkes zweimal innerhalb von sieben Jahren persönlich in Augenschein nehmen, damit die Betriebs- und Brandsicherheit gewährleistet bleibt. Dabei ist dann für den Immissionsschutz u.a. auch der Schadstoffausstoß von Festbrennstofffeuerstätten zu messen. Statt einer Plakette wie beim Kfz erhalten Eigentümer*innen dann für alle Anlagen einen „Feuerstättenbescheid“, mit dem festgesetzt wird, welche Schornsteinfegerarbeiten durchzuführen sind und innerhalb welchen Zeitraumes dieses bis zur nächsten Überprüfung zu geschehen hat.

Für die Kund*innen meist nicht erkennbar wacht der bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger dann auch darüber, dass die notwendigen Arbeiten tatsächlich ausgeführt werden. Die Eigentümer bekommen einen Durchführungsnachweis, den auch sie unterschreiben und damit bestätigen sollen, dass die Arbeiten auch tatsächlich ausgeführt wurden. Diesen Nachweis müssen sie fristgerecht an die Bezirksschornsteinfeger weiterleiten, wenn sie von ihrem Wahlrecht zu einem anderen Schornsteinfeger Gebrauch machen. Kommen Eigentümer diesen Pflichten nicht nach, riskieren sie ein (kostenpflichtiges) Einschreiten der Ordnungsbehörden. Aber das, so versichert Frau Schröder, bleiben immer noch wenige Einzelfälle.

Nähere Auskünfte erteilt der Fachdienst Ordnungs-und Gewerbeangelegenheiten des Kreises Segeberg unter der Telefonnummer 04551/951-9298.

Kontakt

Kreis Segeberg

Robert Tschuschke

Stellvertretender Pressesprecher

E-Mail   Robert.Tschuschke@segeberg.de